|
Der
Computergarten am 9. September
Rudbeckia
- die schönste Blume im September für Leo
Tolstoi
bearbeitetes Foto von © Inga Schnekenburger
1998
Wenn
Sie noch keine Musik hören: Bitte erst anklicken,
wenn die Seite vollständig geladen ist.
Hintergrundmusik
komponiert von Tracy Hurst - The
Last Days of Summer
Die
Hintergrundmusik wurde komponiert von Andreas Delmenico
Bilder,
Kurzbiographie, Zitate und Literatur
Graf
Lew Nikolajewitsch Tolstoi
| Graf
Lew Nikolajewitsch Tolstoi - Leo
Tolstoi
wurde am 9. September 1828 - in Jasnaja Poljana
(Tula) geboren
Er studierte 1844 bis 1847 in Kasan orientalische
Sprachen und Jura. Seit 1855 lebte er abwechselnd
auf seinem Gut Jasnaja Poljana in Moskau und in
St. Petersburg. Er reiste mehrmals nach Westeuropa.
Ein
Aufenthalt im belagerten Sewastopol gab die Anregung
zu den
"Sewastopoler Erzählungen", die ihm literarischen
Erfolg brachten (1855). 1862 heiratete er Sofia
Andrejewna Bers (1844-1919).
Sein grossangelegter, historischer und geschichtsphilosophischer
Roman "Krieg und Frieden" (1868 bis 1869)
und der Eheroman "Anna Karenina" (1878)
gelten als größte Romane des 19.
Jahrhunderts.
Leo Tolstoi entwickelte eine Lehre der Gewaltlosigkeit.
1901 wurde er aus der Kirche ausgestoßen.
Am 10.11.1910 - im Alter von 82 Jahren - verließ
er seine Familie, um in asketischer Einsamkeit
zu leben.
Er
starb auf der Reise in Astapowo (Tambow)
am 20. November 1910.
Leo
Tolstoi war ein Hauptvertreter des psychologischen
Realismus. Er schrieb nuancenreich und farbig,
seelische Zustände nahmen großen
Raum ein.
Es
bildete sich eine Gruppe, die sich "Tolstojaner"
nannten. Leo Tolstoi stand dieser Vereinigung
zu Lebzeiten jedoch sketisch gegenüber.
|

Leo Tolstoi
Russischer
Schriftsteller
Portrait
von Inga Schnekenburger
|
| 
Portrait
Der Schriftsteller Leo Tolstoi
von Ilja Repin, 1887, Leinwand, 124 x 88 cm,
Moskau, Tretjakov - Galerie
ein
weiteres Gemälde: Ilja Repin "Lew Tolstoi
im Gras liegend", 1891; Staatliche Tretjakow
Galerie, Moskau im
Veranstaltungskalender |
"In
Wirklichkeit wird Recht genannt inbezug auf diejenigen,
die die Macht haben, die selbstgegebene Bewilligung,
die Menschen, über die sie Macht haben, zu zwingen,
das zu tun, was für sie, die Herrschenden, vorteilhaft
ist; inbezug auf die Untergeordneten aber wird
Recht genannt, die Bewilligung, alles das zu tun,
was ihnen nicht untersagt ist." Leo Tolstoi:
"Über das Recht", 1909
Zitate
von Leo Tolstoi über das Töten von Tieren
Vom
Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt
und damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei.
Fleischessen
ist ein Überbleibsel der größten Rohheit;
der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und
natürlichste Folge der Aufklärung.
Das
Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob
man es für einen Menschen oder für eine Fliege
empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch
entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und
erweitert dadurch die moralische Befriedigung
seines Lebens.
Wenn
Du keinen Menschen töten kannst - gut ;
Kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch
besser ; keine Fische und Insekten - noch besser.
Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. |
| Vegetarismus
gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können,
ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit
ernst gemeint ist. (Tolstoi
gehört zu den berühmten Vegetariern)
Der
Mensch kann leben und gesund sein, ohne dass er
zu seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also
Fleisch isst, so ist er mitschuldig am
Morde von Tieren, nur um seinen Geschmack zu schmeicheln.
So zu handeln, ist unmoralisch. Das ist so einfach
und unzweifelhaft, dass es unmöglich ist, nicht
beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am Fleischgenuss
hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt...
.....Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass
sie ihre Gewohnheiten ändern.
Wenn
der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen
Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich
abwenden muss, die Fleischnahrung: denn abgesehen
von der Aufregung der Leidenschaften, die durch
diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz
einfach unsittlich, weil sie eine dem sittlichen
Gefühl wiedersprechende Tat, das Morden, erfordert.
Solange
es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder
geben.
Leo
Tolstoi Seite 2:
SURFTIPPS,
Empfehlenswerte
Links
BUCHTIPPS, Empfehlenswerte Literatur, Bücher
Das Gemälde, Lew Nikolajewitsch Tolstoj ruht
sich im Walde aus. (Tolstoi liest ein Buch)
1891, Öl auf Leinwand, 60 × 50 cm. Moskau, Tretjakow-Galerie.
|
| Ein
weiteres Geburtstagskind am 9. September: Wilhelm
Raabe
Wilhelm Karl Raabe (Jakob Corvinius) wurde am
8. September 1831 in Eschershausen bei Braunschweig
geboren. Er war von 1849-1853 Buchhändler, studierte
seit 1855 in Berlin und wohnte dann als Schriftsteller
in Wolfenbüttel, Stuttgart und seit 1870 in Braunschweig.
Raabe starb am 15.11.1910 in Braunschweig. Quelle:
gutenberg.spiegel.de
Linktipp:
wunderbare Lektüre kostenlos online lesen: Wilhelm
Raabe
Abu Telfan oder Die Heimkehr vom Mondgebirge
Roman im Volltext im Projekt Gutenberg:
gutenberg.spiegel.de
Buchitpp:
Die schwarze Galeere von Wilhelm Raabe
320 Seiten - Miniaturbuchverlag Leipzig. Andere
Ausgaben: Audio Cassette , Audio CD
Die
schwarze Galeere
Gestorben
am 9. September: Henri de Toulouse-Lautrec
Henri-Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa,
französischer Maler und Graphiker
Geboren am 24. November 1864 in Albi als Henri-Marie
Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa, Abkömmling
der Grafen von Toulouse. Am 9. September 1901
starb er im Alter von 37 Jahren im Schloß
Malrome (Gironde). november/24_11_Toulouse_Lautrec.htm
|
Diese
Seite über Leo Tolstoi wird empfohlen von google
- Leo
Tolstoi Seite 2
|