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Der Computergarten in der 2. September-Hälfte: Schmetterlinge bei onlinekunst


Der Computergarten am 23. September

Meisterfoto Schmetterling

Schmetterling für Peter von Cornelius
butterffly - Mariposa
Digitalfoto von © Inga Schnekenburger

 

Mit dem Glück
ist es
wie mit dem Schmetterling
in deiner Hand:
Hältst du ihn fest,
zerstörst du ihn,
hälst du ihn nicht fest,
fliegt er davon.
Und wird vielleicht
dein ständiger Begleiter.

Welch ein Glück,
dass wir Sternschnuppen nicht fangen können!

Futuro (2000)

 

Alle Rechte an dem Gedicht "Mit dem Glück"
beim Autor Futuro. Mit freundlicher Genehmigung zur veröffentlichung bei onlinekunst.de


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Bildbetrachtung

Der kleine Georg Leonhard Kellner hält Blumen in seiner rechten Hand. Auch der Vater Karl Ferdinand Kellner hat eine Blume zwischen den Fingern seiner rechten Hand. Die Hände von Vater und Sohn berühren sich fast und sind durch die Blumen harmonisch miteinander verbunden. Der linke Arm des Vaters ist beschützend um die Hüfte des Sohnes gelegt. Blumenkränze können den Frühling symbolisieren.

Der Junge wirkt wie ein zarter Schmetterling. Durch die Anordnung der Arme wird dieser Eindruck noch unterstützt: Die Arme des kleinen Jungen erscheinen wie Flügel. Der Vater gibt Halt in dieser Bewegung. Der Blick des Vaters ist nicht auf den Sohn gerichtet, sein Blick wirkt nach innen gekehrt, fast träumend. Denkt er an seine Kindheit zurück?

Im Hintergrund sehen wir Blätter vom Efeu und Blätter eines Baumes. Blätter können auf den Herbst hindeuten. Eine schöne Vater-Sohn-Darstellung von Peter von Cornelius, die gerade zum Herbstanfang zum Nachdenken anregen kann.

Bild: Peter von Cornelius Bild groß ansehen
"Karl Ferdinand Kellner mit seinem Sohn Georg Leonhard", um 1810, Leinwand, 104 x 86 cm, Frankfurt am Main, Historisches Museum

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    Bildbetrachtung / Interpretation

Peter von Cornelius

geboren am 23. September 1783 in Düsseldorf
gestorben am 6. März 1867 in Berlin

Peter von cornelius Karl Ferdinand Kellner und Sohn

 


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Freie Universität Berlin, Fachbereich Kunstgeschichte
HAUSARBEIT: ,,Die Nazarener und Peter von Cornelius' Zeichnungen zu Goethes Faust" vorgelegt im Rahmen des Hauptseminars ,,Handzeichnungen des 19. Jahrhunderts" von Prof. Dr. Busch / Dr. Dickel im WS 97/98 Nina A. Sobotta Studiengang: 1. HF Kunstgeschichte
http://www.hausarbeiten.de/rd/archiv/kunst/kunst-text80.shtml

Cornelius, Peter von (1783-1867): Kopf einer Italienerin entstanden nach 1811, verso Sammlungsstempel König Friedr.August v. Sachsen Portrait of an italian woman after 1811, verso Collectors-Stamp King Friedrich August of Saxony Bleistift,Kohle und Kreide, signiert "P.Cornelius del." Pen, charcoal and chalk, signed "P.Cornelius del." Größe/size in cm: 27x22
http://www.saxonia.com/galerie/000155.htm

Cornelius, Peter Joseph von (1825) * 23.09.1783 Düsseldorf (Pfalz) 06.03.1867 Berlin, Maler
Ehrung in Berlin: Brücke: Corneliusbrücke, Tiergarten Straße: Corneliusstraße, Tiergarten
http://www.luise-berlin.de/Ehrung/c/cornelius_peter_joseph_von.htm

