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NEWS, Ausstellungen, Termine und Tipps

"Geniale Epileptiker"

Menschen halten Epilepsie für eine Art vorübergehenden Wahnsinn... Dieses Vorurteil gerät spätestens beim Blick auf eine kleine Liste ins Wanken, die bekannte Epileptiker aufzeigt und die sich beinahe wie ein „Who is Who der Weltgeschichte“ liest: Alexander der Große und Julius Cäsar litten ähnlich wie Napoleon und Fjodor Dostojewski unter epileptischen Anfällen. Agatha Christie und Leonardo da Vinci, Michelangelo und Vincent van Gogh, Alfred Nobel und Rudi Dutschke waren genauso Epileptiker wie Papst Pius IX.

Quelle: 07.10.2006, Der Tagesspiegel

Michelangelos Handwerk

Der Restaurateur Forcellino gewährt Einblicke in die Arbeit des Genies (Beispiel: Michelangelos "David"). Die Renaissance ist nicht nur mit ihren einzigartigen Gemälden, Fresken, Plastiken und Baudenkmälern der Beginn einer neuen Kunstblüte, die sich als Wiedergeburt antiker Größe verstand. Sie ist auch die Geburtsstunde eines Mythos, der bis heute an Faszination nicht verloren hat, des Mythos nämlich vom genialen Künstler. Buchtipp: Antonio Forcellino: "Michelangelo. Eine Biographie" (Siedler Verlag, München)

Quelle: 16.10.2006, Deutschlandradio

Kurioses: Streit um Michelangelos Meisterwerk: Darf David baden?

Rom. Die Frage klingt einfach, hat aber einen Riesenstreit ausgelöst: Darf der berühmte David von Michelangelo (1475-1564) in Florenz zu seinem 500. Geburtstag gebadet werden oder nicht? Internationale Kunstexperten laufen gegen die Entscheidung der italienischen Restauratoren Sturm, die bekannteste Skulptur der Welt mit Hilfe von destilliertem Wasser wieder auf Hochglanz zu bringen. Diese Methode könne den Carrara-Marmor beschädigen, aus dem Michelangelo zwischen 1503 und 1504 die über 4 Meter hohe Statue gemeißelt hat, lauten die Warnungen amerikanischer und britischer Experten.

Die Verantwortlichen in Florenz weisen die Kritik dagegen als unbegründet zurück. "Die Statue ist ja nicht aus Schokolade. Die Reinigung ist risikolos", sagt Antonio Paolucci, der Chefkurator der Museen von Florenz. Seit der letzten Reinigung Mitte des 19. Jahrhunderts habe sich viel Staub auf der Statue angesammelt. Diesen wolle man jetzt beseitigen, betont Paolucci.

Allerdings sah sich Paolucci auch mit Widerstand aus den eigenen Reihen konfrontiert. Die zunächst mit den Restaurierungsarbeiten betraute Expertin Agnese Parronchi war im Frühjahr zurückgetreten, weil sie die Wasser-Methode ablehnte. Im September soll jetzt ihre italienische Landsfrau Cinzia Parnigoni mit der umstrittenen Arbeit beginnen.

Quelle: web.de

Neue Michelangelo-Statue in Rom entdeckt

Italienische Kunstexperten haben dem Genie Michelangelo eine weitere Statue zugeschrieben. Die Statue von Papst Julis II. in der römischen Kirche San Pietro in Vincoli galt bisher als Werk des wenig bekannten Tommaso Boscoli. Der italienische Kunsthistoriker Antonio Forcellino kam nun nach zweijähriger Arbeit zu dem Ergebnis, daß es sich bei dieser Statue um ein Kunstwerk von Michelangelo (1475-1564) handelt. Weiter Experten bestätigten diese Zuordnung. In der Kirche befindet sich auch die weltberühmte Moses-Statue Michelangelos.

Ausstellungen

Firenze Palazzo Strozzi "L'ombra del genio Michelangelo EL' ARTE A FIRENZE 1537/1631"
13 giuno 29 settembre "Der Schatten des Genies, Michelangelo und die Kunst in Florenz von 1537 bis 1631". In Florenz findet eine wichtige Ausstellung über Michelangelo statt, seine Rolle für die Kultur der Stadt Florenz zur Zeit der Medici und den Einfluss, den er auf seine künstlerischen Zeitgenossen und die Meister des darauffolgenden Jahrhunderts hatte. Diese Ausstellung umfasst über 150 Werke in neun Abteilungen (Zeichnungen, Gobelins, Skulpturen, Gemälde, Rüstungen, Reliquiaren und Einrichtungsgegenstände), die aus italienischen und internationalen Museen stammen. Um den Einfluss von Michelangelo auf seine künstlerischen Zeitgenossen zu unterstreichen, werden hier auch die Werke von den großartigen Künstlern ausgestellt, die sich an Buonarroti inspirierten: von Vasari über Pontormo, Alessandro Allori und Buontalenti bis hin zu Giambologna, Jacques Callot und vielen anderen.

