Herbst
Um die Großstadt sinkt die Welt
in Schlaf.
Felder gilben, Wälder ächzen
überall.
Wie Blätter fallen draußen
alle Tage,
Vom Zeitwind weggeweht.
Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,
Ob draußen tost Vergänglichkeit,
Im Stadtberg brüllen Straßen,
Hämmer hallen:
Die Stadt dampft heiß in Unrast
ohne Zeit.
Gerrit Engelke (1890-1918)