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Der Computergarten in der 2. September-Hälfte: Schmetterlinge bei onlinekunst


Der Computergarten am 29. September

Schmetterling mit zusammengefalteten Flügeln

Schmetterling für Andreas Achenbach
Wie ein Schiffs- Segel wirken die Flügel...
Digitalfoto von © Inga Schnekenburger

ganzes Bild von Achenbach

Segelschiff auf einem Gemälde von Andreas Achenbach
Detail aus: Ufer des zugefrorenen Meeres

 

Selige Sehnsucht

Sag es niemand, nur den Weisen,
Weil die Menge gleich verhöhnet:
Das Lebendge will ich preisen,
Das nach Flammentod sich sehnet.

In der Liebesnächte Kühlung,
Die dich zeugte, wo du zeugtest,
Überfällt dich fremde Fühlung,
Wenn die stille Kerze leuchtet.

Nicht mehr bleibest du umfangen
In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

Keine Ferne macht dich schwierig,
Kommst geflogen und gebannt,
Und zuletzt, des Lichts begierig,
Bist du Schmetterling verbrannt.

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.


Gedicht von Johann Wolfgang Goethe
Goethe- Seite bei onlinekunst.de

 

Andreas Achenbach

geboren am 29. September 1815 in Kassel
gestorben am 1. April 1910 in Düsseldorf
Wirkungsorte: Düsseldorf, München, Frankfurt am Main

Biographie Andreas Achenbach (1815- 1910)

Andreas Achenbach stammte aus einer bürgerlichen Familie. Bereits mit 12 Jahren kam er an die Düsseldorfer Akademie. Mit 14 Jahren kamen schon erste Erfolge. In jungen Jahren schuf er auch interessante Karikaturen.

1832

bis 1833 unternahm er mit seinem Vater eine Reise. Sie fuhren nach Rotterdam, Scheveningen, Amsterdam, Hamburg und Riga. So lernte Andreas Achenbach die Malerei in Holland kennen und bewunderte vor allem die Werke von Jacob van Ruisdael und Allart van Everdingen.

Obwohl er schon einen guten Ruf als Maler hatte und Bilder verkaufte, studierte er weiterhin an der Düsseldorfer Akademie. Er wollte sich bei Schirmer noch mehr Kenntnisse in der Landschaftsmalerei aneignen.

1835 verließ Andreas Achenbach die Düsseldorfer Akademie. Er ging nach München und anschließend nach Frankfurt am Main. Andreas Achenbach unternahm Reisen nach Dänemark, Norwegen und Schweden.
1836 besuchte er die bayerischen Alpen und Tirol.
1839 zog es ihn wiederholt nach Norwegen.
1843 reiste er nach Italien und blieb fast 3 Jahre dort.
Ihm gefielen besonders die Campagna und Capri.
1846 kehrte Andreas Achenbach nach Düsseldorf zurück.
 

Er unterrichtete neben seiner Malerei seinen um 12 Jahre jüngeren Bruder Oswald Achenbach (Oswald Achenbach, geboren am 2. Februar 1827 in Düsseldorf, gestorben am 1. Februar 1905 in Düsseldorf) und Albert Flamm.

Andreas und Oswald Achenbach galten nicht nur in Düsseldorf als "geniale Brüder".

1910

Am 1. April 1910 starb Andreas Achenbach 1910 in Düsseldorf und erhielt ein Staatsbegräbnis.

Bild: Andreas Achenbach: Landschaft mit Fluß. 1866, Öl auf Leinwand,
51 × 62,5 cm. St. Petersburg, Eremitage. Landschaftsmalerei, Düsseldorfer Schule.Stil: Realismus.

Andreas Achenbach war in seiner Zeit ein sehr beliebter Künstler. Er gehört zu den besten Landschaftsmalern in der europäischen Kunstgeschichte. Sein bevorzugtes Motiv aber waren Meere und Küsten mit Schiffen und Booten. Bilder wie "Seesturm" und "Untergang des Dampfschiffes" begründeten seinen Ruhm. Die entfesselten Elemente bedrohen den Menschen...der gefahrlos das Treiben im Bild betrachten kann.

Die Werke von Andreas Achenbach sind in den Museen und Galerien der Welt ausgestellt. Durch Achenbach und Arnold Böcklin gelangte die Düsseldorfer Akademie zu weltweitem Ruhm.

I.S.

Anmerkungen

  • Auf Seite 2 finden Sie auch Bilder des Bruders Oswald und ein weiteres Gemälde von Andreas Achenbach: Ufer des zugefrorenen Meeres (Winterlandschaft) von 1839.
  • Diese Seite über Andreas Achenbach im Computergarten wurde bei "World Wide ARTS RESOURCES" aufgenommen. wwar.com/masters

Buchtipps:

zum Buch

Malerei des 19. Jahrhunderts. 2 Bände.

Malerei des 19. Jahrhunderts. 2 Bände. von Eberhard Roters. Gebundene Ausgabe - 850 Seiten - Dumont Literatur und Kunst Verlag 2003. Kurzbeschreibung: Die Veränderungen der aufstrebenden Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts und die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf die Malerei zeichnet Eberhard Roters ebenso spannend wie lebendig nach. Anhand von oftmals überraschend neuen Sichtweisen werden Unterschiede und Widersprüche der Malerei dieser Zeit offenbar.

Buch von 1902: Schaarschmidt, Friedrich. Geschichte der Düsseldorfer Bildenden Kunst. Hrsg. vom Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düssedorf, Verlag des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, 1902
antiquarisch zu erwerben

Bilder von Andreas und Oswald Achenbach: Seite 2

 

Surftipps: Bilder von Andreas Achenbach im www:

digitales Werkverzeichnis von Andreas Achenbach
www.galerie-paffrath.de - mit folgenden Bildern:

  • "Die alte Akademie in Düsseldorf", 1831
  • "Norwegische Küste", 1838
  • "Italienische Landschaft mit Blick auf das Meer", 1845
  • "Fischer bei Neapel", 1854
  • "Westfälische Landschaft", 1867
  • "Am Kohlentor", 1879
  • "Am Deich", 1888
  • "Hafeneinfahrt bei Ostende", 1890

Wolkengalerie
Strand von Scheveningen (1850), Gemälde von Andreas Achenbach aus der Nationalgalerie Oslo www.helmut-neuhaus.de

Sunset after a Storm on the Coast of Sicily,
1853 Andreas Achenbach (German, 1815-1910) Oil on canvas; 32 3/4 x 42 1/4 in. (83.2 x 107.3 cm) Catharine Lorillard Wolfe Collection, Bequest of Catharine Lorillard Wolfe, 1887 The Metropolitan Museum of Art www.metmuseum.org

Landscape with a Stream
Achenbach, Andreas,1851 State Hermitage Museum, Saint Petersburg, Russia. Bild zum Vergrößern: www.hermitagemuseum.org

ANDREAS ACHENBACH
"Discharging of Fishing Boats near Scheveningen" (1888) Oil on canvas Size: 80 x 100 cm Signed and dated lower lelft Kassel 1815 - 1910 Düsseldorf www.buehler-art.de

Bild der Brüder
ACHENBACH BROTHERS Referenz an die Firma Lukas Künstlerfarben. Prof. Dr. Andreas Achenbach and Prof. Oswald Achenbach www.lukas-online.com

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