Von unseren dänischen Nachbarn hören
wir hier oben im Norden (Schleswiger Nachrichten
vom 3.12.2002):
Schweinehaltung ist die wichtigste
Einkommensquelle der dänischen Bauern
jährlich werden 23 Millionen
Schweine in Dänemark (5,5 Millionen Einwohner)
geschlachtet
die Einleitung der Schweinegülle
in die Gewässer und in die Nord- und Ostsee
an allen Küstengebieten ist das grösste
Umweltproblem Dänemarks
immer mehr Normalbürger
halten den Jauchegestank nicht mehr aus
wegen der enormen Geruchsbelästigung
bekommen in bestimmten Gegenden alle Häuser
eine kräftige Wertminderung von der Steuerbehörde
bescheinigt
die Lebensqualität ist wegen
der Zunahme der Schweinezucht steil bergab gegangen,
es gibt inzwischen einen Landesverband der Jaucheopfer
mit Internetseite: www.gylleramt.dk
Robert F. Kennedy jr. von der US-Umweltorganisation
Water Alliance sagte dazu: "Die Schweinefabriken
sind eine grössere Gefahr für unsere
Gesundheit als Osama bin Laden oder der globale
Terrorismus". Wieviel Schweine in Schleswig-Holstein
(ca. 2,5 Millionen Einwohner) industriell gehalten
werden, weiss ich nicht. Die Schweine, die bei
Idstedt im Freien friedlich auf der Wiese leben,
stinken nicht. Sie geben ein Bild von "Schweinen
im Glück". Aber vielleicht ist das eine
recht oberflächliche Betrachtungsweise.
Jutta Kulcke, "Schwein im Glück", Aquarell,
28cm x 38cm, 07/2002
Jutta Kulcke, "Pig in Luck", watercolor, 28cm
x 38cm, 07/2002
Jutta Kulcke, "Cochon en Fortune", aquarelle,
28cm x 38cm, 07/2002