Schwarzer Nebel
wenn Zuversicht und Hoffnung
ersetzt durch
Schmerz und Trauer
wenn die weiße salzige Träne
ersetzt durch
dunkelrotes Blut
wenn die rote Rose
ersetzt durch
schwarze Schauer
wenn Liebe und Nettigkeit
ersetzt durch
Hass und Wut
dann ist es an der Zeit
dann bin ich so weit
mich herniederzulegen
die Trauer sanft zu pflegen
ich versuch mich aufzustützen
doch morsch vom schwarzen Nebel
bricht der Stock entzwei
und reißt mich nieder
so lieg ich da
im Haufen meines eignen Elends
Trauer und Schmerz sind da
wo die offene Wunde meines Herzens klafft
und der schwarze Nebel ruft mich zu sich
hat Großes mit mir vor
doch ich entsag mich
und gleite durch das Tor
hinab in die Erde
bis ins tiefe Loch
zu einer weißen Herde
ohne Schmerz und Trauer,
die Liebe gibt es doch
Ulf Karrock, geschrieben am 16. Juni 2001
Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung
im onlinekunst.de Talentschuppen. Alle Rechte an
dem Gedicht beim Autor
© Ulf Karrock. Kontakt zum Autor Ulf Karrock:
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Alle Rechte an dem Digitalfoto bei Willi Schnekenburger.
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