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Das Rind
in der Kunst - Vom Rinderkult zum Rinderwahn
Themen-Ausstellung
Rinder-Sonderseiten von onlinekunst.de
Nachwort
Mit dem Rinderkult der frühen Kulturen habe ich
die Arbeit am 8. Januar 2001 an dieser Webseite begonnen
- und mit dem Kapitel "Das Ende" heute, am 28.
Januar 2001 abgeschlossen. Natürlich wird diese Seite
erweitert und ergänzt, wenn neue interessante Aspekte
beobachtet werden und Bilder, Fotos und Gedichte, die
noch nicht integriert wurden, eingebunden werden. Mir
wurde bei dieser Arbeit wieder besonders deutlich: Kunst
kann ein Mittel sein, Menschen für etwas zu begeistern,
von etwas zu überzeugen. Kunst kann Aussagen machen,
die mit Worten nicht auszudrücken sind. "Ein
Bild sagt mehr als tausend Worte" heißt es
im Volksmund. Rinder sind wunderbare Geschöpfe.
Das soll diese Webseite zeigen.
Mit den Mitteln der Kunst - von anderen Künstlern
aus allen Epochen und mit eigenen Werken - möchte
ich dazu beitragen, dass den Rindern wieder mehr Achtung
entgegengebracht wird und es den Tieren besser geht. Und
mit dieser Seite möchte ich auch bewirken, dass sich
Menschen mit ihren eigenen Mitteln nicht nur für
die "Kuscheltiere", sondern auch für die
Rinder einsetzen.
Besonders verachtenswert fand ich schon immer Menschen,
die Tiere quälen. Der "Spiegel" hat einen
Bericht über die Zustände im Brüsseler
Tiermarkt veröffentlicht. Die Rinder und auch Schafe
wurden vor dem Schlachten fürchterlich geqält
- mit Tritten in das Euter, mit Schlägen auf den
Kopf, mit Peitschen, mit Stromstößen im After.
Ohne Grund, nur so "zum Spaß". Und danach
werden die Tiere geschlachtet. Und das Fleisch wird gegessen,
mit Appetit verzehrt. Die Aufnahmen von diesem unglaublichen
Vorfällen wurden heimlich gefilmt und Sequenzen daraus
im belgischen Fernsehen gezeigt. Dies hatte zur Folge,
dass in den Schulen das Fleisch von der Speisekarte gestrichen
wurde. Und das war eine kluge Entscheidung. (Nachzulesen
auf der Link-Seite unter
Tierschutz).
Wir Menschen in Europa brauchen kein Fleisch zum
Leben
Es zeigt sich immer mehr, dass Menschen, die auf das
Essen von Fleisch verzichten, psychisch und körperlich
gesünder leben. Und in Anbetracht des Hungers auf
der Welt ist es unverantwortlich, Fleisch zu essen, wenn
es Alternativen gibt. Wesentlich mehr Menschen können
satt werden, wenn die Flächen für Gemüse-,
Obst und Getreideanbau genutzt werden, statt Futter für
Tiere anzubauen.
Nichts wird die Chancen für ein Überleben
auf der Erde so steigern
wie der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung.
Albert Einstein
Während der Arbeit an dieser Seite,
genau am 12. Januar 2001, hörte ich im Radio eine
unglaubliche Nachricht:
2 Millionen Rinder sollen verbrannt werden. Im Internet
gab es schon Informationen, im Fernsehen kam es erst am
nächsten Tag. Danach kamen täglich neue Horrormeldungen
zu diesem Thema. Der Grund: die "schlechte Marktlage".
Es handelt sich nicht nur um kranke Tiere! Es geht um
Geld, Geld, Geld- um den Profit. Es "lohne sich nicht",
die Tiere am Leben zu lassen. Eine Fehlkalkulation: Man
hatte damit gerechnet, dass diese Tiere geschlachtet und
das Fleisch verkauft werden sollte. Da aber immer mehr
Menschen auf den Rindfleischverzehr verzichteten, sah
man Absatzschwierigkeiten.
So wird mit Leben umgegangen: Das Leben
eines Tieres ist heute nichts wert.
Die Menschen verzichteten aber nicht generell auf den
Fleischkonsum: es wurde mehr vom Schwein gegessen. Dann
kam der Skandal um die Praktiken der Schweinemast, der
hier nicht vertieft werden soll. Und die "Masse":
"Was soll man denn noch essen?" Nicht ein einziges
Mal habe ich während dieser drei Wochen einen Bericht
gelesen oder gehört, dass es Alternativen in der
Ernährung gibt: Es wäre jetzt Sache der Regierenden,
der Ärzte und Ernährungsberatungsstellen, endlich
aufzuklären, wie ungesund der Konsum von Fleisch
heute ist, aber es geschieht nichts.
