| Friedrich
Hölderlin
deutscher
Dichter (1770-1843)
Gedichte zum Frühling
und Biographie
Der
Frühling VI
Wenn
aus der Tiefe kommt der Frühling in das
Leben,
Es wundert sich der Mensch, und neue Worte
streben
Aus Geistigkeit, die Freude kehret wieder
Und festlich machen sich Gesang und Lieder.
Das Leben findet sich aus Harmonie der Zeiten,
Daß immerdar den Sinn Natur und Geist
geleiten,
Und die Vollkommenheit ist Eines in dem Geiste,
So findet vieles sich, und aus Natur das Meiste.
Frühlingsgedicht
von Hölderlin, vertont von Wilhelm Killmayer |