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es gibt tage da glaub ich, ich bin ganz
allein
spüre keine kraft und würd am
liebsten liegen bleib'n
hab die schnauze voll von dem was um mich
abgeht
warum die ganze welt scheinbar völlig
abdreht
fühle mich wie rilkes panther gefangen
aus einem käfig mit stäben aus
eigenen gedanken
bestehend aus zwängen, aus moral und
gesetz
und den schmerzen die entstehen wenn du
an ihnen aneckst.
[...]
deutschland - kalt nicht nur im winter
sieh dir die gesichter an, schaue auch dahinter
manche scheinen gefühlstot fast wie
aus stein
manche sehen aus als wollten sie schreien
ich fühl mich wie in nem käfig
wer hat mich eingesperrt?
war ich es selbst oder wurde ich hineingeführt
noch bin ich zu schwach um auszubrechen
und mit denen die mich unten halten endlich
abzurechnen
[...]
ich merke wie das thema mich polemisch
werden lässt
doch der anblick dort gab mir damals echt
den rest
all dies werd ich behalten, tief ins herz
gebrannt
wieso sollte ich noch stolz sein, auf mein
vaterland
rassismus - das sagt mir mein verstand
hat viele gesichter und zuviel bleibt unerkannt.
deshalb mach die augen auf, damit du wieder
siehst
wie rauh der wind für viele andere
hier bläst |
“Eigentlich hör
ich keinen HipHop, aber...” Diesen
Satz kann Chaoze One inzwischen auswendig
mitbeten. Der Rapper, bei dem nie jemand
wirklich genau weiß woher er eigentlich
ist, ist in der stark Westberlin orientierten
“Underground” RapSzene sowas
wie der Panther unter den Wölfen. [...]
Seine Texte sind melancholisch bis ernst,
persönlich bis politisch. Seine Beatz
melodisch düster bis Hymnenverdächtig.
Quelle
und Linktipp: mp3.de
Textauszüge links: "Der Panther",
Lied 7 der CD "Neue Kreise". Text:
chaozemc; produziert und arrangiert: chaozemc;
Gitarre: chaozemc |