Und was die Ethik angeht: Nur ein einziges Mal kam eine
Ethik-Professorin aus Freiburg im 2. Deutschen Fernsehen
zur besten Sendezeit zu Wort, die zumindest apellierte,
weniger Fleisch zu essen. Die Kirche schweigt. Ansonsten
ging es IMMER nur um die Menschen: Die Menschen, die krank
werden, wenn sie krankes Fleisch essen. Um die Tiere ging
es nie. Und heute, am 28. Januar 2001: Keine Nachrichten
mehr von BSE, keine Nachrichten über das Verbrennen
von 2 Millionen Rindern, keine Nachrichten über den
Skandal in der Schweinemast. Man geht wieder zur Tagesordnung
über. Es gibt ja so viel neue schlimme Nachrichten,
die sich weit weg von uns ereignen...
Die Indianer sagen:
"Wenn es den Büffeln gut geht, dann geht
es auch den Menschen gut."
Und heute müßten wir erkennen:
"Wenn es den Rindern schlecht geht, dann geht
es auch den Menschen schlecht."
Aber wir sollten bei diesen aktuellen schlimmen Nachrichten
nicht die Rinder vergessen, die in der Arena auch heute
noch öffentlich hingerichtet werden. Auch
dazu ist auf dieser Webseite etwas zusammengetragen worden.
Auch unangenehm aufgefallen sind mir bei der Arbeit an
dieser Seite Webseiten von Leuten, die aus dem Elend,
den Schmerzen und der Krankheit, die BSE mit sich bringt,"Witze"
machen. Es gibt eine Webseite mit einem Portrait von Harald
Schmidt. Er grinst in die Kamera und zeigt auf seine Jacke.
dort prangt ein blutiger künstlicher Kuhschwanz.
"Gegen Rinderwahn"- was soll das? Es gibt Themen
(Dazu gehören das Vergasen und Verbrennen von Juden),
über die man keine Witze macht! Über das Elend
der Kreatur - in diesem Fall der Rinder - sollte man auch
nicht lachen!
Sogar "Geschäfte" sollen mit dem Elend
gemacht werden: Wir haben ein Angebot von einer Rasenmäher-
Firma erhalten: Ein Werbebanner, auf dem eine Kuh die
Augen verdreht, torkelt und umfällt. Dazu erscheint
die Schrift: "Unsere Rasenmäher werden nicht
verrückt". Wir haben dankend abgelehnt und es
der Firma auch schriftlich gegeben, dass wir diese Werbung
für geschmacklos halten.
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Das älteste Dokument - ein Bison in einer
Höhle - ist 12.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung
von den ersten Künstlern der Erde geschaffen
worden. Und die jüngsten hier veröffentlichten
Werke sind aus dem Jahr 2001: Wollen wir hoffen,
dass auch in Zukunft Rinder auf Kunstwerken zu sehen
sein werden - und dass es ihnen in ihrer Lebenswirklichkeit
besser geht als heute. Und was immer Sie dafür
tun können, tun Sie es bitte.
Bei den Recherchen zu dieser Seite habe ich Bilder
gesehen, die mich sofort zum Vegetarier gemacht
hätten - wenn ich es nicht schon seit 20 Jahren
wäre.
369 registrierte Fälle der Creutzfeld-Jacob-Krankheit
gibt es heute in Deutschland - und alle Personen
haben nachweislich viel Fleisch gegessen. Wenn Ihnen
durch die Bilder der Künstler, die hier gezeigt
werden, das Rind etwas näher gekommen ist,
wenn Sie durch die Verweise auf Tierquälereien
entsetzt sind, wenn Ihnen bewusst geworden ist,
welche Angst und Qual mit dem Schlachten verbunden
ist, dann - verzichten Sie vielleicht in Zukunft
auch darauf, schlimme Dinge zu unterstützen
und statt Fleisch lieber viel frisches Obst und
Gemüse zu essen.
Und nicht nur deshalb, weil Sie Angst um Ihre
Gesundheit haben.
Inga Schnekenburger, 28. Januar
2001
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Heilige Kuh aus dem Grab
von Tutanchamun. Dieses
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