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Der
Computergarten am 15. März
März-Veilchen
Veilchen ist die
Verkleinerungsform von veiel, aus lat.- ahd. viola
Bild von © Inga Schnekenburger für Paul Heyse
zum Geburtstag
Paul
von Heyse (1830 - 1914)
deutscher Dichter,
Nobelpreis für Literatur
1910
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Im
Lenz, im Lenz,
Wenn Veilchen blühn zuhauf,
Gib acht, gib acht,
Da wachen die Tränen auf.
Im Herbst, im Herbst,
Fiel alles Laub vom Baum.
Ach, Lieb' und Glück
Vergangen wie im Traum!
Gib
acht, gib acht,
So ist der Dinge Lauf:
Blumen und Wunden
Brechen im Frühling auf.
Paul
von Heyse
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| Vertont
von Peter Cornelius, Franz Schreker und Alexander
Zemlinskyt. Text
by Paul Heyse (1830 -1914 ) Set by Peter Cornelius
(1824 -1874), 1848. Franz Schreker (1878-1934),
op. 3 no. 2, published 1902. Alexander Zemlinsky
(1871-1942) op. 2 Heft 2 no. 4 (1894 -1896) |
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Paul
Heyse wurde als Paul Johann Ludwig Heyse am 15.
März 1830 in Berlin geboren.
Sein
Vater ist der Philologieprofessors Karl Heyse.Paul
von Heyse bildete mit E. Geibel den Mittelpunkt
des Münchner Dichterkreises. Er war geprägt
von der klassisch-romantischen Bildung. Paul von
Heyse entwickelte eine Novellentheorie, um der
Formauflösung entgegenzuwirken. Es handelt
sich um die "Falkentheorie".
Falke
steht für ein symbolträchtiges Leitmotiv.
Diese Theorie verwirklichte er in zahlreichen
Novellen. Paul von Heyse schrieb auch Romane,
Dramen und Gedichte sowie Übersetzungen,
vor allem italienische (siehe Bibliographie) und
spanische Texte übersetzte er ins Deutsche.
Viele
seiner Gedichte wurden vertont, u. a. von Johannes
Brahms (siehe Vertonungen). Freundschaft mit Gottfried
Keller (1819-1890) und Theodor Storm (1817-1888).
Er war Herausgeber des "Deutschen Novellenschatzes"
(24 Bände) und des "Novellenschatzes des Auslandes"
(7 Bände).
1847-
1851 |
Studium
der klassischen Philologie, Romanistik und
Kunstgeschichte in Berlin und Bonn. |
1848
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Teilnahme
an der Revolution von 1848 als Mitglied des
Berliner Studentenkorps. |
1852 |
Promotion
an der Berliner Universität. |
1852 |
Spanisches
Liederbuch (Übersetzungen, zusammen mit (Franz)
Emanuel (August) Geibel. |
1852
- 1953 |
obligatorische
Italienreise, ermöglicht durch ein Stipendiat
des preußischen Kulturministeriums. |
1854 |
der
bayerische Königs Maximilian II. (1811-1864)
holt Paul Heyse nach München. |
1853 |
wird
er von Adolph von Menzel portraitiert. Bild |
1854 |
Gründung
des literarischen Vereins "Krokodil". |
1855 |
Veröffentlichung
von "L'Arrabiata", der ersten von insgesamt
150 Novellen. |
1858 |
Redakteur
für das "Literaturblatt zum Deutschen Kunstblatt". |
1864 |
"Gesammelten
Novellen in Versen". |
1872
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Publikation von Heyses Gedichten. |
1872
-1914 |
Erscheinen
von Heyses "Gesammelten Werken" (38 Bände).
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1872 |
Publikation
von Heyses Gedichten. |
1872
-1914 |
"Gesammelten
Werke" (38 Bände). |
1884
-1888 |
Herausgeber
des "Neuen deutschen Novellenschatzes" (24
Bände). |
1887 |
Ende
seiner Mitgliedschaft im Beirat des bayerischen
"Maximiliansordens für Kunst und Wissenschaft".
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1891 |
Paul
Heyse protestiert gegen Kaiser Wilhelm II.
, weil dieser die Preisverleihung an Ludwig
Fulda (1862-1939) verboten hat. |
1901 |
Aufführungsverbot
für Heyses religiöses Drama "Maria
von Magdala" durch die preußische Zensur.
Die
Konsequenz: Paul Heyse verläßt
Deutschland. |
1901
- 1910 |
lebte
Paul von Heyse in Gordone in Italien in
der Villa Itolanda. Er liebte das Leben
in Italien und sein Wunsch war es, dort
begraben zu werden, wie aus dem Gedicht
"Letzter Wille" hervorgeht:
Letzter
Wille
Der
Tag an dem das Leben gehen wird
und ich nicht mehr aufwachen kann,
in welchem Ort oder welcher Stadt ist
mir unwichtig,
das Bett werden sie mir machen wollen.
Eine ruhige Grube würde ich hier
mögen,
unter diesen Zypressen,
wo ich mit meinen süßen Träumen
rastete
und wohin ich meine Schritte richtete.
Am Ufer meines Sees, auf dessen Seiten
der Frieden die Flügel schlägt,
würde ich mir mit dem Murmeln der
Wellen
ein Zikadengezirpe anhören,
würde ich vom hohen Monte Baldo grüßen,
dem eingeschlafenen Gipfel,
schwärzlich auf dem See,
und stolz und unabänderlich, von
Sternen gekrönt.
Paul
von Heyse
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1910 |
erhielt
er für sein dichterisches Werk den
Nobelpreis für
Literatur von der schwedischen Nobelpreisstiftung.
Nobilitierung durch Prinzregent Luitpold
(1821-1912). Er wurde geadelt und Ehrenbürger
der Stadt München. Er konnte
sich ab 1910 Paul Johann Ludwig von Heyse
nennen. |
Paul
von Heyse starb am 2. April 1914 kurz nach Vollendung
des 84. Lebensjahres in München.
- Hinweis:
Der 15. März ist der Weltverbrauchertag
- Surftipp:
Alles über Veilchen, Das Veilchen in der
Kunst: garten-literatur.de
| Paul
von Heyse
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12 Vertonungen der Gedichte, von bekannten
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5: Das Gedicht "Vorfrühling",
Foto Kätzchen im Eise
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Diese
Webseite soll an den fast vergessenen Nobelpreisträger
erinnern
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(Februar 2006) |
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