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Das Rind in der Kunst - Vom Rinderkult zum Rinderwahn
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7. Vom Stierspiel zum Stierkampf

Unterhaltung ist gut, wenn sie nicht unsittlich, sondern anständig ist,
und wenn ihretwegen nicht andere leiden müssen.

Zitat von Leo Tolstoi

 

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Spiel mit dem Stier

Das akrobatische Spiel mit dem Stier
Griechenland, Keramik, um 2000 v. Chr.

Dem Stier wird in der minoischen Epoche in Griechenland eine Sonderstellung eingeräumt. Die kleine menschliche Figur auf dieser Keramik erinnert an die gefährlichen akrobatischen Künste, die bei den Festen auf Kreta vorgführt wurden. Die Figur klammert sich an ein Horn des Stieres. Grabbeigabe.

Das Spiel mit dem Stier grichisch

Das "schöne Spiel" mit dem Stier
Griechenland, Fresco. um 1700 vor Ch.

Akrobatische Spiele mit dem Stier waren in Griechenland sehr beliebt. Das Fresco zeigt drei Personen und einen braunweiß gefleckten Stier beim Fest.

zum großen Bild Bär und Stier

Der grausame Zeitvertreib
Mosaik, Italien, Museo Archiologico, Neapel

Ein Bär und ein Stier in der Arena, in der auch Gladiatorenkämpfe stattfanden. Die Tiere wurden aneinandergekettet und zusätzlich mit Peitschen und Eisenstangen aufgestachelt. Unglaublich.

Aus dem einst akrobatischen Spiel wurde blutiger Ernst

Und heute finden immer noch Stierkämpfe statt! Es gibt anscheinend immer Menschen, die sich am Leid anderer Lebewesen ergötzen können. Am Leid anderer Menschen und am Leid der Tiere. "Stierkampf" heute, 2001: Der Stier wird vorher gequält, damit er aggressiv wird; denn eigentlich sind Rinder friedfertige Wesen.

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ERWARTUNG
Angerer der Ältere

Das Bild spricht für sich. Hinterrücks sind dem friedlichen Tier (symbolisiert durch die Taube) die Speere eingerammt.

Das Blut fließt vom Rücken des Tieres bis zu uns, fast über den Bildrand hinaus. Das Tier kann chancenlos nur den Tod erwarten.

Ein Meisterwerk des Phantastischen Realismus.
Das Poster "Erwartung" wirkt in der Größe 80x60 cm noch viel gewaltiger als hier auf der Webseite. Sie können das Poster bestellen. Sie unterstützen damit eine ierschutzorganisation.

Mehr Informationen, auch über den Künstler Angerer der Ältere und Bestellmöglichkeit

"Die Augen werden mit Vaseline eingerieben, damit der Stier schlecht sehen kann. Die Hoden werden mit einem Lederriemen abgebunden, bis die Schmerzen ihn rasend machen. Die Hörner werden ein Stück abgesägt, damit er beim Stoßen danebenzielt und vom Publikum verhöhnt werden kann. In der dunklen Box, in der der Stier vor dem "Kampf", seiner Hinrichtung, eingesperrt ist, wird mit schweren Sandsäcken in die Nierengegend geschlagen, weil er dort am schmerzempfindlichsten ist. Der Stier bekommt in diesen Tagen in der dunklen Box weder Futter noch Wasser, aber dafür starke Abführmittel. Das so misshandelte Tier ist rasend vor Schmerzen, es hat Angst, es hat Durst, es hat Hunger. Und dann lässt man den Stier in die Arena."

Augenzeugenberichte von ehemaligen
Toreros und Tierärzten.

Das Publikum wartet schon auf die sadistische Schlachtung. Blut wird fließen, so oder so. Auch viele Pferde werden in dem ungleichen "Kampf" schwer verletzt. Auf den verängstigten Pferden sitzend stoßen die Männer Lanzen mit Widerhaken in den Rücken des Stieres. Der Stier greift das Pferd an und die Hörner reißen dem Pferd oft die Eingeweide heraus. Weil die Touristen sich vor dem Anblick der Pferde, die ihre Beine in den eigenen Eingeweiden verwickelt hatten, ekelten, tragen die Pferde heute Polster, die die Verletzungen aber nicht verhindern - man sieht es nur nicht mehr so genau.

Stürzt ein Pferd, wird das nächste hereingeführt. Rekord: Ein Stier tötete in einer Veranstaltung in Spanien 29 Pferde! Junge Toreros in Mexiko üben an Kälbern, die manchmal erst einige Tage alt sind. Sie stoßen mit Messern auf das Tierbaby ein, das sich nicht wehrt und nicht wehren kann, bis es zusammenbricht. Dann werden dem meist noch lebenden Tier die Ohren abgeschnitten und als Trophäe mit nach Hause genommen. Diese verabscheuungswürdigen öffentlichen Hinrichtungen finden In Europa im Jahr 2001 statt.

Zur Volksbelustigung.

Aus diesem Grund: Weil es eine verabscheuungswürdige Tierquälerei und das Schlachten ohne Betäubung ist - haben wir auf den Stierkampf verherrlichende Bilder - egal, von welchen Künstlern - bewusst verzichtet. Im folgenden nun Bilder, die bewusst machen, wie grausam der Stierkampf ist.

I.S.

zum großen Bild

Der Stierkampf

"halbtot - Stierkampf 1"
Inga Schnekenburger
Computerkunst 2001

zum großen Bild

Der Stierkampf

"tot - Stierkampf 2"
Inga Schnekenburger
Computerkunst 2001

Linktipps zum Thema Stierkampf
Logo gegen Stierkampf von vier-pfoten.at

Die empfehlenswerte Seite GEGEN den Stierkampf. Mit aktuellen Infos!
www.antistierkampf.de

Über den Stierkampf heute

  • Stierkampf - Der Grausame Sport
    Stierkämpfe sind kein Wettkampf und auch keine folkloristischen Spiele,
    sondern grausamste Hinrichtung
  • Stierkampf: blutiges Spektakel
    Röchelnd bleibt der Stier in der Arena stehen, mit sechs Widerhaken im Rücken und dem Degen, der soeben sein Herz durchbohrt hat. Die Vorderbeine knicken ein, er verliert das Gleichgewicht, fällt langsam zur Seite und stirbt. Das Publikum tobt vor Begeisterung

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