Der Computergarten am 13. September

Bild Cyberart von Inga Schnekenburger

Abendstern aus Ritterspornblüten, für Clara Schumann
Cyberart von © Inga Schnekenburger 1998
Der Abendstern (Text) / englisch - deutsch

Zur Erinnerung an Clara Schumann gab es auf dem 100-DM-Schein in Deutschland bis zur Einführung des EURO ein Portrait der Komponistin. Das zeigt die große Wertschätzung, die man der Komponistin auch in heutiger Zeit entgegenbringt.

 

 

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Die österreichische Schriftstellerin und Erzählerin Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach hat auch am 13. September Geburtstag. Sie wurde am am 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz in Mähren geboren, gestorben am 12. März 1916 in Wien.

Verständnis für jedwedes Leid,
Erbarmen mild mit jedem Fehle;
Daran in dieser Zeitlichkeit
Erkennst du die erwählte Seele.

Marie Freifrau
von Ebner-Eschenbach

 

 

 

Der Computergarten am 7. Mai

Clara Schumann
1819 - 1896
bedeutende deutsche Pianistin und Komponistin

Liebst du


Liebst du um Schönheit, o nicht mich liebe!
Liebe die Sonne, sie trägt Dein goldnes Haar!

Liebst du um Jugend, o nicht mich liebe!
Liebe der Frühling, der jung ist jedes Jahr!

Liebst du um Schätze, o nicht mich liebe!
Liebe die Meerfrau, sie hat viel Perlen klar!

Liebst du um Liebe, o ja, mich liebe!
Liebe mich immer, dich lieb' ich immerdar.

Text von Friedrich Rückert
Melodie komponiert von Clara Schumann

Portät Clara Schumann

 

Biographie Clare Schumann

Clara Schumann - Wieck wurde am 13. September 1819 in Leipzig geboren.

Sie war Schülerin ihres Vaters F. Wieck. Schon als 13jährige unternahm sie Konzertreisen. Seit 1830, ihrem elftem Lebensjahr, wurde sie von Robert Schumann (geb. 8. 6. 1810) gefördert, den sie 1840 - nach vielen Schwierigkeiten mit dem Vater - heiratete.
Clara Schumann war Mutter von 7 Kindern und hat trotzdem Konzertreisen unternommen, hat viel am Klavier gespielt und komponiert. Clara und Robert führten eine sehr glückliche, harmonische Künstler-Ehe.

Bild Clara Schumann und Robert Schumann auf Seite 2

Innige lebenslange Freundschaft verband sie mit Johannes Brahms. Sie lernte den 14 Jahre jüngeren Johannes Brahms 3 Jahre vor dem Tod ihres Ehemannes Schumann kennen. Genau am 30. September 1853 stand Brahms vor der Tür des verehrten Ehepaares, die ihn aufnahmen. Schumann erkannte das Genie von Brahms und schrieb einen begeisterten Artikel über das damals 20jährige Talent. Es entstand eine Freundschaft zu Clara und Robert Schumann. Schumann starb am 29. Juli 1856 in geistiger Umnachtung.

Johannes Brahms half Clara Schumann über die schlimme Zeit des Sterbens und des Todes ihres Mannes hinweg und besuchte gemeinsam den Sterbenden mit ihr. Nach dem Tode von Robert Schumann reisten sie zusammen in die Schweiz. 1957 nimmt Brahms jedoch eine Stellung in Detmold an und verlässt Clara Schumann.

Johannes Brahms, der Freund von Clara Schumann Portrait von Inga Schnekenburger

Abbildung oben rechts: Johannes Brahms, der lebenslange Freund
Portrait von Inga Schnekenburger

 

Ein Leben lang war Clara jedoch für Brahms die wichtigste Frau. Johannes Brahms hat Clara immer finanziell unterstützt. Brahms hat nie geheiratet. Als er von ihrem schlechten Gesundheitszustand hörte, reiste Brahms sofort nach Frankfurt. Doch er kommt zu spät. Clara Schumann starb am 21. Mai 1896 in Frankfurt am Main.

Brahms setzt sich an den verwaisten Flügel und zelebriert eine Totenfeier. Er komponierte die "vier ernsten Gesänge" als Nachruf auf Clara. Als er nach drei Tagen zurückkehrt, ist er ein gebrochener, todkranker Mann. Am 3. April 1897 stirbt auch Johannes Brahms.

Clara Schumann war eine bedeutende Komponistin und eine der großen
Virtuosenpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

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