Der Computergarten am 8. Oktober

 

Ahornblatt Foto von Inga Schnekenburger 2001

Wie vom Künstler gemalt: Oktober-Ahornblatt mit beginnender Herbstfärbung
Digitalfoto für Max Slevogt von © Inga Schnekenburger 2001

 

Spätherbst

Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.
Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh Stille, Schnee und Winter kommt.

Theodor Fontane


Biographie Max Slevogt
deutscher Maler und Grafiker, 1868 - 1932

Max Slevogt wird am 8. Oktober 1868 als Sohn des bayerischen Hauptmanns Friedrich Ritter von Slevogt in Landshut geboren. Seine Mutter war Caroline von Slevogt, geborene Lucas, aus Saarbrücken.

1874
bis 1884 Die Schulzeit verbrachte Max Slevogt in Würzburg. Er besucht Landau und die Familie Finkler auf Neukastel. Max Slevogt beginnt

Selbstportrait - Detail- 1904

Max Slevogt: "Bal pare", 1904, Ausschnitt mit Selbstportrait.

Das Auge sieht, was es sucht

Zitat Max Slevogt

1885
ein Studium an der Kunstakademie in München. Seine Lehrer waren u.a. von Diez, Hackl, Raupp und Herterich.
1886
Max Slevogt arbeitet für die Münchner Zeitschriften "Jugend" und "Simplicissimus".
1887
Erste Einzelausstellung in Wien.
1888
Heirat mit Antonie ("Nini") Finkler aus Godramstein
1888
Max Slevogt besucht die Rembrandt-Ausstellung in Amsterdam.
1889

Besuch der Académie Julian in Paris.

1889 bis 1890 entstehen die ersten Landschaftsbilder in Neukastel.

1890

Studienreise nach Italien mit R. Breyer.

1890 lässt sich Max Slevogt als freier Künstler in München nieder.

1896
arbeitet Max Slevogt beim "Simplicissimus" und der "Jugend" mit.
1899
Max Slevogt beteiligt sich mit dem Gemälde "Danaë" an der Ausstellung der "Münchener Secession". Das Bild wird aber wegen Obszönität aus der Ausstellung entfernt. Auf der ersten Ausstellung der "Berliner Secession" ist sein Triptychon "Der verlorene Sohn" ein großer Erfolg.
1900

Reise nach Paris, wo er im Deutschen Pavillon der Weltausstellung mit dem Werk "Scheherezade" vertreten ist.

1900 empfängt Slevogt starke Eindrücke von den Bildern von Manet.

1901

Auf Veranlassung des bayerischen Prinzregenten Luitpold wird er zum Professor ernannt.

Max Slevogt siedelt gemeinsam mit Lovis Corinth nach Berlin über und wird Mitglied der "Berliner Secession".

Das Champagnerlied von Max Slevogt 1902

"Das Champagnerlied" oder "Der Weiße d'Andrade" von Max Slevogt, 1902, Portait des portugiesischen Sängers Francisco d' Andrade: Öl auf Leinwand, 215cm x 160 cm. Stuttgarter Staatagalerie.

1902

Erste Buchillustration "Ali Baba und die 40 Räuber".

1902 Max Slevogt malt das berühmt gewordene Bild "Das Champagnerlied" oder "Der Weiße d'Andrade", (Öl auf Leinwand ), es ist eines der Hauptwerke der deutschen Kunst um 1900.

Es zeigt den berühmten portugiesischen Bariton Francisco d'Andrade, der in Berlin in der Rolle des Don Giovanni Triumphe feierte. Mit ihm hatte sich Max Slevogt angefreundet.

Max Slevogt hatte selbst eine wunderschöne Stimme und hatte sich zwischen Malerei und Gesang entscheiden müssen. Eine zeitlang wollte er Sänger werden.

Das Bild heißt "Der weiße d' Andrade, weil es noch ein Portrait von Francisco d'Andrade gibt: "Der schwarze d' Andrade".


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