Der Computergarten am 21. Januar: Moritz von Schwind (1804-1871)
österreichisch - deutscher Maler "1828 zog er nach München. Dort sah er die Monumentalgemälde von Peter von Cornelius, die ihn sehr beeindruckten. Peter von Cornelius vermittelte ihm einen Auftrag zur Ausmalung des Bibliothekszimmers der bayrischen Königin"
http://www.onlinekunst.de/januar/21_01_Schwind_Moritz.htm

Der 23. September ist auch der Geburtstag von Theodor Körner

(Karl) Theodor Körner, geboren am 23. September 1791 in Dresden, gestorben am 26. August 1813 in Rosenow bei Gadebusch in Mecklenburg (gewaltsamer Tod, als Soldat). Gedicht von Theodor Körner: Das Wunderblümchen
http://www.onlinekunst.de/gedichte/theodor_koerner.html


Herbstanfang

Was passiert beim Herbstanfang?

Tag und Nacht sind exakt gleich lang. Die Sonne wechselt jetzt von der Nord- auf die Südhalbkugel der Erde. Die Tage werden kürzer und kälter, die Natur richtet sich auf den Winter ein. Im Herbst verändern die Laubbäume die Zusammensetzung ihrer Farbpigmente. Die grünen Farbstoffe, mit denen die Pflanzen Lichtenergie in Energie umwandeln, gehen zurück, um den darin befindlichen Stickstoff zu sichern und ihn nicht unnötig mit den Blättern abzuwerfen. Dadurch kommen die roten und gelben Farbpigmente zum Vorschein, die für den sprichwörtlichen goldenen Herbst sorgen.

Warum verfärben sich die Bäume im Herbst?

Sind die Blätter bunt, ist der Baum gesund

Zwei Wissenschaftler aus Oxford fanden heraus, dass Bäume, die von Insekten am stärksten bedroht sind, die buntesten Blätter tragen. Der Ahorn etwa, bekannt für sein buntes Farbenkleid im Herbst, wird von Blattläusen besonders stark befallen. Blattläuse sind recht wählerische Esser und Farben gegenüber sehr empfindlich. So könnten die grell leuchtenden Blätter den Läusen symbolisieren, dass sie es mit einem gesunden Baum und damit mit einer saftigen Abwehr zu rechnen haben, vermuten die Forscher. Dass dies nicht stimmt, wissen die Insekten schließlich nicht.

Herbstfarben dienen Bäumen als Sonnenschutz

Die intensive herbstliche Färbung der Blätter warnt außerdem die Insekten, ihre Eier auf den Blättern abzulegen und schützt so den Baum im nächsten Frühjahr. Je gesünder ein Baum ist, desto bunter werden seine Blätter im Herbst. Das haben norwegische Forscher bei der Untersuchung von Birken entdeckt.

Amerikanische Wissenschaftler behaupten, dass sich die Blätter der Bäume mit den Farben vor zu viel Sonne schützen. Denn im Herbst werden sie besonders anfällig für zu viel Sonne: Die Bäume entziehen den Blättern dann Nährstoffe und schwächen sie dadurch. Um sich zu schützen, produzieren die Blätter nahe an ihrer Oberfläche den roten Farbstoff Anthocyanin. Er färbt das Blatt gelb-rot und schützt so das darunter liegende Gewebe.

Kurze Tage rüsten die Immunabwehr für den Winter

Aber nicht nur die Pflanzen profitieren vom Wechsel der Jahreszeit. Die kürzer werdenden Tage im Herbst stellen auch die Immunabwehr des Menschen auf den Winter ein. Für die kalten Monate rüstet sich der Körper mit zusätzlichen Abwehrzellen, das berichten amerikanische Forscher aus Ohio. Dieser Alarmzustand bleibt über vier Monate bestehen. Danach senkt der Körper die Zahl der Abwehrzellen wieder auf Sommerniveau.

Quelle: ots

Linktipps: Gedichte über Bäume - Herbstlyrik

 

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