Der Computergarten am 9. März

 

Schachbrettblumen zum Geburtstag von Schachweltmeister Bobby Fischer von Inga Schnekenburger

Schachbrettblumen für Bobby Fischer
Bild von Inga Schnekenburger


Bobby Fisher als Jugendlicher

Robert James ( Bobby ) Fischer
Schachweltmeister 1972 bis 1975.
Robert James Fischer, genannt Bobby, wurde am 9. März 1943 in Chicago geboren

Seine Mutter erkannte früh die Begabung von Bobby beim Schachspiel. Sie gab am 11. November 1950 eine Annonce in der Schachspalte des "Brooklyn Eagle" auf : "Suche einen Schachlehrer und Sparringspartner für meinen siebenjährigen Sohn". Mit 15 Jahren wurde Bobby Schach-Großmeister der USA! Das war zuvor noch keinem Amerikaner in dem Alter gelungen. Er gehörte jetzt zu den zehn weltbesten Spielern.

Für ihn ging damit ein Traum in Erfüllung. Er reiste nach Moskau und spielte dort mit den berühmtesten Schachmeistern der Sowjetunion im berühmten Zentralen Schachklub.

Er las alles, was es an Schachliteratur gab. Von der Schule hielt er wenig und verzichtete auf einen Schulabschluß. Mit einer großen Begabung und unerhörtem Fleiß arbeitete er sich an die Spitze der Schachwelt. Fischer kombinierte gern und seine Stellung wurde mit jedem Zug verbessert. Seine Partien sind gekennzeichnet durch eine fortwährende Spannung. Sein Verhalten galt als exzentrisch, so forderte er absolute Ruhe und eine angemessene Bezahlung.

Heute sind das Selbstverständlichkeiten geworden, dank Bobby Fischer. Max Euwe schwärmte: " Seine Schachtechnik grenzt an Wunder. Er spielt ganz einfach eine Schachpartie, und zwar selbstverständlich auf Gewinn." 1969-1972 war Boris Spasski Weltmeister. Bei der Schach-Weltmeisterschaft 1972 in Reykjavik wurde er von Bobby Fischer besiegt und damit war Bobby Fischer neuer Weltmeister.

Jetzt hatte er alles erreicht, was er sich erträumt hatte, und - er hörte auf, Schach zu spielen.

Diese "Flucht in den Elfenbeinturm" nahmen ihm viele übel. Anatoli Karpow wurde 1975 Schachweltmeister, Bobby Fischer gab seine "Krone" kampflos ab.

Boris Spasski (links) und Bobby Fischer (rechts)
1972 in Reykjavik bei der Weltmeisterschaft im Schach

Bobby Fischer war der dynamischste und unternehmungslustigste Positionsspieler des Jahrhunderts.

 

z.B. von Wayne Walton: "Männer spielen Freiluft-Schach im Winter"
(Bildnachweis: poster.de)
 
Anselm Kiefer: "Die sechste Trompete", 1996

Zum Geburtstag die Schachbrettblumen als Geschenk
und alles Gute!

Hinweis: Google-Top Ten: Platz 3 von 1.290.000 Link (Juni 2007)
 

 

http://www.onlinekunst.de/maerz/09_03_Fischer_Bobby.htm