| Zerbrochener
Schmetterling
Du warst ein Schmetterling.
Deine Flügel waren so zart,
Bis dich die Realität umfing,
Und du zerbrachst, sie war zu hart.
Du hast nie begriffen ihre Regeln.
Wolltest nur über bunte Blumen segeln.
Aber die anderen verstanden es nicht.
Sie verstanden nicht deine Welt aus Blumen und Licht.
Schmetterlinge die nicht fliegen,
Die sich nicht auf bunten Blumen wiegen,
Sterben in der Welt aus Stein.
Verstanden wird nicht das Anderssein.
Aber was ich den Männern aus Stahl verschwieg,
Ist, dass ich dich über alles lieb.
Ich mache dir Flügel aus meinen Gefühlen,
Damit ich deinen Hauch auf meinen Wangen kann fühlen.
Meine Hoffnung lebt darin,
Dass ich dich sehe als mein bunter Schmetterling.
Auf Blumen sitzt du und lässt dich vom Winde
wiegen.
Du hast es in meinen Träumen geschafft über
die Realität zu siegen.
Bunter Schmetterling flieg und sei für mich
frei.
Ertragen könnte ich es nicht, wenn mir jemand
sagt, dass es anders sei.
Schmetterlinge ohne Flügel können nicht
fliegen.
Können nicht über die Engstirnigkeit siegen.
Meine Liebe trägt dich fort.
Damit du warten kannst am blühenden Ort.
Dort, wo keine dunkle Wolke die Sicht trübt,
Dort, wo alles blüht.
An dem Ort, wo Schmetterlinge nicht zerbrechen,
Dort werde ich wieder mit dir sprechen.
Werde mich neben dir auf unserer Blume ausruhen,
Mit der herrlichen Gewissheit, ein Schmetterling
muss nicht mehr tun.
Beobachten zusammen wie die Sonne untergeht.
Spüren wie sanft der Wind heute Abend weht.
Unserer Blume senkt den Kopf und zieht die Blätter
an.
Doch das stört uns nicht, wir fliegen schon
Richtung Sonnenuntergang.
Cäcilia
Cäcilia alias Bianca Riedl verfasste dieses
Gedicht 2004. Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung
im onlinekunst.de Talentschuppen.
Alle Rechte an dem Gedicht bei der Autorin ©
Bianca Riedl.
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Kommentare zu diesem Gedicht freut sich die Autorin!
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- Trashart" bei © Match Moschus
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