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Keramikobjekte Willi Schnekenburger in der Keramik Galerie

Die Arbeitsweise von Willi Schnekenburger

Die Gefäße werden auf einer fußbetriebenen großen
Töpferscheibe gedreht. Dies gilt für die kleinen Dosen, die
großen Kugeln und die Quader werden in Aufbautechnik
angefertigt. Nach dem Trocknen, also in lederhartem Zustand, wird die Oberfläche geklopft, geritzt, mit Engobe bemalt und mit Glasstückchen und kleinen Steinen oder Sand angereichert. Die Steine und das Glas werden vorher bei Probebränden in ihrer Schmelzeigenschaft untersucht. Dann erfolgt der Schrühbrand. Nun wird innen im Gefäß eine farblich auf die Oberfläche abgestimmte Glasur aufgetragen. Der zweite Brand wird je nach eingearbeitetem Material geregelt, er liegt im Steinzeug - Temperatur - Bereich. Die Temperatur darf nicht zu hoch sein, aber so hoch, daß das Glas eine schöne Oberfläche - ähnlich einer Glasur - erhält. Abschließend werden die Dosen mit Verschnürungen versehen, manchmal mit Perlen oder eingeknüpften Kieselsteinen.

Willi Schnekenburger im Atelier

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