Die Macht der Worte - Bücher von Oskar Kokoschka

Cover Die träumenden Knaben von Oskar Kokoschka

Die träumenden Knaben
von Oskar Kokoschka

Buchtipp: Die träumenden Knaben

 

Oskar Kokoschka schrieb mehrere expressionistische Dramen,
Dichtungen und Erzählungen

  • Sphinx und Strohmann, 1907
  • Die träumenden Knaben, 1908
  • Der brennende Dornbusch, 1911
  • Der gefesselte Kolumbus, 1916
  • Mörder, Hoffnung der Frauen, 1916, Drama, Bühnenbild von Oskar Schlemmer, Musik Paul Hindemith
  • Spur im Treibsand, 1956
  • Mein Leben, Autobiographie,1971

Max Reinhardt inszenierte zwei der Dramen von Oskar Kokoschka in Berlin

Oskar Kokoscka illustrierte auch
bedeutende Bücher

  • Die Odyssee. von Homer, Oskar. Kokoschka (Illustrator) Gebundene Ausgabe - 242 Seiten - C. J. Bucher, München Erscheinungsdatum: Juli 1975 ISBN: 3163083218 Die Odyssee
  • Tubutsch von Albert Ehrenstein, Hanni Mittelmann, Oskar Kokoschka Broschiert - 60 Seiten - Wallstein Erscheinungsdatum: Juli 2003 ISBN: 3892447241 Tubutsch

Cover Die Welt von Klimt, Schiele und Kokoschka

 

Die Macht der Worte - LITERATUR - Bücher über Oskar Kokoschka

Buchtipp: Horst Tappe: KOKOSCHKA. Porträts und Erinnerungen

Linktipps:

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Neuerscheinung im Basler Christoph Merian Verlag

Horst Tappe: KOKOSCHKA. Porträts und Erinnerungen
Mit Fotografien von Horst Tappe und Zitaten (D/E/F) und Grafiken von Oskar Kokoschka. Vorwort von Christoph Vitali, 96 Seiten

Oskar Kokoschka, 1886 in Österreich geboren, lässt sich 1953 in Villeneuve am Genfer See nieder. Die Schweiz wird so zur letzten Station eines bewegten Künstlerlebens. Parallel zu seinem bildkünstlerischen Werk publiziert Kokoschka Theaterstücke, Erzählungen und Aufsätze und erlangt so auch als Autor grosse Bekanntheit. Vor 25 Jahren, am 11. Februar 1980, stirbt er in Villeneuve.

Den in Montreux lebenden Fotografen Horst Tappe (geb. 1941) verband eine jahrelange Freundschaft mit Kokoschka. Tappe begleitete den Künstler nach Hamburg, Salzburg und London, immer wieder war er Gast in Villeneuve. So konnte Tappe nicht nur Kokoschka selbst intensiv beobachten, sondern im Dezember 1963 auch den Besuch des Schriftstellers Ezra Pound in Kokoschkas Atelier dokumentierten.

Dieses Buch zeigt erstmals die vollständige Serie von Tappes Kokoschka-Fotografien und reflektiert eindrucksvoll die letzten beiden Lebensjahrzehnte des berühmten Künstlers. Zitate von Kokoschka über sich, sein Leben und die Kunst zeugen von Kokoschkas literarischem Talent.

 

Die Welt von Klimt, Schiele und Kokoschka
von Tobias G. Natter
Gebundene Ausgabe - 300 Seiten - Dumont Literatur und Kunst Verlag Erscheinungsdatum: März 2003 ISBN: 3832172580

Kurzbeschreibung: Um 1900 erlebt die Donaumetropole den Aufbruch der österreichischen Kunst zur Moderne. An der Spitze dieser Bewegung steht der Erneuerer Gustav Klimt, dessen secessionistischer Jugendstil die schwüle Extravaganz der Makart'schen Salonmalerei verdrängt. Zum Expressionismus finden Vertreter der jüngeren Generation - allen voran der »Wiener Oberwildling« Oskar Kokoschka und Egon Schiele, der mit tabuloser Neugier Sexualität und Erotik zu thematisieren wagt.Nährboden für diese atemberaubende Entwicklung ist die Habsburger Monarchie, die um die Jahrhundertwende einen rasanten Modernisierungsschub erlebt. Auslöser dieses Umbruchs ist ein Wirtschaftsboom, der eine neue Elite von Intellektuellen und Industrieunternehmern hervorbringt. In diesem Gemisch aus Konvention und Liberalismus, aus gediegener Eleganz und provokativem Fortschritt, bildet sich ein neuer Typ von Mäzenen und Kunstsammlern, der aktiven Anteil an Leben und Werk der Künstler nimmt. Spannend und facettenreich beschreibt Tobias Natter die Verbindungen zwischen dem strahlenden Künstler-Dreigestirn Klimt, Schiele, Kokoschka und den Personen, die den materiellen Rahmen für ihre frühen Erfolge schufen. Aus dem gemeinsamen Wirken der Künstler und ihrer Sammler formt sich ein Zeitbild, in dem der Gedanke des Gesamtkunstwerkes Kunst und Leben zusammenführte und ein von Künstlern entworfenes Design den Alltag veredelte.Tobias G. Nattergeboren 1961, ist Kustos der Österreichischen Galerie Belvedere und häufiger Gastkurator, vor allem für das Jüdische Museum Wien. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen, zuletzt »Klimt und die Frauen« (2000) und »Oskar Kokoschka. Das moderne Bildnis« (2002)

