
Computergrafik "Herbssturm I"
von © Inga
Schnekenburger
Und die Hörner des Sommers verstummten...
Und die Hörner des Sommers verstummten
im Tode der Fluren,
In das Dunkel flog Wolke auf Wolke dahin.
Aber am Rande schrumpften die Wälder
verloren,
Wie Gefolge der Särge in Trauer vermummt.
Laut sang der Sturm im Schrecken der
bleichenden Felder,
Er fuhr in die Pappeln und bog einen weißen
Turm.
Und wie der Kehricht des Windes lag in
der Leere
Drunten ein Dorf, aus grauen Dächern
gehäuft.
Aber hinaus bis unten am Grauen des Himmels
Waren aus Korn des Herbstes Zelte gebaut,
Unzählige Städte, doch leer
und vergessen.
Und niemand ging in den Gassen herum.
Und es sank der Schatten der Nacht. Nur
die Raben noch irrten
Unter den drückenden Wolken im Regen
hin,
Einsam im Wind, wie im Dunkel der Schläfen
Schwarze Gedanken in trostloser Stunde
fliehn.