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Der
Computergarten am 17. Januar
Zwei
Schneekappen Digitalfoto
für Antonio und Piero Pollaiuolo
von Inga Schnekenburger. Programmierung
des Schnees von
© Fabio Ciucci

Antonio
Pollaiuolo:
Porträt einer jungen Dame
3. Drittel 15. Jh., Tempera auf
Holz,
46,3×32,5 cm. New York, Metropolitan
Museum of Art. Land: Italien.
Stil: Renaissance.
Pollaiuolo, Antonio
eigentlich:
Antonio di Jacopo d'Antonio Benci
geboren am 17.1.1432 in Florenz
gestorben am 4.2.1498 in Rom
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Piero
Pollaiuolo:
Porträt eines Mädchens
3. Drittel 15. Jh., Holz.
Mailand, Museo Poldi Pezzoli.
Land: Italien.
Stil: Renaissance.
Pollaiuolo,
Piero
eigentlich:
Piero di Jacopo d'Antonio Benci
geboren 1443 in Florenz
gestorben Ende 1496 in Rom
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Antonio
di Jacopo d'Antonio Benci,
genannt Pollaiuolo
1432 - 1498
und sein Bruder Piero
1443 - 1496
italienische Maler, Goldschmiede,
Bildhauer und Emailkünstler
| Antonio
Benci wurde am 17.1.1432 in Florenz geboren. Sein
Bruder Piero kam elf Jahre später, 1443 zur
Welt. Antonio und sein jüngerer Bruder waren
unzertrennlich. Der Vater war ein bescheidener Geflügelhändler
(deshalb der Beiname "Pollaiuolo"), erkannte
aber die besondere Begabung von Antonio und ließ
ihm eine Ausbildung als Goldschmied, Maler und Bildhauer
zukommen.
Als
Antonio 25 Jahre alt war, erhielt er seinen ersten
großen Auftrag: Ein Silberkreuz für das
Florentiner Baptisterium S. Giovanni Battista (heute
im Museum dell ' Opera del Duomo.) Piero
war zu der Zeit 14 Jahre und erhielt nun eine Ausbildung
von seinem Bruder. Beim Studium der Kunstbücher
fällt auf, daß oft nur der ältere,
Antonio, erwähnt wird. Aber es gibt unzählige
Werke, die sie gemeinsam geschaffen haben.
Kindlers
Malerei Lexikon geht sogar soweit, dem jüngeren
Bruder "beschränkte Fähigkeiten"
zu bescheinigen ("Die beiden Söhne waren
Künstler von recht unterschiedlichem Rang.
Die Fähigkeiten Pieros kann man in all ihrer
Beschränktheit an der "Krönung Mariä"
von 1483 ablesen, die er eigenhändig für
die Kirche S. Maria Assunta in S.Gimignano schuf
und mit seinem Namen signierte; gewöhnlich
arbeitete er jedoch unter der Anleitung und nach
Karton-Entwürfen seines Bruders.") Antonio
hingegen wird als eine der wichtigsten Gestalten
für die Entwicklung der Renaissance in Florenz
beschrieben. |

Antonio
und Piero Pollaiuolo
Tobias und der Erzengel Raphael
(Ausschnitt) Turin Pinakothek |
| Nach
zeitgenössischen Unterlagen lieferten sie aber
gemeinsam ein Altarbild für den Marchese
Pucci, den berühmten
Heiligen Sebastian sowie dem Filippo di Cino Rimiccini
einen Gürtel und eine silberne Kette, Zeichnungen
für die Stickereien eines Meßgewandes
und eines Chorrocks für die Kirche San Giovanni,
ein Wappenschild und die Ausstaffierung für
ein Turnier für Benedetto Salutate und einen
silbernen Helm, den die Signoria von Florenz dem
Herzog von Urbino schenkte.
Die beiden Brüder arbeiteten so eng zusammen,
daß es den Historikern schwerfällt zu
entscheiden, welcher Anteil von welchem Bruder gearbeitet
wurde. Die Brüder interessierten sich leidenschaftlich
für Anatomie und sie waren die ersten, die
die Möglichkeit demonstrierten, die Muskeln
so darzutellen, wie sie wirklich aussehen.
Drei bekannte Werke sind mit Sicherheit Gemeinschaftsarbeiten
der Brüder: "Tobias und der Erzengel Raphael"
(Ausschnitte aus dem Bild siehe rechts), "Verkündigung"
und "Drei Heilige". Auch in der Bildhauerkunst
errangen sie große Erfolge: "Hercules
mit Caecus" und der "Büste eines
jungen Kriegers".
1489
arbeiteten sie am Grabmal von Sixtus IV. in Rom,
1493 ist die Arbeit beendet. Zuletzt arbeiteten
Die Brüder am Grabmal von Papst Innozenz VIII.
in St. Peter, Rom.
Beenden muß Antonio die Arbeit ohne den Bruder
Piero, der 1496 stirbt. Antonio vollendet das Werk
und stirbt kurz darauf im Alter von 66 Jahren. Im
Tode vereint, wie sie es im Leben waren, hat man
sie nebeneinander in der Kirche San Pietro in Vincoli
beigesetzt.
Auf dem Grabmal ist eine Büste aufgestellt
zur Erinnerung an Zwei, die unzertrennlich waren. |

Antonio
und Piero Pollaiuolo
Tobias und der Erzengel Raphael
Turin Pinakothek,
oben
Hände, unten kleiner Hund

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Andere
Brüder im Computergarten
...
die immer zusammen gearbeitet
haben und auch zusammen begraben wurden: Die Brüder
Jacob und Wilhelm Grimm
februarzwei/24_02_grimm.html
...
Gemälde der Brüder Andreas Achenbach und Oswald Achenbach
Andreas Achenbach geboren am 29. September 1815 in Kassel
- gestorben am 1. April 1910 in Düsseldorf
Prof. Oswald Achenbach geboren am 2. Februar 1827 in
Düsseldorf gestorben am 1. Februar 1905 in Düsseldorf
septemberzwei/29_achenbach.html
zu
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Bilder, Werkauswahl und Links
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