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Foto
von Willi Schnekenburger 2002
Sommer
Sieh,
wie sie leuchtet,
Wie
sie üppig steht,
Die
Rose -
Welch
satter Duft zu dir hinüberweht!
Doch
lose
Nur
haftet ihre Pracht -
Streift
deine Lust sie,
Hältst
du über Nacht
Die
welken Blätter in der heissen Hand...
Sie
hatte einst den jungen Mai gekannt
Und
muss dem stillen Sommer nun gewähren -
Hörst
du das Rauschen goldener Ähren?
Gedicht
von Thekla Lingen (1866-1931)
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