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Der
COMPUTERGARTEN am 20. Juli

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ein Gartenparadies
Der Garten im fürstlichen
Schloßpark in Donaueschingen,in dem Haus
wohnten von 1991 - Herbst 1998 die Künstler
Inga und Willi Schnekenburger. Auch
die Ateliers befanden sich dort. Der
Garten lag direkt am Wasser, wie der Garten
von Max Liebermann. Heute
ist das Haus unbewohnt und wirkt wie eine Ruine
und der Garten wurde einplaniert. Das Foto hat
also historischen Wert.
Hintergrundmusik
komponiert von Andreas Delmenico: Waiting for
the Sun
Siehe weiter unten die Homepage
von Andreas Delmenico!
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Max
Liebermann
deutscher Maler und
Grafiker
wurde am 20. Juli 1847 in Berlin
geboren, er starb am 8.2.1935 in Berlin
Gartenparadies
am Wannsee.
von
Sebastian Preuss
Leseprobe
Max
Liebermann und seine Villa am Wannsee
Zunehmend
gestört vom Großstadtlärm am Pariser Platz, erwarb
Liebermann 1909 eines der letzten unbebauten Wassergrundstücke
am Großen Wannsee. Von Paul Baumgarten dem Älteren
ließ er nach genauen Vorgaben eine großzügige
Villa errichten, die er schon ein Jahr später
bezog. Größte Sorgfalt verwendete er auf
die Gestaltung des großen Gartens.
Sein
Berater dabei war Alfred Lichtwark, Direktor der Hamburger
Kunsthalle, der sich neben seiner bedeutenden Museumsarbeit
als Sozial - und Gartenreformer engagierte. Wie Monet
in Giverny legte Liebermann seinen Park mit dem Blick
des Malers an: Blumenterrassen in jährlich wechselnden
Farben, heckengesäumte Rosenhöfe als Hintergrund
für Genrebilder für Tochter und Enkelkind, schließlich
der langgezogene Rasen zum Wasser herab, dessen unverstellte
Perspektive er streng verteidigte. Der Maler verbrachte
große Teile des Jahres hier und verzichtete bald ganz
auf die mehrmonatigen Sommeraufenthalte in den Niederlanden,
die ihm seit dreißig Jahren Motive, Stimmungen
und Farben lieferten.
Das
Villenidyll und der Wannsee wurden zum Altersparadies,
die Gemälde, die hier entstanden, zum furiosen
Höhepunkt eines Luminismus, den er seit den neunziger
Jahren unter dem Eindruck der französischen Impressionisten
entwickelte. Das tonige Kolorit der naturalistischen
Genreszenen im Frühwerk weicht lichtvollen Farben
und gleißenden Sommerstimmungen, die graphische
Geschlossenheit einem entfesselten Pinselstrich, der
gerade in den zwanziger Jahren expressionistische
Wucht und abstrahierende Feinstrukturen anklingen
läßt. Anna Teut hat nun in einem schönen
Bildband eine Auswahl der Wannsee-Impressionen zusammengestellt.
In
einem kurzen Text schildert sie die Geschichte des
Hauses und des Gartens, den sie anhand von Motivgruppen
durchwandelt. Den Rang des lichtvollen Spätwerks
unterstreicht Teut in einem Schlußessay, der
die biographischen und künstlerischen Stationen
nachzeichnet. Sie versäumt nicht, das Schicksal
der Liebermann-Villa zu beklagen, deren Nutzung durch
einen Tauchverein erst 1995 vom Senat vorschnell verlängert
wurde.
Wer
aber je den Trubel in Monets Garten in Giverny erlebt
hat, wird am Memorialwert von museal rekonstruierten
Gärten zweifeln. Das authentische Zeugnis bleiben
die Gemälde, sie allein erinnern an das zerstörte
Berliner Großbürgertum, wie es Liebermann
in der besten Ausprägung verkörperte.
Leseprobe
aus: Anna
Teut: Max Liebermann. Gartenparadies am Wannsee.
Prestel, München/New York 1997. Max
Liebermann. Gartenparadies am Wannsee von Anna Teut
Gebundene Ausgabe Erscheinungsdatum: 1997, ISBN:
3791317849
Ausstellung
Hamburger
Kunsthalle
Im
Garten von Max Liebermann
11. Juni 2004 bis zum 26. September 2004, Hubertus-Wald-Forum
Erstmalig zeigt die Hamburger Kunsthalle mit der
Ausstellung „Im Garten von Max Liebermann“
einen Überblick der in Berlin-Wannsee entstandenen
Werke Liebermanns (1847-1935). Den Schwerpunkt der
Ausstellung bilden die farbenprächtigen und
leuchtenden Gemälde und Pastelle, in denen
der Künstler die sommerlichen Motive seines
Gartens und das Leben am Wannsee festhielt.
