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Anthonis
Dyck
Fortsetzung der Biographie
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vorige Seite Nach der Rückkehr in seine
Heimatstadt Antwerpen wurde Anthonis Dyck mit
Aufträgen überschüttet. Die Zeit
von 1627 - 1632 bildet den künstlerischen
Höhepunkt seiner Karriere, es ist die "zweite
Antwerpener Periode".
Anthonis
Dyck arbeitet für Klöster und Kirchen
in Flandern, für Fürsten und reiche
Kaufleute, aber auch für ausländische
Bewunderer. In seinen Bildern verschmolzen der
venezianische und der flämischen Stil jetzt
zu einer Einheit.
1628
malte er die "Vision des heiligen Augustinus"
für die Augustinerkirche in Antwerpen. Himmlische
und irdische Figuren befinden sich in einem gemeinsamen
Strom von überirdischem Licht.
1630
entstand "Die Vision des seligen Hermann
Joseph" ( auch bekannt als die Verlobung
des seligen Hermann Joseph mit Maria), hier spürt
man Hingabe an den Glauben, tieste religiöse
Überzeugung.
Die
Portraits werden nun zunehmend weicher im Ausdruck,
festlich und vornehm. Die Verwendung der niedrigen
Horizontlinie hat Anthonis Dyck von Rubens übernommen,
durch diese Perspektive wirken die Personen groß
und souverän. |

Anthonis
van Dyck, Selbstportrait, Detail
Dyck, Sir Anthony van Self Portrait;
Oil on canvas; Pinakothek, Munich |
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1632
verließ Anthonis Dyck die Niederlande völlig
überraschend. Er trat wieder in den Dienst
des englischen Königshauses. Das erstaunliche
daran ist, dass es nicht der Mangel an Anerkennung
oder der Mangel an Aufträgen war, der ihn
zu diesem Schritt veranlasste. Das Motiv bleibt
unklar.
In
London wurde er geadelt und konnte sich von nun
an Anthonis van Dyck nennen. Er wurde der
Hofmaler des Königs. Sein Titel: "principal
painter in ordinary to their Majesties".
1634
kehrte er nach Flandern zurück und blieb
ein Jahr. Er suchte die Gunst des neuen Landvogtes
Ferdinand. Er portraitierte ihn und andere Würdenträger
am Brüsseler Hof und reiche Bürger aus
Antwerpen.
Die "Brüsseler Stadtregierung"
wurde leider bei einem Bombenangriff zerstört.
Der Abbee Cesare Allessandro Scaglia (siehe Werkverzeichnis
London) ist ein eindrucksvolles lebensgroßes
Beispiel aus dieser Zeit.
1636-1640
beschäftigte sich Anthonis Dyck mit
einer Reihe von Bildnissen flämischer Staatsmänner,
Malern und Freunden. Dies war keine Auftragsarbeit,
er hatte sich diese Aufgabe selbst gestellt. |

Die
Cellospielerin von Anthonis van Dyck. Porträt
der Mary Ruthven, Gattin des Künstlers. um 1640,
Öl auf Leinwand. München, Alte Pinakothek. Barock |

Anthonis
van Dyck, Karl I.,
Leinwand, 272 x 212 cm, Paris, Musee National
Du Louvre. Charles I of England c. 1635 Oil
on canvas 272 x 212 cm (104 3/4 x 81 1/2 in.)
Musee du Louvre, Paris
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Detail:
Das Bildnis Charles des Ersten
König von England, gilt vielen als das
schönste Herrscherbildnis
des 17. Jahrhunderts.
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Das
unruhige Pferd ist meisterlich in der Bewegung
festgehalten, die Mähne des Pferdes von
seidigem Glanz, die Gebärde des Mannes
sehr anmutig gemalt.
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Portraits entstanden, Ölskizzen, Zeichnungen
und daraus Radierungen, die er in Auftrag gab.
Diese Arbeiten wurden als "Iconographie"
veröffentlicht, mehrere Ausgaben erschienen.
Diese Bildnisse gehören zu den schönsten
Porträts der Barockkunst.
1640
heiratete
er in England, das Ehepaar hatte eine Tochter.
1641
starb Anthonis van Dyck, im Alter von 42 Jahren,
am 9.
Dezember in London.
Er
wurde in der Kathedrale St. Paul's in London beigesetzt.
Van Dyck war nach dem Tod von Rubens 1640 der
größte flämische Maler seiner Zeit.
Er
war der bedeutendste Porträtist neben Rembrandt,
Frans Hals, Velàzquez. Seine Porträts beeinflussten
die Künstler bis in unsere Zeit. Einige seiner
Werke zählen zu den bedeutendsten Kunstwerken,
man nennt ihn oft den "Mozart der Malerei". |

Abbildung
oben: Anthonis van Dyck: Porträt Karl des I.,
König von England. 1635-1636, Öl auf Leinwand,
85 × 100 cm. London, Royal Art Collection. Land:
Niederlande (Flandern). Barock. |
| Hintergrundmusik
komponiert von Johann Sebastian Bach,
geboren am 21. März 1685: Komposition nach
Vivaldi, Bachwerkverzeichnis Nr.
973
Linktipp:
Bildbetrachtungen |
| van
Dyck bei onlinekunst.de
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