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Bild: Inga
Schnekenburger "Kalb auf dem Weg zum Schlachthof",
2001, Computermalerei, im
Besitz der Künstlerin.
o hoffnung
wenn kreaturen zittern
sitzen dunkle vögel auf dürren ästen
ist ihr schrei mehr als nur schrill
wird schuld ganz neu geschrieben
wenn sanfte augen brechen in braun
brüllend ihre angst sich ergießt in rot
flüchte ich mich in muscheltöne
wird mein licht ganz plötzlich grau
und ich schwimme wie von sinnen
in einem chaos von momenten
spüre die hand des kalten hungers
und hoffe doch auf meinen traum
susa m
Alle Rechte an dem Gedicht bei Susa M. Mit freundlicher
Genehmigung zur Veröffentlichung bei onlinekunst.de.
Das Gedicht ist in Zusammenhang mit der Ausstellung
"Das Rind in der Kunst" entstanden.
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weltengesicht
ich mal dich
gondeln der trauer legen sich ueber
deinen letzten atem
schwere versinkt mit der hoffnung
staerke weicht
ich seh dein aufbaeumen
einmal weicht das helle
einmal singt der mut
gondeln der trauer
weltengesicht, du welt
auf meinen schultern
lastest du schwer
manchmal denk ich
ich kann
ich kann nicht mehr
vorbei die tage der strohhalme
die suempfe warten
vorbei
vorbei lauf ich
die gondel kentert
und augen sehen zu
die gondel sinkt
zu spaet um einzusteigen
und ich seh dich welt
bis zum tode leiden
Birgit Marie Nessel
Alle
Rechte an dem Gedicht bei Birgit-Marie Nessel.
Auch
dieses Gedicht entstand durch die Beschäftigung
und Auseinandersetzung mit der Ausstellung "Das
Rind in der Kunst - vom Rinderkult zum Rinderwahn"
und wurde uns freundlicherweise von der Autorin
zur Verfügung gestellt.
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