Der Computergarten am 12. Juni

12. Juni: Tag des Gartens

Kleeblumen auf der Wiese Digitalfoto von Willi Schnekenburger

Digitalfoto "Blühender Klee" von Inga Schnekenburger


Das vierblättrige Kleeblatt

Ein Auswanderer, dessen Schiff am Nachmittag die Anker lichten sollte, ging in den Anlagen der Hafenstadt spazieren. Am Eingang stand eine Warntafel, wodurch das Betreten der Anlagen untersagt war. Der Auswanderer achtete wenig darauf; träumerisch sah er vor sich hin und erblickte auf dem üppigen Rasen ein vierblättriges Kleeblatt.

"Wie", dachte er, "wenn du das Blatt pflücktest!" Es könnte dir Glück bringen, und Glück kannst du auf der gefahrvollen Reise, sowie in dem fremden Lande, wo dich niemand kennt, gebrauchen. Rasch sprang er auf den Rasen und pflückte das Kleeblatt ab. Doch ebenso schnell stand hinter ihm der über die Anlagen gesetzte Wärter. Er forderte ihn im Namen des Gesetzes auf, ihm zu folgen. Der Auswanderer erzählte, was ihn dazu verleitet habe, den Rasen zu betreten, und dass er nicht beabsichtigt habe, irgend etwas zu zerstören.

Allein der Wärter verwies ihn auf die Warnungstafel am Eingang des Gartens und versicherte, er dürfe ihn nicht so ohne weiteres entlassen. Der Auswanderer sah nach der Uhr und bemerkte zu seinem Schrecken, dass die Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes bald abgelaufen war.

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Landesgartenschau 2010 in Villingen-Schwenningen

Von Dornröschen über Schneeweischen bis zur Black-Forest-Rose: In elf Blumenschauen wird auf der noch bis zum 10.Oktober geöffneten Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen Blumenfaszination in höchster Vollendung  geboten.  Es sind floristische Glanzleistungen mit den neuesten Trends.

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Der Reiz der Hallenschau auf der Landesgartenschau liegt darin, dass  es für die gesamte Ausstellungsfläche von 465 Quadratmetern zwei unterschiedliche Ausstellungsbereiche gibt: ein neu gebautes, licht durchflutetes Gewächshaus mit  Wasserbecken und ein mit dem Gewächshaus verbundenen alten Güterschuppen, der künstlich beleuchtet wird. In dieser Blumenhalle aus Glasgewächshaus und Güterschuppen führt ein Rundweg je nach Schau an bis zu 30.000  Blüten, Blumen und Pflanzenarrangements vorbei. Die Themen der Blumenschauen wechseln im Rhythmus von zwei Wochen.

  • Bis 23. Mai: Florale Ouvertüre mit Nelken von rosa bis fast schwarz, Lilien, Pfingstrosen und Hortensien
  • 25. Mai bis 6. Juni: Märchenwelt in Blumensprache – von Dornröschen bis Schneeweischen und Rosenrot
  • 8. Juni bis 20. Juni: Blaues Blütenspektakel mit Hortensien, Lavendel, Rittersporn, Eisenhut
  • 22. Juni bis 4. Juli: Symphonie der Rosen mit Topfrosen, Rankrosen und Juwelenkabinette mit Rosen
  • 6. Juli bis 18. Juli: Fülle des Sommers
  • 20. Juli bis 1. August: Gegensätze-Gestalten mit Blumen und Pflanzen aus unserem Kulturkreis und durch Ikebana
  • 3. August bis 15. August: Florale Zeichen setzen - hochkarätiger Floristik rund um das Thema Symbole
  • 17. August bis 29. August: Spätsommerliche Impressionen mit Stauden und Gräsern wie blau blühenden Astern und Salvien, Pfeifengras, Chrysanthemen, Sonnenhut und Chinaschilf
  • 31. August bis 12. September: Es lebe der Friedhof
  • 14. September bis 26. September: Blumenschau aus den sechs Partnerstädten von Villingen-Schwenningen unter dem Motto „Blumen verbinden“
  • 28. September bis 10. Oktober: Fulminanter Ausklang mit einem Angebot des „goldenen Herbstes“ und den Winter überdauernde Pflanzungen.

Allein 60 Blumenkästen und 24 Blumenampeln der besonderen Art erfreuen die Gartenschaubesucher beim Info-Treffpunkt Grün. Für die Musterbepflanzung der Blumenkästen ist die Staatsschule für Gartenbau und Landwirtschaft in Hohenheim unter Leitung von Dr. Michael Ernst von der Abteilung Versuchswesen verantwortlich. Die Studenten haben Blumenkästen mit traditionellen und originellen Bepflanzungen gestaltet. Zum klassischen Sortiment zählen die Blumenkästen für sonnige Plätze  mit Pelargonien und Petunien und für Schattenplätze mit Fuchsien und fleißigen Lieschen (Impatiens).

In Blumenkästen mit einer zeitgemäßen Farbgestaltung wachsen Balkonpflanzen mit zweifarbigen Blüten in leuchtend, grellen Farben. Interessant sind die Vorschläge für pflegeleichte und trockenstressverträgliche Balkonkästen. Es sind Balkonkästen, die man beispielsweise bei Abwesenheit am Wochenende nicht gießen muss. Und dann überraschen die Hohenheimer die Gartenschaubesucher noch mit  Balkonkästen zum Naschen. Sie sind mit Pflanzen mit essbaren Teilen bestückt  - wie Erdbeeren und Kräuter.

Der Rose als Königin unter den Blumen ist ein Sondergarten mit 80 Rosensorten gewidmet. Es sind die Neuheiten der letzten drei Jahre, die viele bisher nur von Fotos kennen. Extra für Gartenschau gezüchtet wurde die „Black Forest Rose“.  Sie zeichnet sich durch eine besondere Robustheit aus. Ihre Blüten sind leuchtend rot und ihre Wuchshöhe beträgt 40 bis 50 Zentimeter. Die neue rote Kleinstrauchrose, die sich auch als Bodendeckerrose eignet, ist ideal für das Schwarzwaldklima Am 3. Juli wird diese Neuheit  auf der Gartenschau getauft. Taufpatin ist Marianne Mack, die Ehefrau des Europa-Parkchefs.

Mehr als 200.000 Frühlings- und Sommerblumen im Freiland  sorgen auf dem 24 Hektar großen Gartenschaugelände ständig für eine einmalige Blütenpracht. Quelle und Linktipp: lgs-vs2010.de

Am 12. Juni ist der "Tag des Gartens"

 

 
 

 

http://www.onlinekunst.de/juni/B_012.htm