| Er ist ein immergrüner
Strauch aus dem Westen Nordamerikas.
Die Mahonie kann bis zu 2 m
hoch werden. Die dunkelgrünen
Blätter sehen aus
wie die der Stechpalme,sie sind
fiedrig in identische Blättchen
geteilt. In Europa wird er wegen
seiner glänzenden, immergrünen
Blätter und seiner gelben
Blütentrauben wegen häufig
gepflanzt.
Die Knospen
lassen schon in wärmeren
Gegenden ab März - April
die späteren Blüten
ahnen.
Die Blüten,
die in dichten Ähren den
Strauch besonders im Mai, mancherorts
aber schon früher schmücken,
sind leuchtend gelb.
Die Blätter
sind ein besonderer Schmuck.
Im Herbst färben sie sich
herrlich zinnober - karminrot,
die Färbung der anfangs
dunkelgrünen Blätter
beginnt schon während der
Blütezeit. Die Mahonie
ist sehr pflegeleicht und wird
gern auf öffentlichen Anlagen
wie ein Bodendecker gezogen
oder in Hecken oder als Blickfang
- Gebüsch gepflanzt. Verwandt
ist die Mahonie mit dem in Europa
heimischen Sauerdorn, auch Berberitze
genannt.
Die
Früchte sind
kugelig und blauschwarz und
sehen aus wie Minitrauben von
Weinbeeren.
Heilwirkung
In der Humanmedizin
wird die Mahonie gegen Schuppenflechte
eingesetzt. Auch bei Hautekzemen
wurde eine erfolgreiche Behandlung
erzielt. Neue Versuche in Heidelberg
haben ergeben, daß Extrakte
aus den Wurzeln und der Rinde
der Zweige vielversprechende
Wirkung bei der Behandlung von
Akne erhoffen läßt.
Welcher Inhaltsstoff wirkt so
auf die Haut und die Erkrankungen
der Haut? Es sind die Alkaloide
BERBERIN eins und sechs. Sie
haben eine nachgewiesen antimikrobielle
Wirkung gegen Viren, Bakterien
und gegen Pilze. |