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Zwei
Bücher über Marcel Duchamp

Marcel
Duchamp von Marcel Duchamp
Gebundene Ausgabe - 232 Seiten - Hatje
Cantz Verlag 2002

Marcel
Duchamp 'Tu m' von Karl Gerstner
Gebundene Ausgabe - 28 Seiten - Hatje
Cantz Verlag 2003
Kurzbeschreibung:
Dass es Duchamp war, der in der Kunst die kopernikanische
Wende herbeiführte, ist eine Überzeugung,
die seit langem nicht nur Eingeweihte teilen. Das Oeuvre,
das er hinterließ, ist denkbar klein, aber kaum
ein Werk ist darunter, das nicht vielfältige Deutungen
erfuhr - kunsthistorische, psychologische, gesellschaftskritische,
alchimistische.
Aber
seltsam: Duchamps letztes »in Öl und Essig«
gemaltes Werk, Tu m' von 1918, ist nie umfassend in
den Fokus seiner Exegeten gelangt. Bereits der Titel
ist ein Rätsel: Steht er für »Tu m'aimes«
(Du liebst mich) oder aber, so die häufigste Interpretation,
für »Tu m'embêtes« (Du langweilst
mich) oder, schärfer noch, für »Tu m'emmerdes«
(Du kannst mich mal)?
Karl
Gerstner, einer der herausragenden Schweizer Grafikdesigner,
der Duchamp noch persönlich kannte, war von der
Arbeit zunächst befremdet - und fasziniert zugleich.
Um seine Neugierde zu befriedigen, machte er sich selbst
ein Bild vom Bild. Und siehe da: Je tiefer er in die
Materie eindrang, desto mehr schwand die Befremdung,
und die Faszination wuchs. So entstand dieser Band -
ermutigt durch Richard Hamilton, den wohl intimsten
Duchamp- Kenner -, der in 20 Analysen Rätsel über
Rätsel enthüllt.
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