Der COMPUTERGARTEN am 23. Juli

Ruhekissen aus Blüten arrangiert von Inga Schnekenburger für Gustav Heinemann

Ruhekissen aus Blüten - für einen besonderen Menschen
Cyberart für Gustav Heinemann von © Inga Schnekenburger

"Wer immer die Wahrheit sagt,
kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten."
(Theodor Heuss)


Gustav Heinemann
Geburtstag von
Gustav Heinemann
Bundespräsident
von Deutschland 1969 - 1974

 

Biographie von Dr. Dr. Gustav W. Heinemann, 1969 - 1974

1899
Geboren am 23. Juli in Schwelm (Westfalen)
1909
bis 1917 Realgymnasium Essen
1917
bis 1918 Soldat
1919
bis 1923 Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaft und Geschichte in Münster, Marburg, München, Göttingen und Berlin. Aktiv in Studentengruppen der Deutsch-Demokratischen Partei
1920
Von Kapp-Anhängern (Kapp-Putsch) kurzfristig inhaftiert
1921
Promotion in Marburg zum Dr. rer. pol.
1922 Erste juristische Staatsprüfung
1926 Zweite juristische Staatsprüfung
1926 Rechtsanwalt in Essen
1929 Promotion in Münster zum Dr. jur.
1928
bis 1936 Als Rechtsanwalt zugleich Justitiar und Prokurist der Rheinischen Stahlwerke in Essen und
1936
bis 1949 deren Vorstandsmitglied
1930
Beitritt zum Christlich-Sozialen Volksdienst
1923
bis 1939 Dozent ( Lehrauftrag ) für Bürgerrecht und Wirtschaftsrecht an der Universität Köln
1933
Mitglied der Bekennenden Kirche.
Beteiligung an deren Synoden, insbesondere an der Barmer Synode Mai 1934 ("Barmer Erklärung"). Beteiligung an der Herstellung und Verbreitung von Flugschriften der Bekennenden Kirche
1936
bis 1950 Vorsitzender des CVJM in Essen
1936
Aufforderung zum Eintritt in den Vorstand des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats
wird zurückgezogen wegen Weigerung, auf weitere Tätigkeit in der Bekennenden Kirche zu verzichten.
1945
bis 1967 Mitglied des in Treysa konstituierten Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
1945
"Stuttgarter Erklärung" des Rates der EKD
1945 -1962 Mitglied der Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland
1946
bis 1949 Oberbürgermeister in Essen
1947
bis -1950 Abgeordneter des Landtages von Nordrhein-Westfalen
1947
bis -1948 Justizminister in Nordrhein - Westfalen
1948
Weltkirchenversammlung Amsterdam
1948
bis 1961 Mitglied der Kommission für Internationale Angelegenheiten des Weltkirchenrates (CCJA)
1948
Präsident der verfassungsgebenden Kirchenversammlung in Eisenach (Gründung der EKD) 1949-1955 Präses der Synode der EKD
1949
Beteiligt an der Konstituierung des Deutschen Evangelischen Kirchentages 1949 Innenminister der ersten Bundesregierung unter Konrad Adenauer
1950
Rücktritt als Innenminister aus politischen Gründen
1951
Gründung der Notgemeinschaft für den Frieden Europas
1952
Austritt aus der CDU
1952
Mitbegründer der Gesamtdeutschen Volkspartei
1954
Besuchsreise in die Sowjetunion
auf Einladung des Patriarchen der Russisch Orthodoxen Kirche
1954 Weltkirchenversammlung in Evanston
1957
Auflösung der Gesamtdeutschen Volkspartei
Eintritt in die SPD
1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
1958
Mitglied des Parteivorstandes der SPD
1961
Weltkirchenversammlung in Neu-Delhi
1966
bis März 1969 Bundesminister der Justiz in der Regierung Kiesinger/Brandt
1969
bis 1974 Präsident der Bundesrepublik Deutschland

1976 Gustav Heinemann stirbt am 7. Juli

Gustav Heinemann war evangelisch. 1926 heiratete er Hilda Ordemann aus Bremen. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Quelle: Bundespräsident Johannes Rau / Homepage

 

BUCHTIPPS

Buchtip: "Sie wählten den Aufbruch" Karl Barth - Gustav Heinemann - Johannes XXIII. - Martin Niemöller - Nathan Söderblom - Reinhold von Thadden - Trieglaff.

Cover Bundespräsidenten

Die Bundespräsidenten

von Günther Scholz, Martin E. Süskind. Gebundene Ausgabe - 450 Seiten - Dva 2004

Klappentext: Das Standardwerk über die bundesdeutschen Staatsoberhäupter: Wie sie in das höchste Amt gelangten, wie sie wirkten. Analytisch und kenntnisreich erzählt. Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Gustav Heinemann, Walter Scheel, Carl Carstens, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Johannes Rau.

Cover Buch Heinemann

Gustav Heinemann

von Jörg Thierfelder, Matthias Riemenschneider. Sondereinband - Pv-Medien 1999

Klappentext: Demokratisch gesinnter Politiker, engagierter Kirchenmann und erfolgreicher Jurist. Altbundpräsident Gustav Heinemann hatte viele interessante Seiten. Zu seinem 100. Geburtstag lassen Zeitgenossen, Mitstreiter und Kenner Weg und Werk eines Menschen lebendig werden, der gerade heute Vorbild für die demokratische Kultur und eine glaubwürdige Kirche in Deutschland sein kann. Zahlreiche Photographien und Auszüge aus Reden illustrieren die Stationen Heinemanns und geben einen umfassenden Einblick in eine Persönlichkeit, die es wert ist, (wieder-) entdeckt zu werden.

 

SURFTIPP

Gustav Heinemann ist Ehrenbürger der Stadt Berlin
88. Ehrenbürger - Verleihung 1974
Mit einem Gemälde von Peter Herkenrath, Öl auf Leinwand
Galerie der Ehrenbürger von Berlin: Gustav Heinemann

 

Gustav Heinemann ist der einzige deutsche Politiker, der im Computergarten geehrt wird. Seine absolute Integrität, seine Wahrheitsliebe und Menschlichkeit machte ihn zu einem angesehenen Vorbild nicht nur für die Jugend der 60er Jahre.

 

 

http://www.onlinekunst.de/julizwei/Gustav_Heinemann.htm