Im Gemüsebeet
des Gartens sah er sie: Sie war weiß und voll
erblüht. Eine sehr schöne Erbsenblüte.
Sie war bestimmt die richtige, nicht so ein junges
Ding wie die Iris. Gerade wollte er sie fragen, ob
sie ihn heiraten wolle, da sah er ihre Schwester.
Die Schwester war ganz vertrocknet und hing an einer
kleinen Erbsenschote wie ein Anhängsel.
"Guten
Tag, schöne Frau. Ich finde Sie bewundernswert.
Aber sagen Sie, Ihre Schwester sieht etwas merkwürdig
aus." - "Ach, sagte die Erbsenblüte,"
Das ist bei uns Erbsen so, morgen sehe auch ich so
aus, meine Schwester ist nur einen Tag älter
als ich." O, das gefiel dem Schmetterling gar
nicht! Er verabschiedete sich höflich und erzählte
nichts vom Heiraten.
Traurig
flatterte er durch den Garten. Eine
gelbe Blume nickte ihm freundlich zu und lächelte
ihn an, aber er hatte keine Augen für sie. Der
Schmetterling war in Gedanken. "Also meine Braut
darf keine zu große Verwandtscaft haben, soll
nicht zu jung und nicht zu alt sein - ach, ich werde
schon eine finden! Morgen suche ich weiter!"
Fortsetzung
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