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Der
Lindenbaum
Den ganzen Tag schon sitz ich hier,
bedeckt von deinem stillen Schatten.
Der Schutz der Nacht liegt über mir,
nur Sterne dürfen mir Besuch erstatten.
Das funkelnde Gestirn der Nacht,
versucht mich aufzuheitern.
Hatt all die Schönheit aufgebracht,
doch leider wird es bei mir scheitern.
Selbst wenn das Lichtspiel kön´glich
ist
und Ängste langsam schwinden,
so bleibt mir nur die kurze Frist,
mich mit meinem Schicksal abzufinden.
Es bleibt kaum Zeit und doch hab ich genug davon,
bin´s leid bang fortzuleben,
des Lebens Lied spielt seinen Ton
und meiner schweigt dann eben.
Doch werd ich wie der Schatten schwinden
und ewiglich verblassen,
so will ich dennoch Worte für dich finden,
bevor diese mich verlassen.
Der Baum als Zeichen für das Leben,
das Blattwerk voll und grün.
Als Zeichen für des Menschen streben,
im Leben stark zu blühn.
Einst war ich wie der Baum an sich,
doch weder Frucht noch Blätter,
nur Angst und Källte schmückten mich,
egal zu welchem Wetter.
Doch nun steh ich in voller Blüte,
zum Dank bin ich dir verpflichtet.
Durch deine Wärme, deine Güte,
hast du mich wieder aufgerichtet.
Auch wenn mich jetzt die Nacht verschlingt,
und wir uns nicht mehr sehen,
so weiß ich das es mir gelingt,
alleine fort zu gehen.
Sei jetzt stark und weine nicht,
ich wünsch mir nur du denkst an mich.
Denn wo ich bin, da ist auch Licht,
du weißt dort wart ich nur auf DICH.
Dominik Bauer
Zugesendet am 27.11.2005. Der Autor war zu dem Zeitpunkt
19 Jahre alt.
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Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung
im Talentschuppen. Alle Rechte an dem Gedicht beim
Autor © Dominik Bauer.
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