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Thomas
Gainsborough
im Computegarten
Mai

Selbstportrait
von Thomas
Gainsborough
1754, im Alter von 27 Jahren, Leinwand,
58 x 49 cm
Houghton, Norfolk, Sammlung Marchioness of Cholmondely
| In
Ipswich war Thomas Gainsborough hauptsächlich
als Portraitmaler tätig. Um sich für
größere Arbeiten vozubereiten, fertigte
der Meister nach der Natur Skizzen und Zeichnungen
im hplländischen Stil an. Die Komposition
hingegen wurde als dreidimensionales Modell gebaut,
auf einer Tischplatte. Dazu diente Sand, Moos,
ja selbst Spargelsprößlinge als Naturersatz.
Puppen wurden in diese Miniaturlandschaft gesetzt.
So entstand die Komposition.
| 1758 |
arbeitete
Gainsborough einige Monate als wandernder
Portraitist in Mittelengland. |
| 1759 |
Im
Oktober 1759 verlegte die Familie den Wohnsitz
nach Bath. Die Stadt galt als vornehmes
Zentrum der englischen Gesellschaft nach
London. Dort konnte er sich vor Aufträgen
für Portraits kaum retten. In Bath
gab es herrschaftliche Häuser, die
Bilder von van Dyck besaßen. Diese
hervorragenden Werke beeindruckten ihn sehr,
sie beeinflussten seinen Stil.
Besonders
die Frauenportraits dieser Zeit und Portraits
seiner Freunde gerieten ihm am besten und
waren sehr ausdrucksvoll. Zu den Freunden
von Gainsborough gehörten Musiker und
Schauspieler. |
| 60er |
In
den 60er Jahren begann sein Interesse für
Lichteffekte. Die Schönheit des Augenblicks
wollte er einfangen. Mit feinen Pinselstrichen
versuchte er, die Wirkung von künstlichem
Licht auf Stoffen wie Seide und Satin wiederzugeben.
15
Jahre blieb Gainsborough in Bath, in dieser
Zeit fand er wenig zur Landschaftsmalerei.
Doch er malte zu seinem eigenen Vergnügen
- Abnehmer gab es dafür nicht - an
Kopien von Rubens, die er jedoch veränderte.
In seinem Bild "Erntewagen" übernahm
er ein Teil des Bildes "Kreuzabnahme"
von Rubens.

Thomas
Gainsborough
Mrs. Robinson als Perdita
London, Sammlung Wallace
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Detail
Der Hund als Gesellschafter
aus dem Bild "Mrs. Robinson
als Perdita"
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| 1774 |
siedelte die Familie nach London über.
In der Wohnung im Schomberg House am Pall
Mall lebte Thomas Gainsborough bis zu seinem
Tod am 2. August 1788.
In
London war Reynolds der berühmteste
Portraitmaler. Gainsborough erhielt anfangs
in London nur wenige Portrait- Aufträge.
Das änderte sich jedoch, als er ab
|
| 1777 |
von
Mitgliedern der königlichen Familie protegiert
wurde. Damit war die gesellschaftliche Stellung
des Malers gesichert. Er malte die Angehörigen
des Herrscherhauses und auch das Königspaar. |
-
1762 zeigte er seine Werke
bei der Society of Artists
- 1768
wurde er Gründungsmitglied der Royal
Academy
-
1773 kam es zum Streit mit der Academy,
dem meister gefiel es nicht, wie seine
Bilder präsentiert wurden.
- Es
kam aber 1777 zur Versöhnung, als
Gainsborough die Portraits der königlichen
Familie ausstellte
-
1784 kam es wieder zu Differenzen, er
zog sich zurück und stellte seine
Bilder nur noch in seinem Haus aus
|
| |
Gainsborough
lehnte die damalige Praxis, Portraits von
Gehilfen ausführen zu lassen, ab. ER
hatte auch nur einen einzigen nachweisbaren
Schüler: seinen Neffen Gainsborough Dupont
(1754- 1796). |
| 1782 |
wurde
er nach Windsor gerufen und erhielt den Auftrag,
die Monarchen und ihre 13 Kinder in ovalen
Portraits zu malen. Die Bilder befinden sich
jetzt im Windsor Castle. |
weiter
in der Biographie und das Gemälde: Die Schweinehirtin |
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Kunstdrucke bei poster.de, z.B. von Thomas
Gainsborough: "Mr and Mrs William Hallett
(The Morning Walk) c.1785"
(Bildnachweis:
poster.de) |
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