Der Computergarten am 12. September

Eine Nachtkerze für Irène
 und alle 
berufstätigen 
 Mütter.

Nachtkerzenchemie
Computercollage mit einer frisch aufgeblühten Nachtkerze
von Inga Schnekenburger 1998 für
Irène Joliot-Curie


Irène Joliot-Curie

Irène Joliot-Curie wurde am 12. September 1897 in Paris geboren. Als Irène 6 Jahre alt war, erhielten ihr Vater Pierre Curie und ihre Mutter Marie Curie-Sklodowska gemeinsam den Nobelpreis für Physik. Ihre Mutter war somit die erste Nobelpreisträgerin der Welt. Die Eltern erkannten die besondere Begabung der Tochter und fördeten sie mit den besten Lehrern aus Paris und gaben ihr auch selbst Unterricht in Physik und Chemie. Der Vater kam bei einem Unfall 1906 ums Leben, als sie 9 Jahre alt war.

Die Mutter übernahm den Lehrstuhl ihres Mannes und so wuchs Irène im Hochschulbetrieb auf, sie erhielt Unterricht von den größten Wissenschaftlern. Als sie 14 Jahre alt war, erhielt ihre Mutter Marie Curie-Sklodowska zum zweiten Mal einen Nobelpreis, diesmal für die Entdeckung des Radiums in Chemie (1911). Irène heiratete einen Schüler ihrer Mutter: Frederic Joliot. Zusammen mit ihm entdeckte sie die künstliche Radioaktivität. Die Mutter starb 1934 an Leukämie, verursacht durch Strahlenschäden.

Irene und ihr Mann im Labor

Nobelpreisträgerin für Chemie
Foto: Irène Joliot-Curie
und ihr Mann Frederic Joliot

1935 erhielten Irène und ihr Mann gemeinsam den Nobelpreis für Chemie. Ihre Tochter Helene war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt, ihr Sohn Pierre 3 Jahre! So manche Nacht wird Irène Joliot -Curie (als berufstätige Mutter von zwei Kindern), gearbeitet haben, deshalb widme ich ihr die Nachtkerze. Auch Irène Joliot-Curie starb an Leukämie, verursacht durch Strahlenschäden, am 16. März 1956 in Paris.

Diese Seite ist sowohl Irène Joliot - Curie als auch ihrer Mutter Marie Curie gewidmet !

I.S.

Gedanken zum Muttertag: Mütter in Kunst und Kultur von Inga Schnekenburger

 

zum Buch

Buchtipp: Harenberg Lexikon der Nobelpreisträger

Das völlig neu konzipierte "Harenberg Lexikon der Nobelpreisträger" zeichnet in chronologischer Reihenfolge die spannende Geschichte des Nobelpreises von der ersten Verleihung 1901 bis zu den Preisträgern des Jahres 2000 in kompetenten Texten und eindrucksvollen Bildern nach. Ausgewiesene Fachautoren stellen Jahr für Jahr alle rund 700 bisherigen Preisträger für Chemie, Frieden, Literatur, Medizin, Physik und (ab 1969) Wirtschaftswissenschaften vor und erläutern, für welche bahnbrechenden Leistungen sie ausgezeichnet wurden.

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Grüße aus dem Zaubergarten an alle berufstätigen Mütter

 
 

 

http://www.onlinekunst.de/september/12_09_JoliotCurie.htm