Der Computergarten am 12. Mai

verwilderte Tulpen - Digitalfoto von © Inga schnekenburger

Jede Blume ist eine Schönheit
Digitalfoto zum Geburtstag von Joseph Beuys von © Inga Schnekenburger

"Jeder Mensch ist ein Künstler"
Joseph Beuys

 

Buchtitel Joseph Beuys: Das Geheimnis der Knospe zarter Hülle

Texte 1941-1986. Herausgegeben von Eva Beuys. Mit einer Einführung von Heiner Bastian und einem Verzeichnis der Bibliothek von Joseph Beuys, zusammengestellt von Wenzel Beuys. Edition Heiner Bastian im Schirmer/Mosel Verlag


Joseph Beuys
deutscher Künstler
1921 - 1986

 

Portrait Joseph Beuys
Cyberart von Inga Schnekenburger Mai 2000

Bilder von Joseph Beuys dürfen leider nur gegen Gebühr veröffentlicht werden...

Joseph Heinrich Beuys wurde am 12. Mai 1921 in Krefeld geboren und starb am 23. Januar 1986 in Düsseldorf. Er war ein deutscher Bildhauer, Aktionskünstler, Zeichner und Kunsttheoretiker.

Linktipp wikipedia: "Er setzte sich in seinem bildnerischen und plastischen Werk intensiv mit Fragen des Humanismus, der Soziologie und insbesondere mit der Anthroposophie Rudolf Steiners auseinander. Dies führte schließlich zu seiner eigenen Definition des erweiterten Kunstbegriffs und zur Konzeption der „Sozialen Plastik“ als Gesamtkunstwerk, in der er Ende der 70er Jahre mit den Worten „Jeder Mensch ist ein Künstler“ ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Joseph Beuys zählt international zu den bekanntesten Künstlern der Moderne und gilt als Wegbereiter des Fluxus in Deutschland." Joseph Heinrich Beuys bei wikipedia

Linktipp: Joseph Beuys: 7000 Eichen - Werkbetrachtung in Klassenstufe 13. "Beuys pädagogisches Konzept als Begründung für die Methodenkonzeption eines sinnlich-interdisziplinären Vermittlungsverfahrens": Kontext, Leben und Werk, Analyse - Interpretation, Unterrichtseinheit Unterrichtsmaterialien, Literatur.
Fachrichtung Bildende Kunst und Kunsterziehung - Universität Saarbrücken

cover

Buchtipp

Das Geheimnis der Knospe zarter Hülle
von Joseph Beuys, Eva Beuys
Sprache: Deutsch. Gebundene Ausgabe - 516 Seiten - Schirmer/Mosel 2000

Neue Zürcher Zeitung: Die grosse Unruhe

Beuys in Düsseldorf

"Joseph Beuys Texte": Provokanter kann in seiner nichtssagenden Nüchternheit der Titel einer kleinen, aber eindrucksvollen Ausstellung, die im Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut zu sehen war, eigentlich nicht sein. Insofern aber passt er jedoch genau zu Thema und Gegenstand der etwa 100 Exponate. Denn es geht um Joseph Beuys als Provokateur und Aktivisten, als Initiator und Demonstranten, als Inszenator, Anreger und Aufreger, als Propagandisten und Alternativen, als gesellschaftlichen Theoretiker und Praktiker, als Parteipolitiker der grünen Antipartei, als Gründer der "freien Hochschulen für Kreativität" und Organisator "freier Volksabstimmungen".

Mit den ausgestellten Texten sind darum auch hauptsächlich Ausstellungs- oder Aktionsplakate gemeint, an deren programmatischer sowohl graphischer als eben auch textlicher Gestaltung Beuys meist selber mitgewirkt hat und die auf des Künstlers so immense wie ununterbrochene Aktivitäten aufmerksam machen. Unter den ausgestellten Dokumenten, die in der Mehrzahl aus dem Joseph-Beuys-Archiv in Düsseldorf stammen, befinden sich aber auch Briefe, Kalenderblätter, Redemanuskripte, Photographien, Interviews und Zeitungsartikel. Sie alle vergegenwärtigen das Bild des Künstlers und Menschen Joseph Beuys als grosse Unruhe. Sein Leben war seine Kunst, wie seine Kunst sein Leben war – und die Öffentlichkeit sein Elfenbeinturm.

"Mein ganzes Leben», hat Beuys einmal bemerkt, "war Werbung, aber man sollte sich einmal dafür interessieren, wofür ich geworben habe." Die Exponate der Kabinettausstellung demonstrieren – oft an signifikanten Kleinigkeiten –, sowohl wie als auch wofür Joseph Beuys geworben hat. Exemplarisch manifestiert sich das Wofür und das Wie des so engagierten wie intensiven Beuys'schen Werbens im ersten Satz eines "Aufrufs zur Alternative", der 1978 in der Weihnachtsausgabe der "Frankfurter Rundschau" erschien und dessen Anfang im Rückblick ausserordentlich prophetisch und mit Blick auf die Zukunft nicht weniger aktuell erscheint. Da heisst es, und es klingt, als wolle Beuys wie der Engel der Weihnachtsbotschaft den Hirten samt Schafen auf dem Felde die frohe Kunde bringen, dass die Stunde gekommen sei und die Zukunft nur noch zu beginnen brauche: "Dieser Aufruf richtet sich an alle Menschen des europäischen Kultur- und Zivilisationskreises. Der Durchbruch in eine neue Zukunft kann schon gelingen, wenn in den europäischen Zonen eine Bewegung entsteht, die durch ihre Erneuerungskraft die Mauern abträgt zwischen Ost und West und die Kluften zuschüttet zwischen Nord und Süd." Neue Zürcher Zeitung

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http://www.onlinekunst.de/mai/12_05_Beuys_Portrait.htm