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Der Computergarten am 3. Mai
Pflanzenportrait Mahonie

Mahonie -  Digitalfoto von Willi Schnekenburger

Mahonie: junge Blüte
Digitalfoto von © Willi Schnekenburger

Die Gemeine Mahonie (Mahonia aquifolium)
gehört zur Ordnung der Berberidales und zur Familie der Sauerdorngewächse

Er ist ein immergrüner Strauch aus dem Westen Nordamerikas. Die Mahonie kann bis zu 2 m hoch werden. Die dunkelgrünen Blätter sehen aus wie die der Stechpalme,sie sind fiedrig in identische Blättchen geteilt. In Europa wird er wegen seiner glänzenden, immergrünen Blätter und seiner gelben Blütentrauben wegen häufig gepflanzt.

Die Knospen lassen schon in wärmeren Gegenden ab März - April die späteren Blüten ahnen.

Die Blüten, die in dichten Ähren den Strauch besonders im Mai, mancherorts aber schon früher schmücken, sind leuchtend gelb.

Die Blätter sind ein besonderer Schmuck. Im Herbst färben sie sich herrlich zinnober - karminrot, die Färbung der anfangs dunkelgrünen Blätter beginnt schon während der Blütezeit. Die Mahonie ist sehr pflegeleicht und wird gern auf öffentlichen Anlagen wie ein Bodendecker gezogen oder in Hecken oder als Blickfang - Gebüsch gepflanzt. Verwandt ist die Mahonie mit dem in Europa heimischen Sauerdorn, auch Berberitze genannt.

Die Früchte sind kugelig und blauschwarz und sehen aus wie Minitrauben von Weinbeeren.

Heilwirkung

In der Humanmedizin wird die Mahonie gegen Schuppenflechte eingesetzt. Auch bei Hautekzemen wurde eine erfolgreiche Behandlung erzielt. Neue Versuche in Heidelberg haben ergeben, daß Extrakte aus den Wurzeln und der Rinde der Zweige vielversprechende Wirkung bei der Behandlung von Akne erhoffen läßt. Welcher Inhaltsstoff wirkt so auf die Haut und die Erkrankungen der Haut? Es sind die Alkaloide BERBERIN eins und sechs. Sie haben eine nachgewiesen antimikrobielle Wirkung gegen Viren, Bakterien und gegen Pilze.

Foto Inga Schnekenburger Mahonienknospe

Blätter und Blüte der Mahonie

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Mahonien - Blumen -Kranz (Cyberart) und Kurzbiographie Alessandro Allori, italienischer Maler

 

 

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