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Das Rind in der Kunst - Vom Rinderkult zum Rinderwahn
Themen-Ausstellung Rinder-Sonderseiten von onlinekunst.de


11. Das Ende

Wenn der moderne Gebildete die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste,
würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.

Zitat Christian Morgenstern

Kampf um Leben und Tod

Löwe reißt einen Stier

Bilder zum Vergrößern anklicken

Der Löwe reißt den Stier
um 500 vor Ch.

Relief am Paolast des Königs Dareios, (521 - 485 v. Chr.)
persische Kunst, Relief. Das Motiv des Löwen, der einen Stier angreift, kam häufig in der persischen Kunst vor.

Kampf zwischen Tiger und Büffel, 1908

Kampf zwischen Tiger und Büffel, 1908

Henri Rousseau. The Cleveland museum of Art

Dieses Bild wurde mit anderen Arbeiten von Henri Rousseau
bis zum 17. Juni 2001 in der Kunsthalle Tübingen ausgestellt.

 

Der Tod des Rindes durch den Menschen

Zum Bild Minotauros wird getötet

Chalkidische Amphora (Detail)

Zum bild Mithras, den Stier tötendAbbildung rechts: Der Tod des Fabelwesens

Ende 6. Jahrhundert vor Christi.
Theseus tötet den Minotauros; Satyrn. Paris, Louvre

Abbildung rechts: Mithras, den Stier tötend

2. Jahrhundert nach Christi. Kritios von Athen, Plastik aus dem unterirdischen Mithras-Heiligtum in den Mithrasbädern von Ostia, dem Hafen Roms. Marmor, Höhe 170 cm, Ostia-Museum, Rom. Die Olastik schuf ein athenischer Künstler. Ungewöhnlich: Der Gott tritt nicht in persischer, sondern in griechischer Kleidung auf.

 

Zum Bild Rinderschlachthof

Massenschlachtung

soweit das Auge reicht: eingepferchte Rinder vor einer Massenschlachtanlage in Amerika: Ein historisches Foto aus den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts: Die Rinder werden im Schlachthof von Kansas City, Missouri, zusammengepfercht. Um 1880 weideten rund 45 Millionen Rinder auf den Ebenen östlich der Rocky Mountains.

Es schmerzt mich

... dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, alles Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann. Ich stelle mir vor, wie eine Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht und von da sich über eine ganze Stadt ergießt...

Ich wäre schon erleichtert über einen einzigen Stier, der diese "Helden", die Stierkämpfer, jämmerlich in die Flucht schlägt und eine ganze blutgierige Arena dazu.

Aber ein Ausbruch der minderen, sanften Opfer, der Schafe, der Kühe wäre mir lieber. Ich mag es nicht wahrhaben, dass das nie geschehen kann; dass wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden.

Zitat Elias Canetti
Biographie Elias Caetti

 

Das Handtuch des Schlachters von Inga Schnekenburger

"Das Handtuch des Schlachters"
Inga Schnekenburger

Malerei, 1992. ursprünglich in Grautönen, 2001 mit dem Computer in der Farbe verändert. Falls Sie an das "Schweißtuch der Veronika" erinnert werden: Dies ist nicht unbeabsichtigt. I.S.

eine Kuh wurde vergiftet und wird abtransportiert wie Müll

Foto: Eine Milchkuh aus einer Herde von 1000 Tieren war krank. Sie wurde daraufhin mit Gift getötet. Die anderen Kühe sollen alle folgen. Nach dem Tod der 999 soll untersucht werden,
ob sie auch krank waren. Auf dem Foto sieht man den Abtransport vom Schlachthof Mücheln.
Im Januar 2001, Foto dpa

"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka"

Zitat von Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer

 

Doch vor dem Ende werden die Tiere oft über weite Strecken transportiert

moderner Tiertransporter

 

EU-Wahnsinn: Herodes-Prämie & Tiertransporte

Seit Herbst 1996 zahlt die EU für jedes vernichtete Kalb, das jünger als 20 Tage ist, eine Prämie von DM 230.- bis 290.- ! Bis Ende Januar 1997 wurden allein aus Deutschland ca. 120'000 erst wenige Tage alte Kälber nach Frankreich (oder Portugal oder GB) transportiert. Dort werden Sie zu Tiermehl, Hunde- oder Katzenfutter «verarbeitet» oder einfach vernichtet. Ziel ist es, bis Anfang 1998 auf diese Art 1 Million Kälber zu «entsorgen». Um diese «Herodes»-Prämie entwickelte sich bereits eine organisierte Kriminalität: Da z.B. die Vernichtung Bayrischer Kälber seit Frühjahr 1997 von der Bayrischen Regierung abgelehnt wird, werden beim Export aus Bayern einfach andere Zielländer angegeben und anschließend die Kälber doch nach Frankreich zur Entsorgung gebracht.... www.vegetarismus.ch

Bündnis gegen Internationale Schlachttier-Transporte

Jährlich werden 250 Mio so genannte Schlachttiere (Rinder, Schweine, Schafe, Pferde, Hühner) unter teilweise verheerenden Bedingungen quer durch Europa in den Nahen Osten transportiert. Wir alle haben die Bilder vor Augen, wie die Tiere zusammengepfercht, zu Tode erschöpft, schwerverletzt, sterbend oder schon tot auf den Lastwagen und Schiffen sind. Eine Ursache für die vielen Transporte ist die zunehmende Spezialisierung der Betriebe (z.B. wechselt ein Mastbulle bis zum Alter von 18 Monaten bis zu zwölfmal den Besitzer) und die Zentralisierung der Schlachthöfe. Niedrige Einkaufspreise für Schlachttiere aus Osteuropa und hohe Verkaufspreise in Westeuropa lassen Deutschland außerdem zu einer hochfrequentierten Durchgangsstation für Tiertransporte werden (z.B. werden Pferde bis zu 3000 km transportiert und sind dabei über 100 Stunden unterwegs!).... www.buendnis-gegen-tiertransporte.de

 

Nach dem Ende
Bilder von Rembrandt, Lovis Corinth, Rolf Stieger und Inga Schnekenburger

 

Surftipps

  • Webseite mit weiteren Bildern von Rolf Stieger www.rolf-stieger.de
  • Text zum Schlachten eines Kalbes und zweier Bullen: Der schnelle Tod von Nr. 35 990
    von Von Peter Dausend www.welt.de
  • Vernichtung: Der Mitgliedstaat kauft mit dem Ziel der Schlachtung und Vernichtung des Fleisches, ohne dass das Tier getestet werden muss, alle Tiere, die älter sind als 30 Monate und die ihm vom Erzeuger oder seinem Vertreter angeboten werden www.mueller-edv.de
  • Interessante, weiterführende Informationen über Rinder von Viola Kaesmacher auf der Site
    tierdach.de

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