 

Oskar Kokoschka
von Oskar Kokoschka, Tobias G. Natter
Gebundene Ausgabe - 256 Seiten - Dumont Literatur und Kunst Verlag Erscheinungsdatum: Juli 2002 ISBN: 3832171827

Kurzbeschreibung: Die Neue Galerie New York und die Hamburger Kunsthalle widmen den frühen Bildnissen von Oskar Kokoschka eine erste große Gesamtschau und konzentrieren sich damit auf das zentrale Werksegment der Jahre 1909 bis 1914, mit dem der Maler seinen Ruhm begründete und zur Leitfigur des Expressionismus wurde. Das Katalogbuch zur Ausstellung, herausgegeben von Tobias Natter, verbindet die Wiedergabe der frühen Bildnisse mit einfühlsamen Werkinterpretationen und Hinweisen auf die porträtierten Personen, unter denen sich zum weitaus überwiegenden Teil Freunde, Förderer und Gleichgesinnte des Malers befinden. Die Essays zeichnen ein plastisches Zeitkolorit der Metropolen Wien und Berlin unter den Vorzeichen eines tiefgreifenden Umbruchs. In Wien von dem Architekten Adolf Loos und später in Berlin von dem Herausgeber der Zeitschrift "Der Sturm", Herwald Walden, ermutigt und tatkräftig unterstützt, konnte sich Kokoschka von den malerischen Konventionen der Porträtaufträge befreien und seine ei genen expressiven Bildmittel einsetzen. Nachdenklichkeit, eindringliche Gestik der Hände und psychische Spannungen verdrängen alle posenhafte Eleganz gesellschaftlicher Repräsentation. Rascher Farbauftrag und nervöse Ritzungen greifen den Porträtierten unter die Oberfläche ihrer Haut, um ihre Physiognomien für den Blick auf innere Vorgänge durchlässig zu machen. In Kokoschkas frühen Bildnissen spiegelt sich daher nicht nur die Seele der Personen, sie sind auch Reflexe auf die abgrundtiefe Krise dieser Zeit vor dem ersten Weltkrieg.

 

Kokoschka, Werke der Stiftung Oskar Kokoschka
von Oskar Kokoschka, Achim Sommer
Gebundene Ausgabe - 104 Seiten - Edition Braus Erscheinungsdatum: Januar 2002 ISBN: 3899040015

Kurzbeschreibung: Oskar Kokoschka gehört zu den Künstlern, die die Kunst des 20. Jahrhunderts um entscheidende Facetten bereichert haben. In seinem Schaffen entfaltet er eine Bildwelt, die in jedem Gemälde, in jeder Zeichnung dem Wesen der Wirklichkeit auf die Spur zu kommen sucht. Sein künstlerischer Blick lässt keine Welt klassischer Schönheit und Idealität erkennen, vielmehr wird den Dingen die Würde eigenen Charakters verliehen. So meidet Kokoschka in seinen Werken geradezu die Eleganz schöner Oberflächen und Linien und findet zu einer individuellen, sperrigen, doch umso kraftvolleren bildlichen Gestaltungsweise, der man die tiefe Auseinandersetzung mit dem Bildgegenstand ansieht. 1987 rief Olda Kokoschka, die Witwe des Malers, eine Stiftung ins Leben, die mehr als 220 Originalwerke umfasst und im Musée Jenisch im schweizerischen Vevey, unweit des letzten Wohnsitzes des Künstlers in Villeneuve beheimatet ist. Das Buch zeigt alle wichtigen Themenkreise, darunter insbesondere das Portrait, aber auch Figuren- und Städtebilder, Naturlandschaften und Stilleben, realisiert in den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken, von der Öl- und Aquarellmalerei bis hin zur Zeichnung in Kreide, Blei- und Buntstift. Zwei Textbeiträge zu den Farbstiftzeichnungen und der Rolle des Motivs der Hände im Werk Kokoschkas beleuchten sein Oeuvre unter einem neuen Aspekt.

