Rene
Magritte

Portrait Magritte ©
Inga Schnekenburger
René
Francois Ghislain Magritte
belgischer Maler, 1898-1967 |
René
Francois Ghislain Magritte wurde am 21. November
1898 in Lessines in Belgien geboren. Er studierte
an der Akademie in Brüssel und war zunächst
als Tapeten-, Reklame- und Plakatzeichner tätig.
1927-1930 hielt er sich in Paris auf und kam in
Verbindung mit den Surrealisten. Von G. De Chirico
wurde er wesentlich beeinflusst. Magritte gilt
im allgemeinen als surrealistischer Maler, aber
innerhalb dieser Bewegung kommt Magritte eine
Sonderstellung zu. Es sind "literarische"
Bilder, begriffliche Ideen werden visuell zum
Ausdruck gebracht.
Die
Gemälde sind malerisch vollendet, vielleicht
mit Ausnahme der Bilder aus der impressionistischen
Periode. Rene Magrittes stilistische Entwicklung
kann man folgendermaßen einteilen:
| 1925-1927
|
"Antimalerei" |
| 1928-1940 |
klassische,
präzise Darstellung, während des
schrecklichen Krieges impressionistische Auffassung |
| 1945-1967 |
Fortsetzung
der zweiten, bedeutendsten Periode |
Die
banalen Dinge des Alltags stellt er naturalistisch
im Detail dar, enthebt sie aber von den Fesseln
der Schwerkraft und der Zeit. Er schafft neue
Verbindungen, die wie gemalte Collagen wirken
und ihren Reiz auch aus der veränderten Größenordnung
eines Gegenstandes im Verhältnis zu anderen
Gegenständen oder Figuren, die ihre "normale"
Größe behalten.
Ein Beispiel ist das Bild einer Feder, die gegen
den Turm von Pisa lehnt. Die Feder ist so groß
wie der Turm.
In manchen Bild wird dieses Prinzip auf die Zeit
übertragen. Ein heller Tageshimmel im oberen
Bildteil, eine im Dunkel leuchtende Laterne im
unteren Bereich ("L' Empire des Lumieres").
Er schuf Tafelbilder, Wandbilder und Bronzen.
Wandbilder sind im Kasino von Knokke (1953) und
im Palais des Beaux - Arts in Charleroi (1957)
und im Palais des Congrès in Brüssel
(1961) zu bewundern.
Magritte
starb am 15. August 1967 im Alter von 69 Jahren
in Brüssel. |