Der Computergarten am 30. Januar

Mozartfestspiel in der Würzburger Residenz
Beutelmeise
Würzburger Residenz
Baumeister: J. Balthasar Neumann
Zustand: fertig, Innenansicht
Konzert: Musik von Mozart KV 488
Residenz im Garten
Baumeister: Beutelmeise
Zustand: fast fertig, Außenansicht
Konzert: Leises Zwitschern

rechtes Bild: Baumeister Beutelmeise
für den Baumeister Balthasar Neumann von Inga Schnekenburger
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Die Würzburger Residenz gehört als Kulturdenkmal seit 1981 zum Weltkulturerbe der Menschheit


Johann Balthasar Neumann
1687 - 1753, bedeutender deutscher Baumeister

Kommt Ihnen dieses Gesicht bekannt vor?

Mit Sicherheit; denn jede Person, die in Deutschland Geldscheine in der Hand hatte, müsste dieses Gesicht kennen! Wer war dieser Mann, dass ihm die Ehre zuteil wurde, auf dem 50-DM-Schein abgebildet zu werden? Seit Januar 2002 sind andere Scheine gültig. Mit dieser Seite im Computergarten soll an den "Mann auf dem Geldschein" erinnert werden! Es ist Johann Balthasar Neumann, er war ein genialer Baumeister.

Johann Balthasar Neumann wurde am 30. Januar 1687 in Eger getauft.

alter geldschein DEtail

Portrait Balthasar Neumann auf dem alten 50-DM-Schein

1711 kam er als Gießergeselle nach Würzburg und trat
1712 in die fränkische Artellerie ein. Als Feldingenieur nahm er an der Eroberung Belgrads teil.
1719 wurde er fürstbischöflicher Baudirektor.
1720

begann unter seiner Leitung der Bau der Würzburger Residenz. J. Balthasar Neumann war ein begnadeter Künstler und geschickter Techniker, ein Unternehmer von unermüdlicher Arbeitskraft.

Er besaß das größte Architekturbüro seiner Zeit. Zu dem gewaltigen Bau der Würzburger Residenz zog J. Balthasar Neumann unzählige Berater und viele Pläne heran. Er arbeitete mit den Venezianer Malern G. Battista Tiepolo und seinen Söhnen Dominicus und Titus Tiepolo zusammen, die die Fresken malten.

J. B. Neumann hat die Würzburger Residenz mit seinem unerschöpflichen Erfindungsreichtum zu einem der größten Wunder im Schlossbau werden lassen. Aber er errichtete auch Klöster und Kirchen, und hier hat er mit zum Teil bescheidenen finanziellen Mitteln (Klosterbau für die Augustiner in Heidenfeld) Hervorragendes geleistet.

In Ebrach nahm er bei einem größeren Bau zum ersten Mal das Thema Treppe in Angriff. Nachdem er einige bewundernswerte Treppen entworfen hatte und Erfahrungen mit der Ausführung sammeln konnte, bekam er den Auftrag, an einem bereits fertiggestellten Gebäude eine Treppe zu bauen. Es handelte sich um das Treppenhaus im Schloss zu Brühl, das von Schlaun gebaut hatte. Diese Treppe ist ein wahres Kunstwerk geworden:

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Seite 2: Fortsetzung der Biographie, Abbildung der Treppe im Schloß Brühl
Seite 3: Literaturhinweise und Links, Bücher, Werkverzeichnis und alter 50.- DM-Schein
Seite 4: Das Innere von Vierzehnheiligen und Portrait (Gemälde)


Der 30. Januar ist auch der Geburtstag des Dichters Magnus Gottfried Lichtwer,
geboren am 30. Januar 1719 in Wurzen, gestorben am 7. Juli 1783 in Halberstadt.

 

 

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