gewachsener Rosenkranz

Foto von Inga Schnekenburger, Juni 2004


Mailied

Pflücket Rosen, um das Haar
Schön damit zu kränzen,
Reihe dich, o junge Schaar,
Dann zu frohen Tänzen!

Nehmt die Leier von der Wand,
Kränzet sie und gebet
Sie dem Sänger in die Hand,
Der sie uns belebet.

Freuet euch, so lang der Mai
Und der Sommer währet;
Nur zu bald sind sie vorbei,
Und der Winter kehret.

Lange müßt ihr dann auf's neu
Bei der Lampe sitzen,
Und bei ew'gem Einerlei
Saurer Arbeit schwitzen.

Gedicht von Elisabeth Kulmann (1808-1825)

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