Willkommen
im Rosengarten!

Digitalfoto Ingas
rosa Rosen: © Inga Schnekenburger
Flori-torial Juli
Im Juli blühen die Rosen, und manchmal
erfreuen sie uns bis zum Herbst, bis zum ersten Frost.
Rosen gehören zu den allerschönsten Pflanzen.
Ihre Vielfalt ist überwältigend. Die wilden
ungefüllten Rosen bieten den Bienen und Hummeln
Nahrung und geben die duftende Grundlage für Rosenwasser
und Duftkompositionen. Die Hundsrose als Hecke gepflanzt
bietet Vögeln Schutz und liefert uns im Herbst
die schmackhaften Hagebutten.
Die Gartenrosen werden in vielen Farbschattierungen
- von cremeweiß über rosafarben, lachsfarben
und gelb bis hin zum leuchtenden feuerrot und magenta
- gezüchtet. Das Interesse an den Rosen ist stark
gewachsen. Viele Künstler ließen sich zu
allen Zeiten von der Königin der Blumen inspirieren.
Maler, Zeichner, Schriftsteller, Lyriker und Musiker.
Ich habe in der ersten Hälfte des
Monats Juli nur Rosen in den Computergarten aufgenommen,
um dieser einzigartigen Blume gerecht zu werden. Aus
der Fülle der Gedichte über die Rose habe
ich eine subjektive Auswahl getroffen: Gedichte von
Hilde Domin, Rainer Maria Rilke, Heinrich Heine, Vasko
Popa, Johann Wolfgang von Goethe und Else Lasker-Schüler.
Dazu noch einige Texte von Hans Christian Andersen.
Die rote Rose gilt als Sinnbild der Liebe,
der Rosengarten als Sinnbild eines behüteten, romantischen
Lebens. Der Dornröschenschlaf - wer wünscht
ihn sich nicht manchmal? Alles vergessen, einschlafen
und in hundert Jahren wieder aufwachen...
Es würde mich freuen, wenn in dieser
gar nicht rosigen Zeit einige Menschen alles Schreckliche
für einen Moment vergessen könnten und Freude
und Lebensmut tanken. Auch das ist lebensnotwendig und
hat seine Berechtigung. Wir brauchen Kunst, wir brauchen
Musik, wir brauchen Lyrik - zum menschenwürdigen
Leben.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
- er braucht auch Rosen.
Ich wünsche allen unseren Besuchern eine gute und
friedliche Zeit!
Inga Schnekenburger
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