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Der
Computergarten am 19. Juli
Ballett-Röckchen-Begonie
für Edgar Degas
Digitalfoto von © Inga Schnekenburger

Detail:
Die grünen Tänzerinnen von Edgar Degas
Pastell und Gouache,Original: 66 x
36 cm,
Sammlung Thyssen - Bornemisza, Madrid
Hintergrundmusik
komponiert von Johannes Brahms
Hungarian Dances
No. 3. Midi von Malcolm Dale
Edgar
Degas (Hilaire-Germain-Edgar Degas), französischer
Maler
geboren am 19.Juli 1834 in Paris - gestorben
am 26. oder 27. September in Paris
Edgar
Degas studierte zunächst Jura und wandte
sich 1855 der Malerei zu. Die alten Meister,
besonders Leonardo und Ingres beeinflussten
ihn, er malte Portraits und Historienbilder.
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Sein Freund Manet veranlasste ihn, sich
den Impressionisten anzuschließen,
aber er bewahrte immer seinen eigenen
Stil und sene künstlerische Unabhängigkeit.
Seine
Bildmotive fand er bevorzugt in Ballettsälen,
bei Pferderennen, im Zirkus und in den
Boudoirs. Die Bewegung und die Überschneidung
brachten überraschende und ungewöhnliche
Aspekte in seine Bilder. In seinem Spätwerk
malte er häufig mit Pastellkreiden,
oft mit Gouache kombiniert.
Der
Farbauftrag wurde mit sparsamsten Mitteln,
schraffurartig mit sanften Verwischungen,
vorgenommen.Die Bilder besitzen einen
matten, samtigen Schimmer.Im
Alter erblindete Degas. Er starb am
26. oder 27. September in Paris. |
Hauptwerke
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Das
Baumwollkontor (1873)
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Place de la Concorde (1873-1875)
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Die
Tanzklasse (1874)
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Die
Absinthtrinker (1876)
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Auf dem Rennplatz (11877-1880)
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Sängerin mit Handschuh (1878)
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Miss Lola im Zirkus Fernando (1879)
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Konversation (1884-1886)
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Drei russische Tänzerinnen
(1895)
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Gemälde
mit Tänzerinnen und Ballett-Tänzerinnen
von Degas
Edgar
Degas arbeitete auch plastisch
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Abbildung
unten: Vierzehnjährige Tänzerin,
1880 /1881. Wachs, bemalt, am Kopf echtes
Haar eingearbeitet, Stoffmieder, Ballettschuhe
mit Wachs überzogen, Höhe 99
cm. Paris, Louvre
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Abbildung
unten: Petite Danseuse de Quatorze Ans,
1880 /1881. originale Wachsfigur, Mr.
und Mrs. Mellon,
Upperville
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In
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
gab es nur zwei Künstler, die mit ihren
Wachsplastiken überzeugten: Edgar Degas
und Auguste Rodin.
Ihre
Schöpfungen reichten heran an die Werke
aus Wachs in früherer Epochen. Heute
ist das Wachs kaum noch ein Material für
Künstler, jedenfalls sind wenige herausragende
Leistungen mehr damit erzielt worden.
Die plastischen Arbeiten von Edgar Degas aus
Wachs haben einen ähnlichen Zauber wie
seine Malerei.
Für die Tänzerinen hat der Künstler
unzählige Studien und auch Fotos angefertigt,
um die anmutige Bewegung der jungen Mädchen
wirdergeben zu können.
Das
ist Edgar Degas meisterhaft gelungen. |
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Buchtipp:
Degas
- Pastelle, Ölskizzen, Zeichnungen
von
Götz Adriani, gebundene Ausgabe - Dumont
Literatur und Kunst Verlag 2004. Kurzbeschreibung:
"Alles ist bei Degas Intuition, deshalb
der plötzliche, unmittelbare, schlagende
Eindruck."
Zitat von Max Liebermann. Von der frühen
Akademieskizze über das tastende Sichhineinfinden
in einen eigenen Stil bis hin zu meisterhaften
Studien der Spätzeit – alle Phasen
der Entwicklung eines der meistbewunderten Künstler
des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind
hier für den Leser in hervorragend reproduzierten
ganzseitigen Abbildungen ausgebreitet. Ein Fest
für alle, die genau hinsehen und die hinter
dem süßlichen Charme der allzu oft
reproduzierten Kalenderblattmotive den wahren
Künstler Degas entdecken wollen. In präzise
und verständlich formulierten Texten wird
der Leser herangeführt an eines der einflussreichsten
Werke an der Schwelle zur Moderne. Ergänzt
mit zahlreichen Zitaten von Degas selbst sowie
von seinen Zeitgenossen, entsteht in dieser
präzisen Studie ein nahezu vollständiger
Überblick über das zeichnerische Werk
und das Leben dieses prominenten Künstlers.
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und Hinweise
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