Parmigianino.
Selbstportrait im Konvexspiegel 1523
Programmierung der Lupe © Fabio Ciucci. Die Lupe
im Bild "arbeitet" allein,
Sie können aber auch den Mauszeiger über
die Lupe führen und die Position
selbst bestimmen. Viel Freude damit!
Parmigianino:
Selbstportrait im Konvexspiegel, 1523, Ausschnitt
Kunsthistorisches
Museum Wien
Giorgio
Vasari schrieb 1550:
Außerdem,
und um die ganze Tiefe der Kunst auszuloten, begann
er eines Tages ein Selbstbildnis zu malen, wobei er
sich in einem gewölbten Barbierspiegel betrachtete.
Da sah er denn wie die Rundung des Spiegels die Deckenbalken
und die Ständer verbog.
Er ließ
sich also eine hölzerne Kugel drechseln, die
er dann entzweischnitt, aber genau in der Größe
des gewölbten Spiegels, und auf diese Halbkugel
malte er dann alles, was er im Spiegel sah, vor allem
aber sich selbst, und zwar so naturgetreu, dass man
es gar nicht glauben konnte
Und alle
Dinge, die vorne im Spiegel waren, schienen zu wachsen,
und alles was im Hintergrund war, wurde kleiner. Und
er malte seine Hand, ein bißchen groß,
so wie er sie eben im Spiegel sah, so schön,
daß sie wie wirklich aussah. Und da Francesco
ein schönes Gesicht hatte und viel Grazie besaß,
sah er mehr wie ein Engel als ein Mensch aus, und
sein Abbild auf dieser Halbkugel war wahrhaft göttlich....
Und dieses
Bild schenkte er dem Papst, der es dem Pietro Aretino,
dem Dichter, gab.... Und ich erinnere mich noch genau,
das Selbstbildnis im Spiegel als Kind im Haus des
Aretino in Arezzo gesehen zu haben. Und wenn Fremde
in die Stadt kamen, bestaunten sie dieses Bild als
eine große Seltenheit.
BUCHTIPP
Surftipp,
LINK zum Bild oben
Zur
Seite 1 >>
Biographie über
Parmigianino, eine Ausstellungs-Beschreibung zum 500.
Geburtstag,
Literaturhinweise sowie eine Buchempfehlung und mehrere
Surftipps
|