"Traumbucht" Digitalfoto von © Inga Schnekenburger

"Traumbucht" Digitalfoto von © Inga Schnekenburger

 

Irgendwo, da
dort wo ich nicht sehen kann
in ungewisser Ferne
dort wo Gestern und Morgen sich treffen
und zum ewigen Traum verschmelzen
dort wo die Lust die Ungewissheit zerfetzt
dahabe ich Lust mich wieder im Leben zu wälzen
mich in der Wahrheit zu suhlen - in den Träumen zu plantschen
an der Bucht des Lebens zu liegen
im lauen Schatten meiner Gefühle
meine Bedenken in den Schlaf wiegen
und der Sand ist ewig weiß und pur
laue Windböen treiben im Walzertakt die Wellen voran
schmücken perlenweiß schäumend die Küste
schwemmen die schönsten Träume an Land
und ich halte die wertvollsten schützend in meiner Hand
der ungeschliffen grün schimmernde Smaragd meiner Hoffnung
glänzt hier an diesem Ort am meisten

und irgendwo an einer fernen Böschung
erzählt mir flüsternd eine fremde Stimme
mit sanften Gebärden
wie es ist zu lieben,
geliebt zu werden

Daniel Barros



Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung im onlinekunst.de Talentschuppen. Alle Rechte an dem Gedicht beim Autor © Daniel Barros. Kontakt zum Autor per E-Mail. Die Abstände wurden auf Wunsch
von Daniel Barros in der vorliegenden Form gesetzt.
Alle Rechte © an dem Digitalfoto bei Inga Schnekenburger

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