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Das Rind
in der Kunst - Vom Rinderkult zum Rinderwahn
Themen-Ausstellung
Rinder-Sonderseiten von onlinekunst.de
12. Nach dem Ende
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Bilder von Rembrandt, Lovis Corinth, Rolf Stieger
und Inga Schnekenburger
So lange es Schlachthäuser
gibt,
so lange wird es Schlachtfelder geben
Zitat Leo Tolstoi
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Der geschlachtete Ochse, 1655
(Abbildung links) 94 cm x 67 cm
Rembrandt
geboren am 15. Juli 1606, gestorben am 4. Oktober
1660
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| Lovis Corinth: "Geschlachteter
Ochse"
1905, Öl Leinwand, 160,5 x 110,5 Ostdeutsche Galerie
Regensburg

Vergrößerung
des Bildes "Geschlachteter Ochse" von
Lovis Corinth
Bei dem Bild oben ist die Verbindung zu einer Kreuzigungsszene
noch prägnanter! |
| Lovis
Corinth: Die Schlachtstube
1983, Leinwand, 78 x 89 cm
Stuttgart, Staatsgalerie

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Das Bild "Schlachtstube"
gehört zu den ergreifendsten Schlachthausbildern
in der bildenden Kunst.
Es
ist, als wäre man anwesend. Die Szene
erinnert nicht von ungefähr an die Kreuzigung,
n die Kreuzabnahme.
Ein Meisterwerk klagt an.
Die Schlachtstube, Detail, rechts:nur noch
das Bein ist als "Ochsenbein" zu
identifizieren. Eine Masse von Blut, an den
Kitteln, auf dem Boden... Dampf erfüllt
die "Schlachtstube"
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Rolf Stieger
Schlachthaus 2
1999, Öl, Kohle Bitumen,
Harz, Tusche auf Leinwand,
150 x 125 cm
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Rolf Stieger
Schlachthaus 1
1998, Öl, Kohle Bitumen,
Harz, Tusche auf Leinwand,
190 x 130 cm
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Inga Schnekenburger
Der Tod der Rinder
Auseinandersetzung
mit dem Tod im Schlachthaus. Computermalerei, Januar
2001 |
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Inga Schnekenburger
Das Blut der Rinder
Auseinandersetzung
mit dem Tod im Schlachthaus. Computermalerei, Januar
2001 |
- Im Bild links regiert
das Grauen: nur schemenhaft sind Tiere zu erkennen.
Erinnerungen an schreckliche Bilder sollen wachgerufen
werden. Die Phantasie ist mächtiger als die
Realität und soll das Grauen steigern.
- Bild rechts: Ein Blutbad im wahrsten
Sinne des Wortes. Die Rinderhälften im Hintergrund
sind nur angedeutet und wirken wie blutige Gewänder
des Ku-Klux-Clan.
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| Nach dem Ende: Tierkörperverwertung
bis 2001 |

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Inga Schnekenburger
"Guten Appetit"
Computermalerei,
Januar 2001
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Tierkörperverwertung
Aus verendeten und kranken Rindern
wurde Tierkörpermehl hergestellt:
Zum Füttern der Kälber,
zum Füttern der Rinder,
zum Füttern der Schweine als Zusatzstoff.
Und diese so gefütterten Tiere wurden wieder
geschlachtet und von Menschen gegessen... |
Nach dem Ende: Tierkörperbeseitigung
durch Feuer nach 2001 |
Abbildung rechts: Inga Schnekenburger
"Zwei Millionen Rinder"
Plakat. Aquarell-Collage, Januar 2001
2 Millionen Rinder, davon 400.000 in Deutschland,
auch gesunde Tiere, sollen getötet und verbrannt
werden. Aus wirtschaftlichen Gründen. "Vernichtung
unwerten Lebens" - Erinnerung an Verbrennungen
in KZs werden geweckt....
...und wir sehen tatenlos
zu. |
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Aus aktuellem Anlass..
"Nach dem Ende" wird heute eine
Kuh enthäutet, mit einem Hubschrauber in die Luft
gehievt und aus 40 Metern Höhe wieder fallengelassen.
So geschehen in Berlin am 19. Juli 2001. Stellen Sie sich
vor, dasselbe hatte der "Künstler" Flaz
mit einem Bernhardiner durchführen wollen. Hätte
ihm die Berliner Behörde auch eine Genehmigung erteilt?
Eine Kuh hat uns ihre Milch gegeben, sie hat uns ernährt,
sie war sanft. Der Dank: Als Hülle für einen
Feuerwerkskörper zum Gaudi von 3000 Zuschauern mißbraucht
zu werden. Die Inder, die uns Deutsche wegen dieser Aktion
verachten werden, auch wegen einer behördlichen Genehmigung
aus der deutschen Hauptstadt, werden sich sicher noch
zu Wort melden.
Surftipps
- Webseite mit weiteren Bildern von Rolf Stieger www.rolf-stieger.de
- Text zum Schlachten eines Kalbes und zweier Bullen
"Der schnelle Tod von Nr. 35 990"
von Von Peter Dausend www.welt.de
weiter in
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