 

Skizzenbuch der italienischen Reise 1963
von Oskar Kokoschka, Heinz Spielmann
Gebundene Ausgabe - 42 Seiten - Dumont Literatur und Kunst Verlag Erscheinungsdatum: September 2001 ISBN: 383215891X

Kurzbeschreibung: Oskar Kokoschkas berühmte und vielfach ausgestellte Skizzenblätter seiner 1963 unternommenen Reise nach Süditalien werden hier in einer faksimilierten Ausgabe seines kompletten Skizzenbuches im Originalformat publiziert. Dem Betrachter erlaubt die originalgetreue Wiedergabe einen Eindruck der Frische und Spontaneität, mit der Kokoschka seine Impressionen von Landschaften und Städten, von Menschen und Kunstwerken niederschrieb. Die Einführung von Heinz Spielmann ist mit dokumentarischen Aufnahmen illustriert und beschreibt die einzelnen Reisestationen, zeigt die originalen antiken Denkmäler und Kunstwerke, nach denen Kokoschka arbeitete, und erklärt den künstlerischen und kunsthistorischen Zusammenhang, in den Bilder und Stationen dieser Reise einzuordnen sind. - Das berühmte Skizzenbuch Oskar Kokoschkas als Faksimile in einer limitierten Auflage. - Eine Trouvaille ist das Angebot einer Vorzugsausgabe mit einer von Kokoschka handsignierten Lithografie "Der kämpfende Krieger " von 1969, die sich im Nachlass erhalten hat.

Oskar Kokoschka. Leben und Werk

von Oskar Kokoschka, Heinz Spielmann Gebundene Ausgabe - 535 Seiten
Dumont Literatur und Kunst Verlag 2003

Oskar Kokoschka: Kunst und Politik 1937-1950
von Gloria Sultano, Patrick Werkner Gebundene Ausgabe - 296 Seiten - Böhlau Erscheinungsdatum: Oktober 2002 ISBN: 3205770307

Kurzbeschreibung: Kokoschkas Exiljahre in Prag und London und seine Gemälde aus der Kriegszeit stehen im Mittelpunkt dieser Publikation. Mit seinen politischen Allegorien reagierte er u. a. auf seine Diffamierung im Rahmen der Nazi-Aktionen gegen "entartete Kunst". Ausführlich behandelt wird der Künstler als politischer Aktivist in Prag und in London, wo er Präsident des "Freien deutschen Kulturbundes" war. Der großen Wiener Kokoschka-Ausstellung 1937 und den sie begleitenden politischen Machenschaften ist ein eigener Abschnitt gewidmet. In diesem Zusammenhang geht es auch um Ferdinand Bloch-Bauer, seinen damaligen Auftraggeber und Mäzen. "Kunst im Kalten Krieg: OK und das Nachkriegsösterreich" heißt ein eigenes Kapitel, das etwa die verschlungene Geschichte von Kokoschkas Porträt des Wiener Bürgermeisters Theodor Körner behandelt. Viktor Matejka, der "rote Stadtrat" einerseits und der "Ariseur" Friedrich Welz, Kokoschkas Galerist, andererseits bilden die hier untersuchten Pole seiner Biografie nach 1945. Zuletzt wird auch die konservative Wende des Künstlers behandelt, die ihn in seiner wütenden Gegnerschaft zu Picasso und den "Abstrakten" zeigt. Eine wesentliche Rolle in der Studie kommt dem dokumentarischen Bildmaterial zu, das Zusammenhänge vielfach schlagartig erhellt. Der Briefeschreiber Kokoschka kommt in ausführlichen Zitaten zu Wort. Eine Synchronopsis führt politische und kulturelle Chronik des behandelten Zeitraums zusammen. Im Anhang bieten Ausstellungschronik, Presseecho und Bibliografie wertvolle Grundlagen für weiterführende Analysen und Forschungen.

Kunstdrucke bei poster.de, z.B. von Oskar Kokoschka: "Mädchen mit Lamm von Räubern bedroht"
(Bildnachweis: poster.de)
 
 

 

http://www.onlinekunst.de/maerz/01_03_4_Kokoschka.htm