|
Der
COMPUTERGARTEN am 31. Juli

"Winde-Rose" für
Jean Dubuffet zum Geburtstag
Computercollage
von Inga Schnekenburger 1998.
Ausgangsmaterial war das Bild einer weißen Winde
Diese Farben liebte Jean Dubuffet am meisten und verwendete
sie sehr oft in seinen originellen Arbeiten!
"elements botaniques"
Musik:
Debussy, Claude ( 1862-1918 ) French Arabesque No. 1.
MIDI : A Delmenico
Hommage
an
Jean
Dubuffet
Jean Philippe Arthur Dubuffet
französischer
Maler
geboren am 31. Juli 1901 in Le Havre,
gestorben 12. Mai 1985 in Paris
Jean
Dubuffet war
einer der originellsten Maler seiner Zeit
Er behielt seine Unabhängigkeit von allen Schulen
und Richtungen. Seine Malweise wurde von den anspruchsvollsten
Kunstkennern akzeptiert. Mit 17 Jahren begann Jean Dubuffet
in Paris Malerei, Musik, Sprachen, Literatur und Philosophie
zu studieren. 1924 entschied er sich, nicht als Maler
zu arbeiten. Er lebte in Buenos Aires und war als Weingroßhändler
tätig.
Erst 1934 (im Alter von 33 Jahren ) malte er - es entstanden
bis 1937 zweiundvierzig Bilder, die als Reaktion auf
das konventionelle Schönheitsideal verstanden wurden.
Von 1942 bis 1943 ließ sich Jean Dubuffet von
den Inschriften in Pariser Mauern inspirieren. 1947
eröffnete er in Paris eine Galerie, das "Foyer
de l'Art Brut". Hier zeigte er Bilder von Geistesgestörten,
Primitiven und Kindern und betonte, dass ihm diese Malerei
mehr Wert sei als die Arbeiten aus dem angesehenen Kunstbetrieb.
Die Malerei des "Art Brut" beeinflusste seinen
Stil.
1950-1951 entsand die Serie "Weibliche Körper".
Danach "Geistige Landschaften" und "Philosophische
Steine". 1956 entwickelte er die Technik der "Leinwandcollage".
Dabei wurde eine bemalte Leinwand zerschnitten und neu
zusammengesetzt. 1960
entwickelte Jean Dubuffet die Technik "elements
botaniques"- hier wurden getrocknete Blumen und
Pflanzen eingefügt. Ebenfalls 1960 entwickelte
er eine Technik, die er "materiologies" nannte,
dazu verwendete er Pappmache und Stanniolpapier.
Georges
Limbour über Jean Dubuffet
"Die
beste Methode, die er findet, um sich mit seinem ganzen
Gefolge von unsagbaren Dingen auszudrücken, ist
durch die Vermittlung irgendeines Realitätsfragments,
das dann nach dem ungeheuren Zusammenbruch der deskriptiven
Malerei der Welt, gleich dem Fragment eines Heiligenknochens,
eine übernatürliche Würde einnimmt. Dubuffets
Gegenstände haben oft den Charakter und die Eigentümlichkeiten
von Reliquien, Reliquien einer vernichteten Welt; mit
ihrer Hilfe schaffen wir daraus eine neue Welt, die
die alte übertrifft."
Hommage
an Dubuffet (Die Kuh mit der goldenen Nase)
Computercollage von Inga Schnekenburger,
2001
Originalbild: The Cow with the Subtile Nose, 1954
Besuchen
Sie auch unsere Sonderausstellung: Vom
Rinderkult zum Rinderwahn.
Mit vielen Bildern und Texten über das Rind, die
Kühe, die Stiere, die Kälber...
| Buchtipps

Bücher
können Sie sich bei amazon.de ansehen und
online bestellen |
-
-
-
-
-
Zeichnungen
von Jean Dubuffet, Andreas. Franzke
(Herausgeber)
-
|
| Poster
nach
Gemälden von Jean Dubuffet, auch
Originaldrucke |
|
viele
Kunstdrucke bei poster.de, z.B. "Scissor
V"
(Bildnachweis: poster.de) |
 |
|
|
- Campagne
Heureuse 1944
-
Donnie La Calipette 1961
-
Parcours 1984
-
Tissu d'Episode 1976
-
Coucou Bazar
|
- Jean
Philippe Arthur
-
Festival d'Automne
-
Hourloupe 1963
-
Maeght
-
Ideoplasme
|
Museen,
die im Besitz von Werken von Jean Dubuffet sind (Auswahl)
Albright-Knox
Art Gallery, Buffalo, New York
The Art Institute of Chicago, Chicago, Illinois
The Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, Pennsylvania
The Cleveland Museum of Art, Cleveland, Ohio
Collection de l'art brut, Lausanne, Switzerland
Columbus Museum of Art, Columbus, Ohio
Dallas Museum of Art, Dallas, Texas
Dayton Art Institute, Dayton, Ohio
The Detroit Institute of Arts, Detroit, Michigan
Gätesborgs Konstmuseum, Gätesborg, Sweden
Hakone Museum of Art, Hakone, Japan
Hirshhorn Museum and Sculpture Garden,
Smithsonian Institution, Washington, D.C.
Kentucky Center for the Arts, Louisville, Kentucky
Kunstmuseum Basel und Museum für Gegenwartskunst,
Basel, Switzerland
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf,
Germany
Kunstverein Hannover, Hannover, Germany
Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles,
California
The Metropolitan Museum of Art, New York,
New York
The Minneapolis Institute of Arts, Minneapolis,
Minnesota
Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris,
France
Musée des Arts Décoratifs, Paris, France
Musée national d'art moderne, Centre Georges Pompidou,
Paris, France
Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam, Netherlands
Museum Ludwig, Cologne, Germany
Museum moderner Kunst, Vienna, Austria
Museum of Contemporary Art, Chicago, Illinois
The Museum of Modern Art, New York,
New York
Nasjonalgalleriet, Oslo, Norway
National Gallery of Art, Washington, D.C.
The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City,
Missouri New Orleans
Museum of Art, New Orleans, Louisiana
Philadelphia Museum of Art, Philadelphia, Pennsylvania
Phoenix Art Museum, Phoenix, Arizona
The Saint Louis Art Museum, Saint Louis, Missouri
Silkeborg Museum, Silkeborg, Denmark
Solomon R. Guggenheim Museum, New York, New
York
Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe, Germany
Stedelijk Museum, Amsterdam, Netherlands
Svensk-Franska Konstgalleriet, Stockholm, Sweden
Tate Gallery, London, Great Britain
Victoria and Albert Museum, London, Great Britain
Virginia Museum of Fine Arts, Richmond,
Walker Art Center, Minneapolis, Minnesota
Wilhelm-Hack
Museum, Ludwigshafen, Germany
Yale University Art Gallery, New Haven, Connecticut
LINKS
SURFTIPPS
- The
Art Institute of Chicagp www.artic.edu
- Smithsonian
Institution www.si.edu
- LACMA
Los Angeles County Museum of Art www.lacma.org
- The
Minneapolis Institute oof Arts www.artsmia.org/index.cfm
- Rupertinum
Museum moderner Kunst Salzburg
Das
Rupertinum präsentierte von 26. Juli bis 19. Oktober
2003 die Ausstellung "Jean Dubuffet. Spur
eines Abenteuers" in Zusammenarbeit mit dem
Solomon R. Guggenheim Museum New York und der
Fondation Jean Dubuffet, Paris.
Die Ausstellung ist beendet, ein Besuch auf der
Webseite lohnt sich trotzdem. www.rupertinum.at
|