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Der
Computergarten am 8. März
Gespenster-Kiefer
für Anselm Kiefer
von © Inga Schnekenburger
Auf
meinen Spaziergängen in Donaueschingen ist mir
ein besonders schönes Exemplar einer Kiefer hinter
dem Rathaus aufgefallen. Ich habe diese Kiefer bearbeitet
zu einem Bild für den berühmtesten "Sohn
der Stadt". Diese
Kiefer ist von Gespenstern bevölkert. Unter den
heute lebenden Künstlern gibt es einen, der die
Gespenster der Vergangenheit - genauer der geschichtlichen
Vergangenheit - von Deutschland, in seinen Werken zu
bewältigen versucht. Es ist
Anselm
Kiefer
Er
wurde am 8. März 1945 in Deutschland, Baden
- Württemberg, im Schwarzwald-Baar-Kreis,
in der Stadt Donaueschingen geboren. Alles
Gute zum Geburtstag! Anselm
Kiefer studierte
ab 1966 - 1968 Malerei
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe / Außenstelle Freiburg bei Professor
Peter Dreher.
| 1969 |
Studium
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
bei Professor Horst Antes in Karlsruhe |
| 1969 |
hatte
er seine erste Einzelausstellung in der Galerie
am Kaiserplatz in Karlsruhe. Im selben Jahr nahm
er an der 17. Ausstellung vom Deutschen Künstlerbund
im Kunstverein Hannover teil. |
| 1972 |
bis
1972 studierte Anselm Kiefer bei Professor Joseph
Beuys an der Staatlichen Akademie der Bildenden
Künste in Düsseldorf. |
| 1973 |
folgte
eine viel beachtete Ausstellung in der Galerie Michael
Werner, Köln. Eine Einzelausstellung im Goethe
- Institut in Amsterdam folgte. Durch die Arbeiten
in der Ausstellung " I4 mal I4 " in der Staatlichen
Kunsthalle Baden-Baden wurden seine Werke weiter
bekannt. Ausstellungen in Rotterdam, Amsterdam und
Bern folgten. |
| 1979 |
stellte
er im Stedeljik van Abbemuseum in Eindhoven aus.
Der große Durchbruch erfolgte |
| 1980 |
als er auf der Biennale in Venedig vertreten war.
Man wurde dadurch in den USA auf ihn aufmerksam,
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| 1981 |
hatte
er seine erste Einzelausstellung in den USA, in
der Marian Goodman Gallery, New York. "A New Spirit
in Painting " war der Titel seiner ersten Ausstellung
in London in der Royal Academy of Arts. |
| 1983 |
erhielt
er den "Hans-Thoma-Gedenk-Preis". Eine
große Ausstellung in der Städtischen Kunsthalle
Düsseldorf wurde auch in Paris und Jerusalem gezeigt. |
| 1999 |
Anselm
Kiefer gehört zu den Preisträgern des
japanischen "Praemium Imperiale". Dies
wurde am 10. Juni 1999 in New York bekanntgegeben.
Bei der Auszeichnung handelt es sich um den 1988
ins Leben gerufenen "Nobelpreis" für
Künstler. Der Preis (230.000 DM) wurde im Oktober
1999 in Tokio an ihn überreicht. |
| 2000 |
ist
Anselm Kiefer einer der am höchsten dotierten
deutschen lebenden Künstler. |
| 2001 |
Anselm
Kiefer stellt in wichtigen Museen aus (2001: The
David and Alfred Smart Museum of Art Chicago,
Louisiana
Museum of Modern Art Humlebæk, DK). |
| 2002 |
Ausstellung
in der Fondation Beyeler. Die sieben Himmels Paläste
vom 28. Oktober 2001 - 24. Februar 2002. |
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Friedenspreises des Deutschen Buchhandels
Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den deutschen Künstler Anselm Kiefer 2008 zum Träger des Friedenspreises gewählt. Damit erhält zum ersten Mal in der 58-jährigen Geschichte des Preises ein bildender Künstler die Auszeichnung. Kiefer sei im richtigen Moment erschienen, um das Diktat der unverbindlichen Ungegenständlichkeit der Nachkriegszeit zu überwinden, heißt es in der Begründung des Stiftungsrates.
Der Künstler agiere als genialer, bewusster Eroberer, der die Mittel einer texturreichen, expressiven Malerei an sich reiße und wie Beutestücke in die eigene Bildwelt transferiere. Darüber hinaus wird mit der Auszeichnung die Fähigkeit des Malers, Bildhauers, Plastikers und Objektkünstlers gewürdigt, für all seine Themen eine Bildsprache zu entwickeln, die aus dem Betrachter auch einen Leser mache.
Wie stark sich Kiefer mit Literatur und Poesie auseinandersetze, führten nicht nur die Installationen vor, die unentwegt auf große Texte anspielen. Er habe das Buch selbst, die Form des Buches, zu einem entscheidenden Ausdrucksträger gemacht. Der Künstler, dessen Werke durch die Verbindung von Kunst mit politischer Aussage in der Öffentlichkeit immer wieder Diskussionen auslösten, lebt heute in Paris.
Die Verleihung des mit 25.000 Euro dotierten Friedenpreises des Deutschen Buchhandels findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 19. Oktober 2008, in der Paulskirche statt. Die Laudatio hält der Kunsthistoriker Werner Spies, der langjährige Direktor des Musée National d’Art Moderne am Centre Georges Pompidou. Der Festakt wird live in der ARD übertragen.
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In
seiner Heimatstadt Donaueschingen können zwei Werke besichtigt werden, die von hervorragender
Qualität und einer großen Ausstrahlung sind.
Es handelt sich um "Die Donauquelle" (Bild
mit Blei) und "Das goldene Vlies" (Objekt
). Die Werke sind im Besitz des Fürsten Joachim
zu Fürstenberg und werden in den "Fürstlichen
Sammlungen" ausgestellt:
Fürstenberg
- Sammlungen, Donaueschingen
Am Karlsplatz; Gemäldegalerie mit mittelalterlichen
Tafelbildern berühmter Meister; zoologische,
geologische, mineralogische und paläontologische
Sammlungen; Heimatmuseum und kulturhistorische Abteilung. Werke von Anselm Kiefer. Öffnungszeiten: außer November das ganze Jahr über geöffnet (täglich
- außer Montag) 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr
bis 17.00 Uhr - in den Wintermonaten bis 16.00 Uhr
). Weitere Auskünfte: Telefon D - 0771 / 86-438 |
Hinweis:
Google-Top Ten: Platz 1 von 611.000 Link
(Februar 2006)
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