Der Computergarten am 15. Oktober
Johann Heinrich Dannecker, Seite 2
Fortsetzung der Biographie

Seite 1 Biographie

1805
Tod seines Jugendfreundes Friedrich Schillers (Mai). Lebensgroßes Gipsmodell für eine Schillerbüste entsteht, bis etwa

Gipdbüste Friedrich von Schiller

Gipsmodell Friedrich Schiller
von Johann Heinrich von Dannecker

1810
die kolossale Marmorausführung fertig ist. Diese posthum geschaffene Marmorskulptur, die Teil eines Schillerdenkmals sein sollte, ist charakteristisch für einen neuen Typus des Idealbildes im 19. Jahrhundert.
1806
Reise nach Paris. Dannecker erwirbt Antikenabgüsse im Auftrag von Kronprinz Wilhelm. Studien im Louvre, fast alle wichtigen antiken Skulpturen aus Italien waren dort versammelt.
1808

Einweihung des von Thouret am Schlossplatz erbauten Hauses, der "Danneckerei", die als Wohnhaus, Atelier, Kunstschule und Museum genutzt wird.

Großauftrag von König Friedrich: Wasser- und Wiesennymphe. (Siehe Abbildung auf Seite 1 oben).

1809

schuf Dannecker Keramikarbeiten, u.a. die herrliche Terracotta
"Delphin mit dem Leichnam eines jungen Mannes"
(siehe Abbildung unten).

Dannecker Delphin mit dem Leichnam eines jungen Mannes, 1809

Delphin mit dem Leichnam eines jungen Mannes. Terracotta von Johann Heinrich Dannecker, 1809. Stuttgart, Staatsgalerie

1814

Reise nach Wien auf Einladung von Fürsten Metternich. Dannecker fertigt eine Büste des Staatskanzlers.

1815
Besuch Canovas.
1816

bis 1818 Nach dem Tode König Friedrichs (1816) wird Dannecker von Wilhelm I. zum Hofrat ernannt, Betrauung mit kunstpolitischen Aufgaben.

Zahlreiche Bildnisse, Ausführung der Fürstenbildnisse in Marmorfassungen.

1817
Reise nach Frankfurt und nach Heidelberg zu den Brüdern Boisserée.
1819
Besuch Thorvaldsens.
1819
Besuch der Brüder Boisserée in Stuttgart.
1821
bis 1823 Benckendorffbüsten, verschiedene kleinere Werke.
1823
bis 1824 Gipsmodell des Evangelisten Johannes für die Grabkapelle auf dem Rotenberg, Marmorfassung bis 1828.
1823
Im Mai 1823 stirbt seine Frau Heinrike nach langer Krankheit.
1824
Im Januar 1824 heiratet der 75jährige Johann Heinrich von Dannecker die 26jährige
Friederike Kolb.
1829

Lebensgefährliche Erkrankung.

Eröffnung der seit 1816 geplanten Kunstschule: Johann Heinrich von Dannecker ist bis 1838 ihr Direktor, er wird von Thouret unterstützt.

1835

Um 1835 beginnt seine geistige Umnachtung.

In einem Anfall verstümmelt er seine kolossale Schillerbüste.

1841

Im Sommer Besuch von Thorvaldsen.

Am 8. Dezember 1841 stirbt Johann Heinrich von Dannecker.
Er wurde auf dem Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart beigesetzt.

Johann Heinrich von Dannecker gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer
des Klassizismus in Deutschland.

 

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LINKS SURFTIPPS

 

Johann Heinrich von Dannecker
Das Grab in Sruttgart, Hoppenlau- Friedhof
www.stuttgart-im-bild.de

Informationen über Johann Heinrich von Dannecker
bei der Landeshauptstadt Stuttgart
www.stuttgart.de

Staatsgalerie Stuttgart: "Ariadne auf dem Panther"
www.staatsgalerie.de

Gipsbüste von Johann Heinrich Dannecker, 1805
Großansicht beim Bildungsserver
www.schule-bw.de

Dannecker und Troia
www.germangalleries.com

 

Und ein weiteres Geburtstagskind am 15. Oktober

Friedrich Wilhelm Nietzsche, geboren am 15. Oktober 1844
gestorben am 25. August 1900. Nietzsche bei onlinekunst.de:

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