Der Computergarten am 21. Oktober

 

Astern Digitalfoto von © Inga Schnekenburger

Eine Woge Astern für Katsushika Hokusai

Digitalfoto von © Inga Schnekenburger
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Katsushika Hokusai Die große Woge

Katsushika Hokusai "Die große Woge"

Aus der Serie der 36 Ansichten des Fudschijama, Farbholzschnitt, 246 x 362 mm, London, Victoria and Albert Museum
The Great Wave Off Kanagawa From "Thirty-six Views of Mount Fuji", 1823 - 1829 Color woodcut
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Katsushika Hokusai

japanischer Maler und Farbholzschnitt-Meister

geboren am 21. Oktober 1760 in Edo, Tokio, gestorben am 10. Mai 1849 in Edo, Tokio

Selbstbildnis Hokusai

Katsushika Hokusai,
Selbstbildnis, Paris, Louvre

Andere Namen: Nakajima Tamekazu, Tokitaro, Tetsuzo Katsukawa Shunro, Soshunro Gumbatei Gyobutsu, Sori, Shinsai, Kintaisha, Raito, Raishin, Gwakyojin, Manji und Manjirojin.

Im Alter von fünf Jahren wurde er von einem Spiegelhersteller adoptiert. In jungen Jahren arbeitete er in einer Buchhandlung, später bei einem Graveur. Durch diese Tätigkeiten kam er in Kontakt mit der Drucktechnik. 1779, inzwischen 19 Jahre alt, wurde er Schüler des Holzschneiders Shunsho. Die Drucke von Shunsho (meist Portraits von Schauspielern) hatten großen Erfolg.

Anfangs arbeitete Hokusai im Stil seines Meisters,1785 trennte er sich von ihm und arbeitete selbständig an Schauspielerportraits. Darüberhinaus fertigte er Illustrationen von Novellen und schrieb auch Gedichte und Novellen selbst.

Seine Kenntnisse der Wissenschaft und der Literatur des Landes Japan waren nicht unbedeutend. Stilelemente der chinesisch-japanischen Kano- und Tosa-Schule sind bei Hokusai zu erkennen, er ließ sich aber auch von holländischen Kupferstichen inspirieren (siehe Seite 2).

1806 starb der Farbholzschnittmeister Utamaro. Jetzt war Hokusai führend in dieser Technik. Sein Formgefühl, seine Originalität und sein Stil reiften in dieser Zeit zur vollkommenen Meisterschaft.
1814 erschienen die ersten von insgesamt 15 Bänden der "Zufalls - Sketche".
1823 Seit 1823 die "36 Ansichten des Berges Fuji".
1827

die "Zeichnungen nach dem Leben".

Von 1827-1830 folgten die Serien: "Wasserfälle in den Provinzen", Ansichten von bedeutenden Brücken", "Die Ryukyu-Inseln", "Schneemond", Blumen z.B. Iris um 1830 (London, Britih Museum) und Serien mit Vögeln.

1834 bis 1836 wurde er aus Tokio verbannt, weil die Verschwendungssucht eines Enkels ihn in den Bankrott getrieben hatte.

Die letzten Lebensjahre wohnte eine Tochter bei ihm, die ihn versorgte. "Die Darstellung der Dichtung", " Die 100 Ansichten des Berges Fuji" und "100 Gedichte, von einer Amme erklärt" waren seine letzten Meisterwerke.

Buchtipp: Hokusai

zum Buch

von Gian Carlo Calza. Sprache: Englisch.Gebundene Ausgabe - 520 Seiten - Phaidon Press 2003

andere Bücher
über Hokusai

Katsushika Hokusai wechselte oft seinen Stil, zwanzigmal seinen Namen und 93 Mal seinen Wohnsitz. Hokusai schuf in seinem Leben (er wurde 88 Jahre alt) mehr als 30.000 Blätter und Illustrationen zu 500 Büchern! Er starb in Armut am 10. Mai 1849 in Edo, Tokio.

Im Vorwort zu den hundert Fudschibildern schreibt Katsushika Hokusai:

"Seit meinem 6. Lebensjahr habe ich alle möglichen Gegenstände gezeichnet und bis zum 50. Lebensjahr eine endlose Reihe von Bildern veröffentlicht. Allein alles, was vor meinem 70. Lebensjahr entstanden ist, ist nicht viel wert. mit 73 Jahren habe ich angefangen, die Natur zu begreifen, die Tiere, Gräser und Bäume, die Vögel, Fische und Insekten. Mit 80 Jahren werde ich es noch besser können und mit 90 in die Geheimnisse der Dinge eindringen. Mit hundert werde ich soweit sein, daß Punkt und Linie leben."

Geschrieben im Alter von 75 Jahren von mir selbst, früher Hokusai, heute Gwakio Rojin, der alte, ins Zeichnen vernarrte Mann.

Die Bedeutung für die europäische Kunst

Besonders die Künstler: Edgar Degas, Edouard Manet, Gustav Klimt und Vincent van Gogh wurden von Holzschnitten von Hokusai beeinflusst und für die europäischen Buch-Illustrationen, besonders während des 19. Jahrhunderts, sollte nicht unterschätzt werden.

Aus 100 Ansichten des Berges Fuji

Katsushika Hokusai, Aus: 100 Ansichten des Berges Fuji, 1848

 

 

Seite 2 Katsushika Hokusai: Links >>
und das Bild: "Flock of Chickens"

Linktipps

  • Bildbetrachtung "Die große Woge"
  • Hähne - Bildbetrachtungen
    Hähne von Günter Grass, Hokusai, Pablo Picasso und Niki de Saint Phalle. Der Hahn als trauriger Kämpfer (Grass), der Hahn als sanfter Genießer (Hokusai), der Hahn als stolzer Wächter (Picasso), der Hahn als Symbol für Lebensfreude (Niki de Saint Phalle).

Hintergrundmusik For Kenji von der damals 12 jährigen japanischen Komponistin. WEBSEITE: Yuko Ohigashi

 

 

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