1805 |
Tod
seines Jugendfreundes Friedrich Schillers (Mai).
Lebensgroßes Gipsmodell für eine Schillerbüste
entsteht, bis etwa |

Gipsmodell
Friedrich
Schiller
von Johann Heinrich von Dannecker |
1810 |
die
kolossale Marmorausführung fertig ist.
Diese posthum geschaffene Marmorskulptur, die
Teil eines Schillerdenkmals sein sollte, ist
charakteristisch für einen neuen Typus des Idealbildes
im 19. Jahrhundert. |
1806 |
Reise
nach Paris. Dannecker erwirbt Antikenabgüsse
im Auftrag von Kronprinz Wilhelm. Studien
im Louvre, fast alle wichtigen antiken Skulpturen
aus Italien waren dort versammelt. |
1808 |
Einweihung
des von Thouret am Schlossplatz erbauten Hauses,
der "Danneckerei", die als Wohnhaus, Atelier,
Kunstschule und Museum genutzt wird.
Großauftrag von König Friedrich: Wasser-
und Wiesennymphe. (Siehe Abbildung auf
Seite 1 oben). |
| 1809 |
schuf
Dannecker Keramikarbeiten, u.a. die herrliche
Terracotta
"Delphin mit dem Leichnam eines jungen
Mannes" (siehe Abbildung unten).

Delphin
mit dem Leichnam eines jungen Mannes. Terracotta
von Johann Heinrich Dannecker, 1809. Stuttgart,
Staatsgalerie |
| 1814 |
Reise
nach Wien auf Einladung von Fürsten Metternich.
Dannecker
fertigt eine Büste des Staatskanzlers. |
1815 |
Besuch
Canovas. |
1816 |
bis
1818 Nach dem Tode König Friedrichs (1816)
wird Dannecker von Wilhelm I. zum Hofrat
ernannt, Betrauung mit kunstpolitischen Aufgaben.
Zahlreiche
Bildnisse, Ausführung der Fürstenbildnisse
in Marmorfassungen. |
1817 |
Reise
nach Frankfurt und nach Heidelberg zu den Brüdern
Boisserée. |
1819 |
Besuch
Thorvaldsens. |
1819 |
Besuch
der Brüder Boisserée in Stuttgart. |
1821 |
bis
1823 Benckendorffbüsten, verschiedene kleinere
Werke. |
1823 |
bis
1824 Gipsmodell des Evangelisten Johannes
für die Grabkapelle auf dem Rotenberg, Marmorfassung
bis 1828. |
1823 |
Im
Mai 1823 stirbt seine Frau Heinrike
nach langer Krankheit. |
1824 |
Im
Januar 1824 heiratet der 75jährige
Johann Heinrich von Dannecker die 26jährige
Friederike Kolb. |
| 1829 |
Lebensgefährliche Erkrankung.
Eröffnung der seit 1816 geplanten Kunstschule:
Johann Heinrich von Dannecker ist bis 1838
ihr Direktor, er wird von Thouret unterstützt.
|
1835 |
Um
1835 beginnt seine geistige Umnachtung.
In
einem Anfall verstümmelt er seine kolossale
Schillerbüste. |
1841 |
Im
Sommer Besuch von Thorvaldsen.
Am
8. Dezember 1841 stirbt Johann Heinrich von
Dannecker.
Er wurde auf dem Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart
beigesetzt. |