Der
Computergarten am 13. Oktober
Sonnenbraut im Oktober
Digitalfoto zum Geburtstag
für Paul Simon von
© Inga Schnekenburger 2001
Die
Sonnenbraut ist eine herrliche Herbstblume, eine Staude,
die erstaunlich lang,
oft bis zum ersten Frost, in unseren Gärten blüht.
Paul
Simon
amerikanischer
Rocksänger

Seit
1964 erfeut uns Paul Simon mit seiner Musik
und seiner Stimme, das ist eine erstaunlich lange Zeit
in der Branche.
Paul
Frederick Simon wurde
am 13. Oktober 1941 in Newark, New Jersey, geboren.
Die
meisten Musiker, die nach sehr großen Erfolgen
in einer Band eine Solokarriere starten, scheitern.
Paul Simon bildet eine Ausnahme. Vielleicht liegt das
an den künstlerischen Qualitäten von Paul
Simon. Er hat sich nie als Star aufgespielt, sondern
ernsthaft als Musiker gearbeitet.
Paul Simon hat im "Queens College" und an der "City
University of New York" studiert. Seine Stimme
ist einzigartig. Seine Kompositionen unverkennbar. 1964
gaben "Simon und Garfunkel" ihr erstes Album
heraus bei "Columbia Records". "The
Sound of Silence" war der größte
gemeinsame Erfolg. Das Duo gab 5 Alben heraus, die alle
sehr erfolgreich waren. Nach dem Aus von "Simon
& Garfunkel" im Jahre 1972 besann sich
Paul Simon auf seine Wurzeln. 1965
hatte es schon gute Soloaufnahmen gegeben: Erzählungen
mit einprägenden Gitarren- Melodien, die durch Exkursionen
in den Jazz und in die südamerikanische Folkmusik erweitert
wurden.
In
den siebziger Jahren entstanden Lieder wie "Fifty
Ways To Leave Your Lover," "Slip Slidin'
Away" und "Me And Julio Down By The Schoolyard", die
heute noch populär sind. Nach einer Rolle in Woody Allens
"Annie Hall" im Jahre 1978 versuchte er sich
an einer eigenen Kinoproduktion. Aber "One-Trick Pony"
war kein Erfolg. Auch die gleichnamige Platte ließ
sich kaum verkaufen, seine Karriere erreichte einen
ersten Tiefpunkt. 1979
spielte Paul Simon mit Art Garfunkel vor 500.000
Zuschauern im Central Park. Es war ein Riesenerfolg.
Das folgende Livealbum war weit oben in den Charts positioniert.
Als
1983 seine Soloplatte "Hearts and Bones" erschien,
wurde sie kaum wahrgenommen, obwohl sie mit dem Titeltrack,
"The Late Great Johnny Ace" und "Renè And Georgette
Magritte With Their Dog After The War" drei von Simons
schönsten Liedern enthielt. Aber die nächste
Platte, "Graceland"
war ein umso größerer Erfolg. Ein Meilenstein
der Musikgeschichte! Die Vereinigung exotischer
Rhythmen und Gesangsweisen mit typischen Paul-Simon-Melodien
wurde eine der meist verkauften Platten der achtziger
Jahre und machte ihn zu einem der Vorreiter
im Kampf gegen die Apartheid.
1990
erschien "The Rhythm of the Saints". Nach Abschluss
der Welttournee im Central Park (750.000 Zuschauer)
zog er sich zurück .1993
fand im im Madison Square Garden "The Concert of a Lifetime,"
statt, in der Paul Simon mit den jeweiligen Originalbesetzungen
seine bekanntesten Lieder präsentierte, unter anderen
mit Art Garfunkel und Ladysmith Black Mambazo.
"The Capeman"
erschien 1997, es sollte der Anfang einer neuen
Phase sein. Das mit dem Nobelpreisträger Derek Walcott
geschriebene Musical musste aber nach wenigen Wochen
eingestellt werden - mit Verlusten von circa 11 Millionen
Dollar. 1999
gab Paul Simon eine Reihe von Konzerten gemeinsam mit
Bob Dylan: "PaulBob'99 Tour". 2000
hat er mit "You're The One"
seine bislang persönlichste Platte herausgebracht.
Freuen
wir uns auf das, was zweifelsohne noch kommt...
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