|
Der
Computergarten am 1. Juni
Eines
Morgens stand es entfaltet da mit seinen kleinen,
weißen Blättern,
die wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in
der Mitte sitzen.
Computer-Gänseblümchen
von ©
Inga
Schnekenburger
Kurzbiographie
über Hans-Christian Andersen
in deutsch und dänisch weiter unten auf dieser
Seite
Das
Märchen vom Gänseblümchen
von
Hans-Christian Andersen
Nun höre einmal!
-
Draußen auf dem Lande,
dicht am Wege, lag ein Landhaus; du hast es gewiß selbst
schon einmal gesehen! Davor liegt ein kleines Gärtchen mit
Blumen und einem Zaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben,
mitten in dem herrlichen grünen Grase, wuchs ein kleines
Gänseblümchen. Die
Sonne schien ebenso warm und schön darauf herab, wie auf die großen,
reichen Prachtblumen im Garten, und deshalb wuchs es von Stunde
zu Stunde.
Eines Morgens stand
es entfaltet da mit seinen kleinen, weissen Blättern, die
wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in der Mitte sitzen.
Es dachte gar
nicht daran, dass kein Mensch es dort im Grase sah und dass es
nur ein armes, verachtetes Blümchen sei: nein, es war froh
und wandte sich der warmen Sonne entgegen, sah zu ihr auf und
horchte auf die Lerche, die in der Luft sang.
Das kleine Gänseblümchen
war so glücklich, als ob ein grosser Festtag sei, und doch
war es nur ein Montag. Alle Kinder waren in der Schule; während
sie auf ihren Bänken sassen und lernten, sass es auf seinem
kleinen grünen Stiel und lernte auch von der warmen Sonne
und allem ringsumher, wie gut Gott ist, und es erschien ihm recht,
dass die kleine Lerche so deutlich und schön alles sang,
was es selbst im Stillen fühlte. Und das Gänseblümchen
sah mit einer Art Ehrfurcht zu dem glücklichen
Vogel empor, der singen und fliegen konnte, aber es
war gar nicht betrübt darüber, dass es selbst
das nicht konnte. "Ich sehe und höre ja!" dachte
es. "Die Sonne bescheint mich und der Wind küsst mich!
Ach, wie reich bin ich doch beschenkt!" Innerhalb
des Zaunes standen so viele steife, vornehme Blumen;
je weniger Duft sie hatten, um so hochmütiger
erhoben sie ihr Haupt.
Hans
Christian Andersen
wurde
am 2. April 1805 in Odense (Dänemark) geboren.
Er war der Sohn eines Schuhmachers. Hans Christian
Andersen konnte aus Geldmangel kaum die Schule
besuchen. trotzdem fiel den Lehrern die ungewöhnliche
Begabung des Jungen auf. Der Dänenkönig Friedrich
VI ermöglichte ihm ab 1822 den Besuch der
Lateinschule in Slagelse. Bis 1828 wurde Hans
Christian Andersen auch das Universitätsstudium
bezahlt. Andersen unternahm Reisen durch Deutschland,
Frankreich und Italien, die ihn zu Studien anregten.
Der Weltruhm Andersens ist auf den vielen
wunderschönen Märchen (insgesamt 168
) begründet. Die Dänen sind stolz auf ihren
berühmten Landsmann. Hans Christian Andersen
starb am 4. August 1875 in Kopenhagen.

Hans
Christian Andersen
blev født den 2. April 1805 i Odense
(Danmark). Han var søn af en skomager.
På grund af manglende penge kunne Hans
Christian Andersen ikke besøge skolen
meget ofte, alligevel noterede lærerne
drengens usædvanlige begavelse. Det var
selve Kong Frederik VI, som sørgede for,
at han fra 1822 fik muligheden til at besøge
latinskolen i Slagelse. Indtil 1828 blev også
Hans Christian Andersens universitetsstudium
betalt. Andersen foretog rejser gennem Tyskland,
Frankrig og Italien, som motiverede ham til
forskellige studier. Det var Andersens mange
yndige eventyr (i alt 168), som gjorde ham verdensberømt.
Danskerne er meget stolte af deres berømte
landsmand.
Hans Christian Andersen døde den 4. August
1875 i København. (Oversættelse
Frank Roser)
|
Fortsetzung
am 2. Juni >>

Hans
Christian Andersen
historisches Foto
|
Buchempfehlungen:
3 Bücher, Märchen
von Hans-Christian Andersen |
Übersetzung
ins dänische von Frank Roser
|