Der Computergarten 18. Juli

Die Liebe ist das Einzige, das wächst, indem wir es verschwenden-  Ricarda Huch

Eine Rose für Ricarda Huch: "Zarte Herz-Blüte"
Cyberart von © Inga Schnekenburger 1998

Musik dazu hören? Hintergrundmusik


Die neuromantische Erzählerin und Lyrikerin
Ricarda Huch wurde am 18. Juli 1864 geboren.
Sie starb am 17. November 1947.

Thomas Manns Glückwunsch zum 60. Geburtstag von Ricarda Huch 18. Juli 1924 in der Frankfurter Zeitung zeigt ihren Stellenwert in der europäischen Kulturgeschichte:

"Dies sollte ein Deutscher Frauentag sein und mehr, als ein deutscher. Denn nicht nur die erste Frau Deutschlands ist es, die man zu feiern hat, es ist wahrscheinlich die erste Europas."

 

In einem Gedicht schildert Ricarda Huch, wie der Frühling wiederkommt mit Wärme, wie es hell wird, wie die Welt ein Blütenmeer wird. Aber in ihrem Herzen, da gäbe es eine Stelle, an der nichts mehr blühen kann.

Die Gedichte von Ricarda Huch dürfen erst ab
dem Jahre 2017 im Internet veröffentlicht werden.

Die Freiheit erfordert nicht nur Mut, sondern Regsamkeit, Wachsamkeit, Bereitschaft zum Handeln und zur Übernahme der Verantwortung. Knechtschaft ist bequem, Freiheit ist unbequem.

Ricarda Huch
aus: "Michael Bakunin und die Anarchie", 1923

Portrait Ricarda Huch von Inga Schnekenburger
Ricarda Huch
Portrait von © Inga Schnekenburger 2003

Auf manchen Bildern erinnert ihr Gesicht entfernt an das der Duse, im Ausdruck, in einem Schimmer, der darauf liegt, darüber ausstrahlt vom Erlittenen her, von der ergriffenen Empfindung, vom groß und sehnsüchtig Geträumten.

Zitat von Peter Suhrkamp, 1934

Mehrere Portraits von Eleonora Duse im Computergarten am 3. Oktober

BUCHTIPPS

Bücher und Hörbücher

Cover

Der letzte Sommer
von Ricarda Huch. Gebundene Ausgabe - 94 Seiten - Insel, Frankfurt 1999
Andere Ausgaben: Broschiert

Die weiße Rose, 2 Audio-CDs
2 Audio-CDs von Ricarda Huch, Maria Becker. CD - Edition Mnemosyne 2001

Der Fliegerangriff, 1 Audio-CD
von Ricarda Huch. CD - Edition Mnemosyne 1999

Insel Taschenbücher, Nr.22 Der Dreißigjährige Krieg
von Ricarda Huch. Broschiert - 1066 Seiten - Insel, Frankfurt 1997
Kurzbeschreibung: Ricarda Huch, die 'Geschichtsepikerin', wie Peter Wapnewski sie einmal nennt, entfaltet in ihrem Werk 'Der Dreißigjährige Krieg' ein großangelegtes Mosaik dieseer tragischen Epoche der deutschen Geschichte. 'Ricarda Huchs Schilderung, die schlechthin alles umfaßt, was das Wesen dieses endlosen Krieges ausmacht, hat keinen Vorgänger gehabt und keinen Nacheiferer gefunden ... Wer dieses herrliche Buch zu lesen versteht, der liest es mit ergriffener Spannung und wird sich bewußt, daß er es mit einer der größten Leistungen der deutschen Literatur zu tun hat.' (Friedrich Sieburg)

 

Linktipps

Bronzebüste von Clara Westhoff- Rilke: RICARDA HUCH

Abbildung links: Bronzebüste, Portrait Ricarda Huch von Clara Westhoff-Rilke, 1912. Mehr über die Bildhauerin Clara Westhoff- Rilke können Sie auf der Rilke- Seite (Biographie Rilke) und auf der Seite über die Malerin Paula Modersohn- Becker im Computergarten erfahren. Auf beiden Seiten sind auch Fotos von Clara Westhoff- Rilke.

  • SURFTIPP: Ricarda Huch, Schriftstellerin 1864-1947
    Sehr gute Biographie! www.dhm.de

Hintergrundmusik: Theme from Lovestory, komponiert von Andreas Delmenico. Midi von Andreas Delmenico.
Weitere Musikstücke von Andreas Delmenico: Homepage Andreas Delmenico

 
 

 

http://www.onlinekunst.de/julizwei/B_004.htm