| Die
neuromantische Erzählerin und Lyrikerin
Ricarda Huch wurde am 18. Juli 1864 geboren.
Sie starb am 17. November 1947.
Thomas
Manns Glückwunsch zum 60. Geburtstag von Ricarda
Huch 18. Juli 1924 in der Frankfurter Zeitung
zeigt ihren Stellenwert in der europäischen
Kulturgeschichte:
"Dies
sollte ein Deutscher Frauentag sein und
mehr, als ein deutscher. Denn nicht nur die erste
Frau Deutschlands ist es, die man zu feiern hat,
es ist wahrscheinlich die erste Europas."
In
einem Gedicht schildert Ricarda Huch, wie der
Frühling wiederkommt mit Wärme, wie
es hell wird, wie die Welt ein Blütenmeer
wird. Aber in ihrem Herzen, da gäbe es eine
Stelle, an der nichts mehr blühen kann.
Die
Gedichte von Ricarda Huch dürfen erst ab
dem Jahre 2017 im Internet veröffentlicht
werden.
Die
Freiheit erfordert nicht nur Mut, sondern Regsamkeit,
Wachsamkeit, Bereitschaft zum Handeln und zur
Übernahme der Verantwortung. Knechtschaft ist
bequem, Freiheit ist unbequem.
Ricarda
Huch
aus: "Michael Bakunin und die Anarchie",
1923 |
Ricarda Huch
Portrait von © Inga Schnekenburger 2003
| Auf
manchen Bildern erinnert ihr Gesicht entfernt
an das der Duse, im Ausdruck, in einem Schimmer,
der darauf liegt, darüber ausstrahlt vom
Erlittenen her, von der ergriffenen Empfindung,
vom groß und sehnsüchtig Geträumten.
Zitat
von Peter Suhrkamp, 1934
Mehrere
Portraits von Eleonora Duse im Computergarten
am 3. Oktober |
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