Ausstellung: Fondation BAULA

Mühlebrücke 3, 2502 Biel-Bienne
Dauer: 1. November 2002 bis 20. Januar 2003

Ziel dieser Ausstellung ist es, das lange Leben Michelangelos, der in Caprese, im Umland Arezzos 1475 geboren wurde und in Rom 1564 starb, anhand seiner Graphik durchzugehen. Die Untersuchung war dank der historischen Pietät einiger Nachkommen des Künstlers möglich, die die Erinnerung an den grossen Vorfahren pflegten und im Florentiner Haus der Familie, der CASA BUONAROTTI in Via Ghibellina, Werke und Dokumente zu Michelangelo aufnahmen und aufbewahrten.

Trotz der Wechselfälle, die die Casa im Laufe der Jahrhunderte durchgemacht hat, befindet sich der reichhaltigste Kernbestand des Materials zu Michelangelo gerade hier. Es ist so vielfältig und chronologisch vollständig, dass auch anhand dieser einzigen Quelle ein biographisches Porträt möglich ist, wie es die Ausstellung präsentiert.

Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
25. Dezember 2002 und 1. Januar 2003 geschlossen
Führungen für Gruppen: auf Anfrage
Telefon: 032 325 28 11
e-mail: info@baula.ch - Linktipp

Gipsskulpturen nach Michelangelo (1474-1554)

8. Januar 2002. Als 1906 das Kaiser Friedrich Museum (heute Kulturhistorisches Museum) eröffnet wurde, existierte im Erdgeschoss ein Michelangelo-Saal mit Abgüssen der wichtigsten Arbeiten des großen italienischen Meisters. Nach dem Zweiten Weltkrieg durch geänderte inhaltliche Prämissen jahrzehntelang verborgen, sind die Skulpturen jetzt wieder zu sehen.

Kulturhistorisches Museum
Otto-von-Guericke-Straße 68-73 39104 Magdeburg
Tel.: 0391 / 5 40 35 01 Fax.: 0391 / 5 40 35 10
Öffentlichkeitsarbeit/Museumspädagogik Tel.: 0391 / 5 40 35 08
E-Mail Museen@magdeburg.de
Öffnungszeiten: Di - So 10:00 - 17:00 Uhr - Linktipp

Kunst über Kunst.

Malerei und Skulptur im Wettstreit von Michelangelo bis Menzel. Wallraff-Richardtz-Museum in Köln. Mai bis August 2002, Ausstellung - Linktipp

Ausstellung über das Leben von Michelangelo

in Italien, Florenz. Die Ausstellung ist geöffnet vom 18. Juli 2001 bis zum 7. Januar 2002. LIFE OF MICHELANGELO exhibition by Lucilla Bardeschi Ciulich and Pina Ragionieri Casa Buonarroti - Florence, via Ghibellina 70 18th July 2001-7th January 2002 CASA BUONAROTTI Casa Buonarroti Via Ghibellina 70 50122 Firenze Tel. 055-241752 Linktipp

Ausstellung über die Werke von Michelangelo

in Atlanta, USA. Die Ausstellung ist geöffnet vom 23. Juni 2001 bis zum 2. September 2001."Michelangelo: Drawings and Other Treasures from the Casa Buonarroti, Florence". Following the High's presentation, the exhibition will travel to only one other U.S. venue, the Toledo Museum of Art in September 2001. The exhibition will contain many works by Italy's most famous artist, Michelangelo Buonarroti (1475-1564), that have never before been displayed in this country alongside works by other artists and memorabilia from the artist's family home, Casa Buonarroti, in Florence, Italy. The High's presentation will triple the number of works of art in the United States by Michelangelo. By most counts there are less than a dozen drawings by Michelangelo in American collections and no paintings or sculpture. Now two dozen superb sketches and preparatory studies for such important works as the Sistine Chapel and the Medici Tombs will travel to Atlanta's High Museum of Art. Michelangelo: Drawings and Other Treasures from the Casa Buonarroti, Florence is organized by the High Museum of Art in conjunction with the Casa Buonarroti, Florence. Linktipp


Arbeiten an Michelangelo-Statue "Moses" als multimediales Ereignis

Die Restaurierung der Moses- Statue von Michelangelo wird zu einem multimedialen Ereignis.Kunstinteressierte können die Restaurierungsarbeiten von Januar 2001 bis zum September 2001 an Ort und Stelle in Rom und im Internet verfolgen. Konzerte werden veranstaltet, eine Foto- Ausstellung mit Arbeiten des berühmten Fotografen Helmut Newton und ein Symposium werden stattfinden. Das "Projekt Moses" wird vom italienischen Kultusministerium unter der Leitung von Giovanna Melandri gefördert. Wanderausstellungen sollen das Projekt in ganz Italien bekanntmachen.

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