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Der
Computergarten am 17. März
Cyberart
"Mondblumen" von © Inga Schnekenburger
für Adam Elsheimer zum Geburtstag
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Mondnacht
Es
war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph
Freiherr von Eichendorff
Abbildung
links: Adam Elsheimer, Ausschnitt aus: Flucht
nach Ägypten, 1609, Kupfer, 31 x 42 cm, München,
Alte Pinakothek
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Adam
Elsheimer
getauft am 18. März 1578 in Frankfurt am
Main
begraben am 11. Dezember 1610 in Rom
Der
Geburtstag von Adam Elsheimer ist unbekannt, aber
die Taufurkunde ist am 18. März ausgestellt.
Da in der Zeit die Angst, die Babys könnten
als Heiden sterben, besonders groß war,
taufte man die Kinder meist am nächsten Tag.
Deshalb denke ich, der 17. März ist ein guter
Tag, Adolf Elsheimer in den COMPUTERGARTEN einzuladen!
Ich lasse mich aber gern belehren, was das Geburtsdatum
angeht, aber Adam Elsheimer soll seinen Ehrenplatz
am 17. März im Computergarten auf alle Fälle
behalten. Auch
das Datum des Todes ist nicht bekannt, nur der
Tag des Begräbnisses.
Als
Peter Paul Rubens vom Tod Adam Elsheimers hörte,
klagte er, nie sei sein Herz von einem größeren
Schmerz getroffen worden, nie mehr geschaute und
nie mehr zu schauende Dinge habe er von ihm erhofft.
Die römische Academia di S. Luca nahm kurz
nach dem Tod von Adam Elsheimer sein Portrait
in die Sammlung der hervorragendsten Mitglieder
auf. Das war eine große Ehrung, zumal für
einen deutschen Künstler in Italien.
Auf
diesem Portait sieht Adam Elsheimer sehr schön,
freundlich, ernst und gesammelt aus. Das Bild
ist jetzt in Florenz im Palazzo Pitti. Adam Elsheimer
hat zu Lebzeiten, kurz nach dem Tod und bis heute
seine Bewunderer begeistert. Er gehört zu
den wenigen ganz genialen Malern, die Werke geschaffen
haben, die alle Zeiten und Geschmacksrichtungen
mühelos überdauern.
Er
hat in seinem kurzem Leben nicht viel gemalt,
aber was er gemalt hat, ist von einzigartiger
Eindringlichkeit.
Adam
Elsheimer hat die Epoche des Barock eröffnet.
Eine
BIOGRAPHIE
finden Sie auf Seite 2
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Adam
Elsheimer
Ausschnitt aus: Flucht nach Ägypten,
1609, Kupfer, 31 x 42 cm, München, Alte
Pinakothek |
"Diese
kleine Landschaft gehört zu den schönsten
Nachtbildern der europäischen Malerei. Über
eine Waldlichtung ist gerade der Mond aufgegangen;
ein stiller See strahlt das Bild vollendet zurück.
Mächtige Baumgruppen rahmen die Ufer und
stehen als dunkel drohende Silhouette vor der
Nachtbläue. Links aber wird es wieder hell.
Ein Hirtenfeuer strahlt die Baumriesen von unten
an, holt Konturen einer ruhenden Herde ins Licht.
Zwischen den beiden Helligkeiten bewegt sich eine
dritte Lichtquelle; hier sammelt sich Farbe und
Geschehen. Langsam entdeckt das Auge, was eine
Fackel dürftig beleuchtet:

stark aufgehellt,
entspricht nicht dem Original, nur zur Veranschaulichung
der Szene!
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Die
Heilige Familie auf ihrem einsamen Weg durch
die Nacht. Sichtbar wird der Mantelsack
mit der aufgeschnallten Bratpfanne und Josephs
rotes Gewand. Die Köpfe tauchen dagegen
nur leise aus dem Dunkel. Ein schweres Wolltuch
schützt Mutter und Kind, in das Josephs
fürsorgliche Rechte auch noch das Kinderhändchen
verpacken möchte. Das Tier aber schreitet
ohne Zügelhilfe vorwärts, als
wüßte es, worum es geht. Noch
haben die drei das Hirtenfeuer nicht entdeckt;
nur der Beschauer erhofft den Wandernden
eine sichere Rast; denn schon einmal erkannten
einfache Hirten den Herrn.."
Dr. Juliane Roth, München
Aus:
Die Goldene Palette Tausend Jahre Malerei
in Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Deutscher Bücherbund, Stuttgart,
Hamburg, 1968, Seite 238
"Eine
wunderbar echte, neue Natursicht schenkte
Adam Elsheimer der Menschheit mit der "Flucht
nach Ägypten". Es ist die fromme
Andacht in Elsheimer, die bewirkte, daß
er die Weihe der Nacht bilden konnte, in
deren Schutz die Heilige Familie mit ihrem
Kienspan dahinzieht unter dem prangenden
Sternenzelt, begleitet vom milden Glanze
des Mondes, vor dem schwarzen schweigenden
Wald, vorbei am prasselnden Hirtenfeuer.
Mit Recht beugte sich auch der große,
stolze Rubens einem solchen Bilde."
Kindlers
Malerei Lexikon in 15 Bänden Band
3, Seite 380. Deutscher Taschenbuchverlag,
München.
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- Seite
1
Mondblumen zum Geschenk und
Bild: Die Flucht nach Ägypten
-
Seite
2
Biographie und Bild: Ausschnitt:
die Hirten am Feuer
- Seite
3
Werkverzeichnis / Museen und
Bild: Predigt Johannes des Täufers
-
Seite 4
Links und Literatur und
Bild: Ausschnitt aus: Der Brand Trojas
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Bild
oben: Ausschnitt aus "Flucht nach Ägypten"
Hinweis:
Google-Top Ten: Platz
2 von 92.500 Link
(Juni 2007) |
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Kunstdrucke bei poster.de, z.B. von
Adam Elsheimer: " Ceres and Stellio"
(Bildnachweis: poster.de) |
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