1909
konnte Max Liebermann eines der letzten Seegrundstücke
am Großen Wannsee erwerben. Mit der Planung
des Hauses wurde der Berliner Architekt Paul Baumgarten
beauftragt. Dieser orientierte sich auf Liebermanns
Wunsch hin in seinem Entwurf an den hamburgischen
Villen der Elbvororte, die der Künstler durch
seine häufigen Hamburgbesuche kannte. Schon
1910 zog Liebermann mit seiner Familie in sein „Schloß
am See“. Im Atelier seines Sommerhauses entstanden
die ersten Gartenbilder.
Alfred
Lichtwark, Direktor der Hamburger Kunsthalle und
Freund Max Liebermanns, war von Anfang an mit der
Planung und Gestaltung des Gartens in Wannsee beschäftigt.
In Zusammenarbeit mit Liebermann und dessen Tochter
entstand ein moderner Garten., der den ästhetischen
Forderungen der Gartenreform entsprach und auch
die Möglichkeit zur wirtschaftlichen Nutzung
bot.
Die
Sommerresidenz wurde Liebermanns ländliches
Refugium, in das sich der vielbeschäftigte
Maler gerne zurückzog. Als der Erste Weltkrieg
die alljährliche Studienreise nach Holland
unmöglich machte, wurde die Wannsee-Villa zum
ständigen Aufenthaltsort im Sommer. Dort entstanden
bis Anfang der 30er Jahre über zweihundert
Studien und Gemälde des Gartens, die Liebermann
auf dem Höhepunkt seiner Auseinandersetzung
mit der Natur zeigen. Neben den Gartenbildern malte
Liebermann in Wannsee zahlreiche Familienbilder.
Die
Hamburger Kunsthalle bietet nun fast siebzig Jahre
nach dem Tod von Max Liebermann die Möglichkeit,
über 80 in Wannsee entstandene Gemälde
und Pastelle vereint zu sehen. Eine die Ausstellung
begleitende Dokumentation wird die wechselvolle
Geschichte der Wannsee-Villa und des Gartens veranschaulichen.
Buchtipp

Max
Liebermann, in 2 Bdn. von Max Liebermann, Matthias
Eberle, Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 1440 Seiten - Hirmer 1995
Klappentext: Max Liebermann (1847 - 1935) gilt
als entscheidender Wegbereiter der Moderne. Ein
kritisches Verzeichnis seiner Arbeiten gab es bisher
nicht. Das liegt zum einen daran, daß es sich
um wenigstens 1800 Gemälde handeln dürfte,
zum anderen am Fehlen eines Nachlasses. Durch den
Rassenwahn der Nationalsozialisten wurde das Werk
in alle Winde zerstreut. Nach jahrelangen Recherchen
des Autors liegt nun ein Werkverzeichnis der Gemälde
und Ölstudien vor. Von wenigen Ausnahmen abgesehen,
wird jedes der hier dokumentierten Werke mit den
Ausstellungen, auf denen es zu sehen war, abgebildet.
-
Band 1 behandelt die Arbeiten Max Liebermanns
von seinen Anfängen bis zur Jahrhundertwende
-
Band 2 dokumentiert den Zeitraum ab 1900. Einen
Schwerpunkt der Publikation bilden die Biographien
der von Liebermann porträtierten Damen
und Herren des kaiserlichen Deutschland und
der Weimarer Republik.
Mit
rund 1800 Einträgen ist das malerische Oeuvre
Liebermanns damit nach heutigem Stand das Wissens
so komplett als möglich versammelt und wird
auf unabsehbare Zeit die Grundlage aller weiteren
Diskussionen sein. Hier hat sich der Verlag gemeinsam
mit dem Autor ein Monument gesetzt. Schon Qualität
der Farbabbildungen ist als beispielgebend hervorzuheben.
In der Klarheit des Aufbaus, der Gliederung der
Einträge, dem Layout, den Nachweisen und Querverweisen,
Registern, dem Vergleich der Signaturen sowie einer
Zusammenstellung zweifelhafter Arbeiten und Fälschungen
lässt Eberles Werkverzeichnis nichts zu wünschen
übrig.
Der von Matthias Eberle mit bewundernswerter Akribie
zusammengetragene und eingehend kommentierte Oeuvrekatalog
geht über die rein kunsthistorischen Analysen
weit hinaus. Vielmehr trägt der Autor durch
seine sachkundige Erläuterungen wesentlich
zum Verständnis der historischen Hintergründe
bei.
Linktipps
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| Die
herzlichsten Geburtstagsgrüße an
Andreas Delmenico, Musiker, geb. am 20. Juli
1970, der die Seiten von onlinekunst mit seiner
wunderbaren Musik bereichert, danke! Homepage
von Andreas
Seiten bei onlinekunst.de mit Midi-Einspielungen
von Andreas Delmenico, z.B.
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Hintergrundmusik
komponiert von Andreas Delmenico: Waiting for the
Sun
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